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München: Whistleblower erhält Geldstrafe wegen Sabotageaufruf

Ein Heidelberger Aktivist informierte in einem Flugblatt über die geplante Lieferung des Münchner Waffenherstellers Krauss-Maffei Wegmann von bis zu 800 Panzern an Saudi Arabien. Außerdem klärte er in dem Schreiben über die Niederschlagung von Aufständen in Bahrein durch Saudi-Arabien auf.

Aus Protest gegen einen geplanten Waffendeal hat der Aktivist in dem Flugblatt dazu aufgerufen, Betriebsabläufe bei Krauss-Maffei Wegmann öffentlich zu machen. Er selbst schrieb dazu, dass diese Veröffentlichungen auch zu Strafverfahren führen könnten.

Nun wurde der Flugblattverfasser aus Heidelberg durch das Amtsgericht in München zu insgesamt 2.400 Euro Strafe verurteilt. Das Gericht sah in dem Schreiben einen Aufforderung zu Sabotageakten und zum Aufruf der Veröffentlichung von Betriebsgeheimnissen.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Urteil, Geldstrafe, Aufruf, Whistleblower, Waffengeschäft
Quelle: www.heise.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2013 12:09 Uhr von Shifter
 
+7 | -2
 
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Aber 800 Panzer an solche Länder zu liefern ist Ok, total verkehrte Welt
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15.02.2013 12:28 Uhr von Andreas-Kiel
 
+2 | -3
 
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@Shifter:
Wenn wir keine Militärtechnik verkaufen, kaufen die eben woanders und unsere Wirtschaft leidet noch mehr.

Sicherlich ist es zweifelhaft, ob es legitim ist, an solche Länder Waffen zu verkaufen, allerdings seien wir doch ehrlich, wenn keine Leo2, dann Abrams, wenn keine 209er oder Dolphins, dann eben russische, chinesische oder andere. Der, der Waffen haben will, bekommt sie auch, die Frage ist nur, welches Land davon durch die Aufträge profitiert.
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15.02.2013 13:04 Uhr von jens3001
 
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