14.02.13 10:22 Uhr
 2.668
 

Hersteller müssen nicht mehr angeben wie viel Tinte in den Druckerpatronen ist

Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart müssen die Hersteller von Druckerpatronen nicht mehr angeben wie viel Tinte sich in den Patronen befindet. Auch die Angabe, wie viele Seiten mit der Patronen bedruckt werden können, ist nicht mehr Pflicht.

Das Gericht ist der Meinung, dass der Kunde nicht primär die Tinte kaufen möchte, sondern eine für seinen Drucker passende Druckerpatrone.

Daraus ergibt sich, dass die Hersteller nur noch angeben müssen wie viele Patronen sich in einer Packung befinden. Nachfülltinte ist von diesem Urteil nicht betroffen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Meister89
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hersteller, Tinte, Angabe, Patrone
Quelle: www.golem.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

FC Bayern München um drei Millionen Euro erpresst - "Besenstielräuber" gesteht
Nigeria: Bei Selbstmordattentat zweier Schülerinnen sterben 30 Menschen
München: Exhibitionist sitzt mit entblößtem Penis in U-Bahn

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.02.2013 10:22 Uhr von Meister89
 
+48 | -0
 
ANZEIGEN
Tolle Sache, damit wird dem Betrug mal wieder der Weg frei gemacht. Ich seh es schon kommen wie man immer weniger Drucken kann mit einer Patrone -.-
Kommentar ansehen
14.02.2013 10:28 Uhr von SNnewsreader
 
+58 | -0
 
ANZEIGEN
OK Herr Richter! Dann wollen wir auch nicht wissen wie viel Mettwurst in der Packung ist, Es reicht ja dass es Mettwurst ist und in den Kühlschrank passt.

Dem seine Staatsexamen sollte man mal testen, denn so viel Blödheit muss man sich erstmal erarbeiten können. RESPEKT!
Kommentar ansehen
14.02.2013 10:41 Uhr von dieterzi
 
+22 | -0
 
ANZEIGEN
hier wird den Kunden (uns!) klar gemacht wo es lang geht. Kunden verarschen, betrügen und Ausnehmen ist völlig in Ordnung. Und dieser ganze Scheiß wird zunehmend von Justiz und Politik erlaubt, gefördert, wahrscheinlich sogar gewünscht. Das ganze beschränkt sich ja nicht nur auf Druckerpatronen.
Kommentar ansehen
14.02.2013 10:51 Uhr von derSchmu2.0
 
+16 | -1
 
ANZEIGEN
Cool, dann werd ich jetz mal in die Bierbranche einsteigen und Restfässer verkaufen, der Kunde will ja das Fass und nicht das Bier...sowas macht echt sprachlos...
Kommentar ansehen
14.02.2013 11:09 Uhr von Amdosh
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Und in der Zukunft kann man sich Urteile kaufen ...
Die Kläger wollen ja nur das Urteil und nicht die Richter.

Ähmmm, sorry. Wenn andere Branchen dass auch nutzen würden, dann gäbe es doch sehr komische Sachen ...
Sixpack Bier - mit Schnapsflaschen

Eine Druckerpatrone ist nunmal ein künstliches Produkt, was auch nicht immer in durchsichtiger Form angeboten wird. Zudem ist es ein Verbrauchsgut, da sollte so eine wichtige Angabe nicht fehlen.
Wenn damit Schindluder getrieben wird, dann gibt es schlimmstenfalls Zeiten, wo die PC Zeitschriften jede einzelne Charge von Patronen testen müssen, wo es sich gerade am meisten wegen der Tintenmenge lohnt...

Wenn ein Drucker nicht sowas kompliziertes wäre, könnte man schon fast dran denken, selbst einen zu entwicklen, der gut im Ausdruck ist, billig und einfach mit Tinte zu versorgen ist und noch dazu einfach zu reparieren ist, ohne die grosse Kosten wie derzeit mit neuen Druckköpfen in manchen Fällen ...
Kommentar ansehen
14.02.2013 11:25 Uhr von Ali Bi
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Ich hab zwar nie danach geschaut wieviel da drin ist, aber was ist zB mit den HP Patronen, die es in "normal" und "XL" gibt?

