14.02.13 14:13 Uhr
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ARD-Doku: Rechtsradikale überwachen angeblich Amazon-Arbeiter

Am gestrigen Abend lief auf der ARD eine Dokumentation über den Online-Versandhandel Amazon namens "Ausgeliefert!", der über bedenkliche Arbeitsbedingungen berichtete (ShortNews berichtete).

Die zum größten Teil Leiharbeiter werden offenbar streng überwacht, noch dazu sollen diese Security-Leute rechtsradikal sein.

Die Mitarbeiter des Security-Dienstes trugen Pullis der umstrittenen Marke "Thor Steinar", die Amazon selbst aus dem Angebot genommen hatte. Amazon selbst äußerte sich noch nicht zu den Vorwürfen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: ARD, Amazon, Arbeiter, Doku, Rechtsradikale, Leiharbeit, Reportage
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2013 14:18 Uhr von NoPq
 
+10 | -5
 
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Und wir beschweren uns über Foxconn :D
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14.02.2013 14:22 Uhr von kaysho
 
+7 | -4
 
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Es ging nicht nur um die Thor Steinar-Klamotten als Indiz fürs rechtsradikale, sondern es wurde weitergeforscht bei welcher Firma diese Security-Leute angestellt sind. Und diese soll angeblich einen rechtsradikalen Hintergrund haben.
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14.02.2013 14:33 Uhr von sicness66
 
+4 | -7
 
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Security und Rechtsradikal...Scheint ein neues Phänomen zu sein.
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14.02.2013 14:33 Uhr von Major_Sepp
 
+5 | -9
 
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Also mal ehrlich, Security Heinis sind doch immer das letzte Gesindel. Und zwar ganz egal in welche Richtung.

Kein vernünftiger Mensch mit ordentlicher Ausbildung würde diesen Job machen!
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14.02.2013 14:35 Uhr von Kanga
 
+4 | -5
 
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tja...die wollen aber auch arbeiten...
und nicht nur von hartz 4 leben

und da die menschen in DE immer nur billig einkaufen wollen..
wird es immer wieder solche machenschaften geben

es gibt immer eine dunkle seite der medallie
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14.02.2013 14:49 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -3
 
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Zu den Security-Leuten sag ich jetzt mal nichts.

Aber dass Amazon die Leiharbeiter überwacht, kann ich verstehen. Wie schnell könnte sonst der eine oder andere kleione Artikel verschwinden.

hab das selbst erlebt. War in einer Brauerei eingesetzt und ein paar Kollegen haben sich fast jeden Tag die eine oder andere Flasche Bier eingepackt.
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14.02.2013 14:59 Uhr von SyXxPaC01
 
+1 | -1
 
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Es ging in dem Beitrag um Die zustände der ausländischen Leiharbeiter bei Amazon, das angeblich rechtradikale Security-Mitarbeiter als aufpasser für Amazon arbeiten wurde eher zufällig bekannt, meiner Meinung nach sollte man den Security kündigen und der Leiharbeiterfirma, da sie falsche versprechungen gemacht hat (8,50€ anstatt 9,50€/std) dies fällt nun auf Amazon zurück
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14.02.2013 15:22 Uhr von p-o-d
 
+1 | -1
 
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Ich spreche da auch aus Erfahrung, wenn vom "Securitybusiness" (*grins*) die Rede ist ;-).

Hab mir da damals den ein oder anderen Groschen dazu verdient, einen Abend bei Grönemeyer Rumstehen z.B. oder bei einem anderen Event auch mal Eintritt kassieren und einen auf die altbekannte und doch stets beliebte "Du kommsch hier nit rei!"-Nummer machen. ;-))-

Bei (leider oft Proleten-)Volksfesten waren wir auch häufiger unterwegs, aber kein Pisskaff-Festlein (^^) dann eher in Richtung Oktoberfest, Wasen etc. mit einer 3-stelligen Security Mitarbeiter Zahl (inkl. Subunternehmer/Externen - also in Summe). Da hieß es dann v.A. Aufpassen, dass auch BLOSS keiner hier etwa sein Mineralwasser reinschmuggelt. Geht ja nicht, pff-tss.
Manche (vor der unsichtbaren bzw. nicht vorhandenen da Open-Air) "Tür"-Steher waren da krass unterwegs, gerade Jüngere die wohl sonst in der Schule gemobbt werden und da nur für einen Ferienjob gearbeitet haben o.Ä. hatten am Haupteingang binnen weniger Stunden nach Eröffnung den ersten schwarzen Container mit (Pfandf)flaschen, (Terror-)Deospray, Creme, Feuerzeuggas usw..) bis zur Oberkante voll. ;-)
Ich bekam da an einem Nebeneingang nicht mal eine kleine Mülltüte voll und musste fast nur Wildpinkler verscheuchen, ;D. Also nicht auf Faulheit, sondern vor allem Kulanz gegenüber Familien mit Kids die von dem Seiten Fuß- und Radweg auf dem Fahrrad ankamen und nur reinschauen wollten.. Sollen die ihre (Rück-)Wegzehrung nach Durchlaufen dort kaufen, oder was? Z.T. habe ich auch auf so etwas aufgepasst, wenn´s nicht anders ging (auf Bikes etc.)

