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Amnesty wirbt mit Bildern von letzten Mahlzeiten von unschuldig Hingerichteten

Leo Jones und Claude Jones hatten nichts gemeinsam, außer, dass die beiden sich für ihre letzte Mahlzeit vor dem Tod Steak und Eier gewünscht haben - und dass sie unschuldig waren.

Die Menschenrechtsorganisation "Amnesty International" hat jetzt eine Serie von Bildern veröffentlicht, die die letzten Mahlzeiten von Menschen zeigen, die unschuldig hingerichtet wurden.

"Wenn Sie das nicht verdauen können, sollen Sie etwas dagegen tun", besagt die Anzeige.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bild, Hinrichtung, Unschuld, Amnesty International, Mahlzeit
Quelle: www.dailymail.co.uk

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2013 12:42 Uhr von Perisecor
 
+10 | -25
 
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14.02.2013 12:42 Uhr von Bildungsminister
 
+28 | -0
 
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Glaubst du das wirklich DerBelgarath? Entschuldige, aber so naiv kann man doch nicht sein, bzw. so weltfremd.

Todeskandidaten sitzen in den USA teils zwischen 30 und 50 Jahren im Todestrakt, oftmals aus Zeiten, in denen es keine DNA-Prüfung gab. Glaubst du wirklich, dass da vor der Hinrichtung noch mal jemand schaut ob das auch alles so richtig war? Ganz sicher nicht, die verlassen sich auf den Richterspruch.

Das immer wieder Unschuldige entdeckt werden liegt zu 99% an nicht staatlichen Organisationen, die Fälle auf meist eigene Kosten noch einmal prüfen und dann mit viel Glück erneut aufrollen können. Allein das neuerliche Aufrollen, auch bei berechtigten Zweifeln, kann mitunter viele Jahre dauern. Nicht selten ist es dann schon zu spät.

Nicht böse nehmen, aber in welcher Welt muss man leben, um zu glauben, dass die alle zu Recht sitzen? Gerade aus der Zeit vor DNA-Tests sitzen genug Unschuldige, bei denen Urteile meist auf sehr kuriose Art und Weise zustande gekommen sind, oder nur wegen Indizien oder einzelner Zeugenaussagen, die sich hinterher gern mal als falsch darstellen. (Ihr Schwarzen, ihr seht für uns Weiße doch alle gleich aus...)

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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14.02.2013 12:58 Uhr von Andreas-Kiel
 
+13 | -0
 
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@Prisecor:
Theoretisch hast Du recht, allerdings sammeln Menschen die Beweise, untersuchen sie und machen auch Fehler (was ja normal ist). Häufig genug werden aus Bequemlichkeit oder Überlastung auch nur Hinweise bei vorhandenen Tatverdächtigen gesucht und alle anderen Möglichkeiten gar nicht untersucht. Oder Verdächtige werden solange unter Druck gesetzt, bis sie ein Geständnis abgeben.

Weiterhin kann man Tatverdächtigen auch 100% Beweise unterjubeln, das wird sicherlich nur sehr selten vorkommen, aber es wäre blauäugig, nicht an die Möglichkeit von menschlichem Versagen oder anderen Dingen zu denken.

Insofern wird es immer mal wieder vorkommen, daß unschuldige verurteilt werden und bei der Todesstrafe kann man das nicht mal versuchen, wieder "gut zu machen".

[ nachträglich editiert von Andreas-Kiel ]
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14.02.2013 13:39 Uhr von schlammungeheuer
 
+7 | -0
 
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@Perisecor
"Heute sind Ermittlungsverfahren und -methoden so weit fortgeschritten, dass Irrtümer quasi ausgeschlossen werden können. "
Cameron Willingham wurde 2004 hingerichtet weil ein Brantexperte keiner war
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14.02.2013 13:57 Uhr von Perisecor
 
+1 | -8
 
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@ schlammungeheuer

Fehler lassen sich nunmal nicht generell vermeiden.

Der Fall Willingham ist aber, davon abgesehen, auch schon wieder über 20 Jahre alt.
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14.02.2013 15:44 Uhr von Bono Vox
 
+5 | -3
 
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"Vor dem Urteil wird man jeden Einzelfall sicherlich sorgfältig genug untersucht haben, um sich sicher gewesen zu sein."



HAAAAAAAAAAAAAAAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA



Wie behämmert muss man sein...



