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Forderung von Ärzten: Sozialstunden statt Eltern-Geldstrafe für jugendliche Komasäufer

Der Vorschlag des CDU-Gesundheitsexperten Jens Spahn, Eltern, deren Kinder sich ins Krankenhaus trinken, mit 100 Euro an den Kosten zu beteiligen, stößt beim Deutschen Kinderschutzbund und den Ärzten auf Kritik. Ihrer Ansicht nach sollten die Jugendlichen Sozialstunden ableisten.

Wolfram Hartmann vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) sagte: "Es wäre sinnvoll, wenn die Jugendlichen anschließend drei Wochenenden Dienst in einer karitativen Einrichtung machen müssten, damit sie mal über ihr Verhalten nachdenken." Außerdem wird mehr präventive Aufklärung gefordert.

Das Komasaufen hat unter Jugendlichen dramatisch zugenommen. 26.349 Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren wurden deswegen 2011 stationär behandelt.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Jugendliche, Geldstrafe, Forderung, Komasaufen, Sozialstunden
Quelle: www.focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2013 09:38 Uhr von vmaxxer
 
+3 | -0
 
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*sign*

Was nützt es die Eltern zu belangen wenn der Nachwuchs Mist macht? OK, mancherorts wird mit Sicherheit eine bessere Erziehung möglich sein, wobei Strafen aber nicht wirklich hilfreich sein werden.
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14.02.2013 09:48 Uhr von kaysho
 
+7 | -2
 
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Ich bin für: 100 Euro Geldstrafe für die Eltern, die sie an eine karitative Einrichtung zahlen müssen (die Krankenkassen haben genug Geld) PLUS Sozialstunden-Ableistung der Jugendlichen. Doppelte Strafe brennt sich besser ins Gehirn ein.
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14.02.2013 09:58 Uhr von Lucianus
 
+3 | -0
 
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aha ... und wie wollen die es Rechtlich durchboxen?

Um das hier klar zu stellen, es gibt derzeit keinerlei Folgen. (abgesehen von der Leber der Komasäufer)
Und ich wüsste auch nicht wieso es welche geben sollte. Insbesondere nicht bei den ü18 Jährigen die hier ja auch erwähnt werden.

Bei 10 (???) bis 15 Jährigen die starken alkohol zu sich nehmen, kann und sollte man die Eltern eh dran kriegen. Denn in diesem Fall haben sie ihre Aufsichtspflicht verpennt.
Schwierig sind die Fälle von 16 bis 17 ... aber ich schweife ab ... zurück zum Thema.

Wenn sich das durchsetzt, das man dafür zahlt ist sowas wie eine Krankenkasse "überflüssig".
Jetzt soll man dafür zahlen, wenn man zuviel trinkt (Oder alternativ unbezahlt arbeiten gehen) als nächstes, wenn man raucht. Dann bei selbstverschuldeten Autounfällen und _übertrieben_ dann wenn man sich beim Laufen aus versehen den Fuß verstaucht/bricht oder sich im Winter ne Grippe einfängt.
Man ist ja an allem "selber" schuld.

Bei mehrfach auffälligen Wiederholungs-Koma-Säufern, sollte man eventuell was unternehmen, aber auch hier wieder nur bei den u18 Jährigen den da scheinen die Eltern überfordert zu sein.

[ nachträglich editiert von Lucianus ]
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14.02.2013 10:25 Uhr von SNnewsreader
 
+6 | -1
 
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100€ von den Eltern tut dem Säufer nicht weh und der geht wieder saufen. Viele Eltern sind nämlich machtlos.

Die Idee mit Arbeitsstunden am WE finde ich passender. Wenn er nach 8 Stunden nach Hause kommt und seinen Kumpels den Anus abwischt, weil die sich besoffen vollgekotet haben, dann nenne ich das Nachhaltigkeit und er hat sicher weniger Lust ...
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14.02.2013 11:15 Uhr von Komikerr
 
+3 | -0
 
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Die Eltern zu belangen find ich ein zweischneidiges Schwert.
Wenn ich mich an meine Jugend erinner, ich war auch saufen und ebenso hab ich blau gemacht. Hätten meine Eltern dann Strafe zahlen müssen, wär es mir einfach egal gewesen, weil es nicht mich trifft. Und meine Eltern waren hinterher dass ich jeden Tag in die Schule gehe und dass ich net Oberkante Unterlippe besoffen bin.
Die Jugendlichen müssen gepackt werden wo´s ihnen weh tut. Und zwar an ihrer Freizeit.
Sozialstunden schön im KR - Haus, oder Putze auf Polizeistation am Wochenende. Ich glaub das würd eher nützen
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14.02.2013 12:04 Uhr von Maedy
 
+1 | -0
 
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Kennt jemand diesen CDU Poltiker? Wahlkampftaktik-viele heiße Luft und nichts dahinter....
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14.02.2013 12:46 Uhr von KS_aus_OKS
 
+1 | -0
 
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Frage, warum nur für jugendliche Koma-Säufer?
Alle die sich so abschießen und dann Krankenhäuser vollkotzen und Rettungsmittel blockieren gehören zum Bodenschruppen (Kotze und andere Ausscheidungen aufwischen, ...) geschickt. Pro Promille 100 Stunden Solzialarbeit (Tätigkeit siehe oben).

Es müsste nur der § 323a StGB leicht ergänzt werden.

Zitat: "§ 323a Vollrausch
(1) Wer sich vorsätzlich oder fahrlässig durch alkoholische Getränke oder andere berauschende Mittel in einen Rausch versetzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn er in diesem Zustand eine rechtswidrige Tat begeht und ihretwegen nicht bestraft werden kann, weil er infolge des Rausches schuldunfähig war oder weil dies nicht auszuschließen ist.

(2) Die Strafe darf nicht schwerer sein als die Strafe, die für die im Rausch begangene Tat angedroht ist.

(3) Die Tat wird nur auf Antrag, mit Ermächtigung oder auf Strafverlangen verfolgt, wenn die Rauschtat nur auf Antrag, mit Ermächtigung oder auf Strafverlangen verfolgt werden könnte."

[ nachträglich editiert von KS_aus_OKS ]
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16.02.2013 00:03 Uhr von Hawk2013
 
+0 | -0
 
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SO ein Blödsinn... WO KOMMT DER ALKOHOL DENN HER ??? Das Problem muss schlicht und einfach an der Wurzel gepackt werden, und nicht erst am andren Ende.
Es müssen die Personen noch stärker bestraft werden die minderjährigen Alkohol und auch Tabakwaren verkaufen,besorgen,oder ausschenken.
Egal ob es der Kioskbesitzer, der Supermarkteigentümer, der Tankstellenverkäufer , oder der große Bruder, oder sonst wer ist.
Wenn Jugendliche Alkohol besitzen werden sie diesen von irgendeiner volljährigen Person erhalten haben und diese sollten zur Kasse gebeten werden, mindestens ein vierstelliger Betrag.

[ nachträglich editiert von Hawk2013 ]

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