Ich habe seinerzeit allerdings direkt für Cash in ´nem Schuppen, der in festen Händen von diversen Russen war, geackert.. ;-). Nichtssagende 3-Buchstabenkombination wie XY Security und fertig ist der legale Betrieb, wo dann wirklich irgendwelche Aushilfshanseln "eingestellt" werden, bei denen ich selbst - als oftmals einer der Ältesten und ruhigsten - mir auch an den Kopf packen musste; Besoffene halb in Scherben (um im SN Jargon zu bleiben, Stichwort: "Halb-Nackt" ;P) liegen lassen, teilweise Auseinandersetzungen nicht geschlichtet (klar mit so 16, 17 Jahren 1,65cm bei 60 KG Gewicht hätte ich mich auch nicht getraut gegenüber einem Schrank das Maul aufzumachen).

Abschliessend zur Erkenntnis, dass viele wirklich nicht die Hellsten sind (man darf´s nicht Pauschalisieren, Andere verdienen sich beim Burger König oder McDonalds noch einen Groschen zum Studium, deswegen sind sie nicht dümmer. Und hey, Konzert, Party mit Gratis Eintritt, VIP Zugang wenn nötig, Freigetränke en Masse und noch ´nen 50 - war oft ein lässiger Job.B. Wobei die Russengang höchstselbst geschlossen mit Schäferhunden bei kritischeren Geschichten aufgetaucht ist.

Warum nicht statt "KSS Security, G&R Security, etc.." mal einfach: KFC Security, McSecurity oder auch, halb Slogan als Autobeschriftung: *S.I.T.S. Security In Your City! SecureTheCity. STC etc. etc. bin ich wieder kreativ heute :D Gleich nutzen ma ´nen opdraag voor een vertaling plaatsen ^^

OkiliDokili - Bye, Loide! ;-)

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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14.02.2013 15:56 Uhr von p-o-d
 
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@magnat

Es ist eine Frage der Masse an Arbeit und somit benötigten MA und schlichtweg dem Tätigkeitsbereich, den Voraussetzungen und Gehalts-Vorstellungen von AN wie AG. Auch der Zeitraum (Stoßzeit wie ein Festtag?`Urlaubszeit? Längerer Sommerschlussverkauf etc.) spielt eine nicht unerhebliche Rolle!

Ich nenne nur das Stichwort "polnische Spargelstecher" oder die Erntehelfer die hier z.B. während der Ernte (Blumen; Tulpen etc v.A.) sowohl aus dem Inland als auch dem Ausland anreisen - besonders seit es die weitgehende Reisefreiheit und Wohnort Wahl in der EU gibt.
Bewerten will ich das nicht, gebe aber folgendes zu Bedenken:

Die Feldarbeit und Gärtnerei ist nicht soooo gut bezahlt, nicht eines Jeden Sache weil teilweise doch recht anstrengend und eintönig - aber vielen geht es v.a. um die Erfahrung, sekundär um Geld. Bei manchen Ferien-/Saisonjobs (insb. wenn Sprachkenntnisse der Muttersprache des Arbeiters von Vorteil sind!) gibbet hier gar nur freie Kost und Logis und ein paar Euro Taschengeld!

Es muss also - auch wenn das wohl leider überwiegend läuft...nicht zwangsläufig immer Ausbeutung und Zwang herrschen, wenn Saisonarbeiter ins Land kommen bzw. in andere Länder gehen, sondern selbst niedrige Gehälter können auch für den Arbeiter befriedigend sein. Gerade wenn ich hier das Beispiel, "deutscher Ansprechpartner, Camping Platz in Holland" hernehme - dass sich ein Muttersprachler empfiehlt liegt in der Natur der Sache und bei der allgemeinen Lockerheit hier, ist es gewissermaßen ein Mittelding zwischen Urlaub und Arbeit - solange Unterkunft etc. gedeckt sind!
So kann also auch ein Deutscher oder Franzose Urlaub machen und (leichte Tätigkeit ohne Fachkenntnisse oder Riesenverantwortung) noch was dazu verdienen. Hehe - so mancher einer lebt nicht um zu arbeiten. Ich zähle da auch mehr auf einen reichen Schatz an Erfahrungen ;-)

Reich im monetären Sinne wird man damit, genau wie bei Amazon oder im Securitysektor allerdings eher weniger.. Würde es heute auch nicht mehr machen.

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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14.02.2013 16:41 Uhr von Mailzerstoerer
 
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Auch Amazon muss sparen gerade weil es in D hohe Lohnnebenkosten gibt, die nicht von der Steuer absetzbar sind.
Zu Stosszeiten wie Weihnachten & Co. werden extra Leute eingestellt damit das hohe Versandaufkommen gestemmt werden kann.
Auch die Post bedient sich da mit befristeten AV, diese werden bis zu 4x verlängert und dann kann der AN entscheiden ob er mit bedeutend weniger Lohn einen Festvertrag haben möchte oder nicht.

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