Wäre mal klasse wenn Tankstellen das auch so machen würden. "Tanken - alles was reinpasst" geht ja eh nur um die Füllung.
Kommentar ansehen
14.02.2013 11:33 Uhr von Jaecko
 
+1 | -15
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
14.02.2013 11:39 Uhr von Faceried
 
+0 | -22
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
14.02.2013 12:06 Uhr von rolf.w
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
"Das Gericht ist der Meinung, dass der Kunde nicht primär die Tinte kaufen möchte, sondern eine für seinen Drucker passende Druckerpatrone."

Ja klar, ist doch auch so. Was interessiert einen die Tinte, wir brauchen die Patrone. Das erklärt auch, warum bei ebay so viele leere Patronen verkauft werden. Nicht nur das, jetzt weiß ich endlich, wer den Kram kauft und 3 Tage später schlecht bewertet, weil der Drucker es nicht tut.
Mich interessiert an der Tanke ja auch nicht der Preis für den Liter - ich tanke eh nur für 20 Euro.

Wie weltfremd ist dieser Richter eigentlich????
Kommentar ansehen
14.02.2013 12:07 Uhr von matoro
 
+0 | -8
 
ANZEIGEN
die begründung des gerichts ist schlüssig
Kommentar ansehen
14.02.2013 12:12 Uhr von grosserbaer2
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
14.02.2013 12:21 Uhr von sixdotzero
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ Jaecko

und ob die Angaben wichtig sind, das alleine ist schon beim Kauf eines neuen Drucker wichtig, oder wieso bietet Hersteller X die schwarze Patrone für 10€ und Hersteller Y die schwarze für 20€, da hat man wenigstens ansatzweise eine art "Kilogramm"-Vergleich wie bei Lebensmitteln.
Kommentar ansehen
14.02.2013 12:33 Uhr von Perisecor
 
+0 | -7
 
ANZEIGEN
http://vgstuttgart.de/...

Während die üblichen Verdächtigen wieder gegen den Rechtsstaat schimpfen (z.B. comic1), zeigt sich nur wieder, dass ausgerechnet diese Leute schon an einfachen Dingen scheitern.


Der Argumentationsweise des Gerichtes ist grundsätzlich zu folgen, denn es geht hier tatsächlich um die primäre Packungseinheit - und das ist bei einer Druckerpatrone nicht die Tine, genauso wenig, wie man einen Reifen kauft, weil man die darin enthaltene Luft erwerben möchte.

Den Fehler hat hier, wenn überhaupt, der Gesetzgeber gemacht, indem er die Forderung nach einer ml-Angabe nicht präzisiert hat. Die Verpackungsordnung muss hierfür angepasst werden, diese Befugnisse haben Gerichte aber in einem System der Gewaltenteilung nicht.



Vielleicht sollte man sich, bevor man groß über die Banken und das System allgemein philosophiert, grundlegend mit den in Deutschland herrschenden Verhältnissen auseinandersetzen, damit man sich nicht in jeder News massiv blamiert.
Kommentar ansehen
14.02.2013 12:39 Uhr von Knutscher
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Na is doch klar.
Wer geht den schon vor Gericht wegen Recht oder Gerechtigkeit ??!

Wer klagt will nur ein Urteil..........:o)
Kommentar ansehen
14.02.2013 12:47 Uhr von blabla.
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
14.02.2013 12:48 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Na hoffentlich kauft der Richter demnächst ein grosses Fläschchen Parfüm, das aber nur mit 1 ml gefüllt ist. Primär wurde ja das Parfüm gekauft, da ist ja die Menge egal.
Kommentar ansehen
14.02.2013 12:51 Uhr von T¡ppfehler
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Bei Preisen von ca. 40 € pro ml, wäre die Angabe aber sehr interessant für Käufer.
Kann man jetzt erwarten, dass sich in XL-Patronen auch nicht mehr Tinte befindet, als in denen ohne XL?
Wenn die Kunden die XL-Patronen nur kaufen, weil sie das aufgedruckte XL unbedingt haben wollen, ist das aber auch egal.
Kommentar ansehen
14.02.2013 13:00 Uhr von Joker01
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
diese von Lobbyisten gekauften Richter sollte man wegen Amtsmissbrauch verklagen!
Kommentar ansehen
14.02.2013 13:05 Uhr von T¡ppfehler
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
^^^ Da sollte 4 € pro ml stehen ^^^ --- Tippfehler

Ohne Angabe der Menge, landet so eine Patrone wohl eher nicht in meinem Warenkorb.

[ nachträglich editiert von T¡ppfehler ]
Kommentar ansehen <
14.02.2013 13:07 Uhr von Faceried