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Apothekerin panscht Krebsmedikament und ergaunert so 1,5 Millionen Euro

Vor dem Landgericht Halle steht eine 74-Jährige Apothekerin vor Gericht. Sie hat bei der Herstellung eines Krebsmedikamentes eine billigere und in Deutschland nicht zugelassene Substanz verwendet.

Abgerechnet hat sie jedoch bei der Krankenkasse die teuren Krebsmedikamente. Sie soll damit 1,5 Millionen Euro zu viel abgerechnet haben. Wegen Betrug und Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz muss sie sich deshalb vor Gericht verantworten.

Da sie die Vorwürfe eingeräumt hat und bereits 725.000 Euro zurückgezahlt hat, stellt der Richter eine Bewährungsstrafe in Aussicht. Patienten sind durch das Medikament nicht zu Schaden gekommen.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Betrug, Medikament, Apotheker, Arzneimittelgesetz
Quelle: www.n-tv.de

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