Is gut, Braunhemd, wir wissen schon
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14.02.2013 16:01 Uhr von Kanga
 
+1 | -0
 
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warum suchen die sich solche einfachen sachen aus??
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14.02.2013 17:19 Uhr von DrGonzo87
 
+4 | -0
 
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@Perisecor

"Fehler lassen sich nunmal nicht generell vermeiden. "

Sollte der Staat dann nicht die Möglichkeit haben, diese zu korrigieren? Ist nicht so leicht, wenn der Leidtragende des Fehlers tot ist...
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14.02.2013 17:44 Uhr von Maaaa
 
+2 | -1
 
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Und immer wieder kann man nur sagen:
Todesstrafe abschaffen!
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14.02.2013 18:19 Uhr von Perisecor
 
+1 | -5
 
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@ DrGonzo87

Der Staat sollte Fehler soweit es geht ausschließen. Ich plädiere nicht umsonst dafür, die Todesstrafe nur dann zu verhängen, wenn die Schuld zweifelsfrei feststeht.


Gleichwohl ist es nicht Aufgabe des Staates, eine 100% Sicherheit herbeizuführen. Dann müsste neben dem Straßenverkehr und Hausarbeit nämlich noch viel mehr verboten werden.
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14.02.2013 22:50 Uhr von Acun87
 
+1 | -2
 
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sch*** usa
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14.02.2013 23:46 Uhr von neminem
 
+2 | -0
 
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"Vor dem Urteil wird man jeden Einzelfall sicherlich sorgfältig genug untersucht haben, um sich sicher gewesen zu sein."

Wow, da spricht einer mit ganz viel Lebenserfahrung!!11 Und ich meine das wirklich wahre Leben!11
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15.02.2013 07:54 Uhr von hellibelli
 
+5 | -0
 
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@Perisecor

Zu viel CSI gesehen.
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15.02.2013 09:00 Uhr von DrGonzo87
 
+2 | -0
 
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@Perisecor

"Gleichwohl ist es nicht Aufgabe des Staates, eine 100% Sicherheit herbeizuführen. Dann müsste neben dem Straßenverkehr und Hausarbeit nämlich noch viel mehr verboten werden. "

Du vergleichst hier Äpfel und Birnen. Zwischen der staatlich verordneten Tötung eines Menschen, bei dem es immer zu Fehlern kommen kann und der Inkaufnahme von Toten und Verletzten in Straßenverkehr oder Haushalt durch Eigen- oder Fremdverschuldung besteht meiner Meinung nach doch ein ziemlicher Unterschied. Eine 100%ige Sicherheit im Straßenverkehr oder im Haushalt ist unmöglich zu gewährleisten, dass jemand unschuldig hingerichtet wird schon. Selbstverständlich besteht dann jedoch noch immer die Möglichkeit, lebenslang im Gefängnis zu sitzen.

[ nachträglich editiert von DrGonzo87 ]
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15.02.2013 11:59 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ DrGonzo87

Natürlich gäbe es auch im Straßenverkehr oder im Haushalt eine 100% Sicherheit - allerdings nur mit drakonischen Einschränkungen.

Ein gewisses Risiko wird also in Kauf genommen, um dem größeren Wohl zu dienen. Dieses geringe Risiko halte ich - und die überwiegende Mehrheit der US Bevölkerung - auch bei der Todesstrafe für überschaubar, gerade jetzt, wo sich eben doch viele neue Ermittlungsmethoden ergeben haben.


Warum du ziemliche Unterschiede siehst, kann ich lediglich moralisch verstehen. Allerdings kannst du deine Moralvorstellungen gerne in deinem Land durchsetzen, es wäre nur schön, wenn du tolerant genug wärst, anderen Ländern, Kulturen und Menschen ihre Moralvorstellungen zu lassen.
Einen faktischen Unterschied zwischen der staatlichen Inkaufnahme von Toten Unschuldigen gibt es nämlich weder im Straßenverkehr, noch bei der Todesstrafe. Dann wäre das Tempolimit nämlich nicht z.B. unbegrenzt, sondern 20km/h.
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15.02.2013 14:31 Uhr von DrGonzo87
 
+1 | -0
 
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@Perisecor

"Natürlich gäbe es auch im Straßenverkehr oder im Haushalt eine 100% Sicherheit - allerdings nur mit drakonischen Einschränkungen.

