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USA: Fotos zeigen Hinterlassenschaften verstorbener Irrenhaus-Patienten

500 Koffer enthalten die Besitztümer von Patienten der nun verlassenen und geschlossenen Willard-Irrenanstalt im US-Bundesstaat New York.

Nun hat der 61 Jahre alte Fotograf Jon Crispin beschlossen, ein Projekt zu machen, das sich mit diesen Objekten auseinandersetzt und die Geschichten dahinter entdeckt.

Im Rahmen des Projekts fotografiert er sowohl die Koffer, als auch deren Inhalte. "Ich konnte mich nie mit der Idee anfreunden, dass diese Menschen nicht freiwillig hier waren, weil sie Probleme hatten, die man heute leicht behandeln könnte - Trauer, Besessenheit oder Autismus", so Crispin.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Patient, Koffer, Fotografie, Irrenhaus
Quelle: www.telegraph.co.uk

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2013 13:50 Uhr von GermanHawke
 
+22 | -0
 
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Genau, heute ist alles besser.
Trauer vermarktet man auf RTL.
Für Besessenheit gibts Kreditkarten.
Und die meisten Manager sind Autisten.
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15.02.2013 14:57 Uhr von Kanga
 
+9 | -1
 
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es gab irrenhäuser...
das waren die menschenverachtensten einrichtungen überhaupt..
wer da gearbeitet hat...war meistens ein sadist...
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15.02.2013 17:57 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -1
 
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In 11011 Berlin steht eine offene Irrenanstalt.
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15.02.2013 18:04 Uhr von Borgir
 
+2 | -6
 
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Irrenhaus gibt es nicht
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16.02.2013 03:47 Uhr von Floppy77
 
+0 | -0
 
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Hier ist es bei manchen Themen auch wie im Irrenhaus...
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16.02.2013 04:26 Uhr von DerMaus
 
+0 | -1
 
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@Kanga: Und du glaubst ernsthaft, dass sich da viel geändert hat? Träumer...
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16.02.2013 23:14 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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DerMaus,
wirksame Psychopharmaka beispielsweise sind doch schon eine ziemlich deutliche Erleichterung für die Betroffenen- es macht ja nun einen großen Unterschied, ob man damals schizophren war und deswegen im Prinzip eingesperrt werden mußte, weil sich dagegen nichts tun ließ, oder ob du heute nach einer gewissen Zeit gut auf die Medikamente eingestellt wieder raus darfst...und wie man mit Autisten umgehen muß, weiß man ja heute auch besser.
Von Depressionen ganz zu schweigen...
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17.02.2013 02:31 Uhr von JoeGame
 
+2 | -0
 
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Heute spricht man aufgrund eines reflektierteren Sprachgebrauchs nicht mehr von "Irrenanstalten", doch man sollte die sehr dunkle Vergangenheit der Psychiatrie nicht schön reden, indem man "Willard Asylum for the Insane" mit "Willard Nervenklinik" übersetzt.
Die Übersetzung mit "Irrenanstalt" ist hier nicht nur legitim, sondern historisch notwendig.
Die Menschen, um die es hier geht, lebten nicht unter den Bedingungen, die heute in Nervenkliniken herrschen, sondern unter Bedingungen, wie sie in einer Irrenanstalt des 19. und 20. Jahrhunderts herrschten.
Eine Übersetzung mit dem Begriff "Nervenklinik" oder "psychiatrische Klinik" wäre unangemessen, inakkurat und würde ein völlig falsches Bild suggerieren.
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17.02.2013 05:59 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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JoeGame,
für solche Fälle gibts ja nun die Gänsefüßchen...wenn man "Irrenanstalt" statt Irrenanstalt schreibt, wird klar, daß man den geschichtlichen Kontext kennt, die Bezeichnung aber nicht aktuell verwenden möchte.
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17.02.2013 08:19 Uhr von RegenCoE
 
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"Gänsefüsschen" gibt es nicht. Gänse haben Flossen - die Satzzeichen, die du meinst, heißen Anführungszeichen.
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17.02.2013 11:13 Uhr von Prrrrinz
 
+0 | -0
 
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Cru´s Tasche
HOHOOOOOOOOOO
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18.02.2013 01:10 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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RegenCoE,
da ich hier Kommentare und keine Dissertation schreibe, kann ich auch Umgangssprache verwenden, und umgangssprachlich heißen Anführungsszeichen hier nunmal "Gänsefüßchen".

Willst du die Existenz und Gültigkeit umgangssprachlicher Begriffe abstreiten, oder wie kommst du auf die Idee, daß es diese Bezeichnung nicht gibt?

Google findet dieses Wort zweihundertziebenundzwanzigtausendmal im Netz, was eigentlich für die Existenz und Gebräuchlichkeit dieses Wortes spricht, nicht?

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