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Studie: Fische werden durch Beruhigungspillen im Abwasser mutiger

Der schwedische Forscher Tomas Brodin hat mit seinem Team in einer Studie herausgefunden, dass das Verhalten von Fischen sich durch Beruhigungsmittel und andere Schmerzmittel verändert. Sie werden mutiger und aktiver, aber auch weniger sozial.

Durch das Abwasser gelangen die Rückstände der Arzneimittel in die Flüsse. Die Kläranlagen können zurzeit die Arzneistoffe noch nicht ausreichend abbauen, so dass unter anderem die Ausscheidungen des Menschen die Fische beeinflussen.

Die Wissenschaftler fürchten ökologische Konsequenzen. Das Umweltbundesamt fordert eine neue Zulassungsregel für Medikamente. Außerdem sei es nötig, ein besseres Abwasserbehandlungsverfahren zu schaffen, welches das Wasser von den umweltschädlichen Medikamenten reinigt.


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WebReporter: happy_shortie
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Medikament, Fisch, Psychopharmaka, Verhaltensforschung, Abwasser
Quelle: science.orf.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2013 15:44 Uhr von Lombardie
 
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Ich sehs schon kommen: Killerpiranhas, Killerhaie, Killeroctopoden und das überall auf der Welt.
Bald auch bei Ihnen: Killerflugfische.
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17.02.2013 07:05 Uhr von Mailzerstoerer
 
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Fische sind doch von Hause aus asozial gerade was den Raubfischen anbelangt wie in unseren heimischen Gewässern der Aal,Zander,Hecht,Barsch und Co. die fressen ihre Verwandten selten mal ein Wurm vom Angler.

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