Ein gewisses Risiko wird also in Kauf genommen, um dem größeren Wohl zu dienen. "

Eine 100%ige Sicherheit ist weder im Starßenverkehr noch im Haushalt zu gewährleisten, da hier zu viele Faktoren zusammen spielen.
Bei der Todesstrafe verhält sich das jedoch anders. Es geht hier zunächst einmal um wenige betroffene Personen (im Gegensatz zu Verkehr und Haushalt) und was das größere Wohl angeht: Wenn es darum geht, die Gesellschaft vor einer kriminellen Person zu schützen, so erfüllt eine lebenslange Haftstrafe doch den gleichen Zweck.

"Warum du ziemliche Unterschiede siehst, kann ich lediglich moralisch verstehen. Allerdings kannst du deine Moralvorstellungen gerne in deinem Land durchsetzen, es wäre nur schön, wenn du tolerant genug wärst, anderen Ländern, Kulturen und Menschen ihre Moralvorstellungen zu lassen. "

Zunächst einmal: Wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen. Du bist hier oft genug durch intolerante Kommentare aufgefallen oder hast dich an den Meinungen anderer gestoßen und diese Kritisiert.
Des weiteren kennt Toleranz Grenzen. Weder werde ich aufhören, daran Kritik zu üben dass im Iran Menschen an Baukränen aufgehangen werden, noch daran, dass in den USA Menschen mit Tierbetäubungsmitteln weggespritzt werden.
Kritik an der Todesstrafe zu üben ist mein gutes Recht, ob sie nun in Deutschland stattfindet oder wo anders. Genau so wie es natürlich dein Recht ist, diese zu verteidigen. Das du mir jetzt versuchst Intoleranz vorzuwerfen, ist meiner Meinung nach absolut unpassend und offen gestanden ziemlich schwach.
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15.02.2013 14:46 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ DrGonzo87

"Wenn es darum geht, die Gesellschaft vor einer kriminellen Person zu schützen, so erfüllt eine lebenslange Haftstrafe doch den gleichen Zweck."

Natürlich erfüllt das denselben Zweck. Aber wie so oft im Leben gibt es mehrere Wege für ein Ziel.



"Eine 100%ige Sicherheit ist weder im Starßenverkehr noch im Haushalt zu gewährleisten, da hier zu viele Faktoren zusammen spielen."

Natürlich könnte man eine 100% Sicherheit im Straßenverkehr gewährleisten. Und wenn man dazu alle Fahrzeuge verbieten müsste.


Wenn du dir nicht vorwerfen lassen möchtest, intolerant zu sein, dann solltest du zukünfigt Argumente nutz, um deine Aussage zu stützen, und nicht ausschließlich aufgrund deiner moralischen Vorstellungen die moralischen Vorstellungen anderer Menschen kritisieren.


Wenn ich andere Leute kritisiere, ob hier auf SN oder im richtigen Leben, dann benutze ich dafür Fakten und keine philosophische Moralkeule.
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15.02.2013 15:24 Uhr von DrGonzo87
 
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"Natürlich erfüllt das denselben Zweck. Aber wie so oft im Leben gibt es mehrere Wege für ein Ziel. "

Es erfüllt also den selben Zweck. Da sind wir uns also schon mal einig. Den Rest lasse ich mal lieber unkommentiert.

"Natürlich könnte man eine 100% Sicherheit im Straßenverkehr gewährleisten. Und wenn man dazu alle Fahrzeuge verbieten müsste."

Dann gäbe es aber keinen Straßenverkehr mehr. Nicht gerade eine akzeptable Lösung.

"Wenn du dir nicht vorwerfen lassen möchtest, intolerant zu sein, dann solltest du zukünfigt Argumente nutz, um deine Aussage zu stützen, und nicht ausschließlich aufgrund deiner moralischen Vorstellungen die moralischen Vorstellungen anderer Menschen kritisieren.


Wenn ich andere Leute kritisiere, ob hier auf SN oder im richtigen Leben, dann benutze ich dafür Fakten und keine philosophische Moralkeule. "

Da es hier nunmal (auch) um eine moralische Streitfrage geht, sind philosophische Argumente selbstverständlich angebracht und gerechtfertigt.
Aber reden wir doch mal von Fakten. Fakt ist, dass die Todesstrafe nicht abschreckt. Fakt ist ebenso, wie du es ja gerade bestätigt hast, dass eine lebenslange Haft den selben gesellschaftlichen Nutzen hat, nämlich den Schutz vor dem Täter. Fakt ist, dass die USA mit der Todesstrafe einem ganz besonderen Club angehört, mit weiteren illustren Mitgliedern, wie dem Iran oder China.
Was sind denn deine Gründe für die Todesstrafe?

[ nachträglich editiert von DrGonzo87 ]

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