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Forscher steigern GPS-Genauigkeit um bis zu 90 Prozent

Spanische Forscher haben durch die Kombination von GPS-Signalen und weiteren Sensoren die Genauigkeit von GPS um 50 bis 90 Prozent gesteigert.

Die sonst üblichen Abweichungen in ländlichen Gebieten von 15 Metern und in Städten von 50 Metern sollen sich durch Sensoren, wie Beschleunigungssensoren und Gyroskope, signifikant verbessern.

Anfangs sollen Autos beziehungsweise die Navigationssysteme von der neuen Technik profitieren. Später soll eine Software für Smartphones vorgestellt werden, da in diesen die entsprechenden Sensoren schon verbaut sind.


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WebReporter: Schakobb
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Prozent, Forscher, GPS, Genauigkeit
Quelle: winfuture.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2013 19:24 Uhr von Delios
 
+24 | -2
 
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Wenn es nicht sogar auf Shortnews war, dächte ich mich erinnern zu können, dass vor ein paar Jahren mal geschrieben wurde, das US-Militär nutzt bereits ein sehr genaues GPS und die zivile Variante wird mit Absicht so "undeutlich" gehalten...
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13.02.2013 19:37 Uhr von Kanga
 
+4 | -6
 
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und jeder is dann ne nummer....
und nummern kann man schnell ausschalten
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13.02.2013 19:49 Uhr von timsel87
 
+2 | -8
 
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@benni-88

Nach dem Auto-Rasenmäher-Prinzip? Musste bei meinem Drähte einbuddeln, damit der nicht auch noch Nachbars Grundstück mitmäht x)
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13.02.2013 19:57 Uhr von NoGo
 
+1 | -0
 
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@benni: die nutzen glaub ich eine kommerzielle Form vom GPS, welche von sich aus genauer ist, aber auch Geld kostet.

Falls unsere Politiker es doch schaffen sollten, unser Galilieo-System fertigzustellen, wird sich das komplett erübrigen, denn Galileo ist für jedermann auf einen Meter genau. Damit können Navigationssysteme dann auch endlich mal von alleine feststellen, auf welcher Fahrspur man sich befindet. Aktuell "errät" das Navi das ja nur aufgrund der Fahrt/Bewegungsrichtung + ungefähre Position.

Wenn man mal auf einer Autobahn mit 6 Fahrspuren unterwegs ist und das Navi 2 Kilometer später feststellt, dass man eigentlich auf der falschen Spur unterwegs ist, weil die eben alle erst mal parallel laufen und dann erst in verschiedene Richtungen außeinandergehen, weiß, dass der Vorteil gegenüber GPS enorm ist.
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13.02.2013 20:15 Uhr von nrtm
 
+0 | -0
 
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Kenne nur Mobile Navis. Aber die sind zum teil sehr ungenau beim anzeigen der Hausnummern. Wäre schon wenn das auf 10-15m genau wäre
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13.02.2013 20:32 Uhr von derNameIstProgramm
 
+2 | -1
 
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@NoGo

Naja, versprich dir nicht zuviel von Galileo. Es nutzt in der zivilen Variante genauso wie GPS L1 und L5, d.h. wenn du Galileo einzeln nutzt wirst du nicht viele Vorteile haben, bestenfalls in dem hier in der News beschriebenen Szenario einer Stadt mit hohen Gebäuden. Da wirkt sich aus dass Galileo 27 statt 24 Satelliten haben wird.

Spannend wird Galileo in der zivilen Nutzung erst durch die Kombination mit GPS, denn dann hat man ziemlich viele Satelliten die man gleichzeitig sieht und damit die Möglichkeit eine hohe Genauigkeit zu erreichen. Einige Hersteller von Empfängern gehen ja momentan diesen Weg mit GPS und GLONASS.

Die militärische Genauigkeit ist denke ich bei beiden ungefähr gleich hoch, hilft dem Navi-System im Auto aber nicht wirklich weiter.

Das Problem der Mehrwegeausbreitung wird aber auch dadurch nicht endgültig gelöst, weshalb so Ansätze wie der in der News erwähnte sicherlich auch zukünftig ihre Berechtigung haben werden.

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]
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13.02.2013 20:47 Uhr von kampfkollos
 
+5 | -0
 
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@Delios die künstliche verschlechterung der GPS-Signale wurde bereits unter Präsident Clinton abgeschafft, da die damit eingehende Ungenauikeit (100 Meter und mehr) die zivile Nutzung unmöglich gemacht haben. Es steht den Amerikanern natürlich weiterhin frei bei gegebenden Anlass die zivilen GPS Signale global oder auch lokal zu verschlechtern. Das militärische GPS benutzt andere Frequenzen als das zivile und damit nicht von Störungen des zivilen GPS beeinflusst. Ohne eine künstliche Verschlechterung ist das zivile GPS in der Regel kaum weniger genau als das militärische.
GPS funktioniert im Prinizip dadurch, dass die Satelliten auf bekannten Frequenzen Funksignale abgeben. Vereinfacht gesagt sendet jeder Satelit ständig: "Hallo ich bin Satelit 4 und es ist folgende Uhrzeit".
Über den Vergleich mit der Empfangsuhrzeit kann die Laufzeit bestimmt werden und damit kann das Navi die Entfernung berechnen und durch die Signale mehrerer Sateliten schließlich die Position bestimmen.
Ungenauigkeiten kommen somit durch die Ungenauigkeit der Uhren (die Geschwindikgeit der Signale beträgt ca. Lichtgeschwindigkeit was bei einer Uhr die eine Sekunde falsch geht einen Fehler von 300000km ausmachen würde) und durch Störungen der Signale zustande.
Wird lokal ein genaueres GPS Signal benötigt, kann ein sogenannten Differential GPS genutzt werden.
Ich frage mich warum die Spanier die Kombination mehrerer Systeme für eine neue Erfindung halten. Das wird schon seit Jahren angewandt. Unter anderem in U-Booten und Marschflugkörpern aber auch schon in Autos welche damit Funklöcher in Tunneln umgehen.

[ nachträglich editiert von kampfkollos ]
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13.02.2013 21:27 Uhr von kampfkollos
 
+1 | -2
 
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Mit Differential GPS. Die Ungenauigkeiten des GPS kommen unter anderem durch Störungen des Funksignals, welche durch atmosphärische Störungen verusacht werden und nicht vorausgesagt und damit korrigiert werden können.

Beim Differential-GPS wird an einem Ort mit bekannten Koordianten ein DPGS-Sender aufgestellt. Dieser empfängt die GPS Koordinanten von den Satelliten und vergleicht seinen errechneten Standort mit seinem tatsächlichen Standort und gibt die Korrekturdaten an entsprechende DGPS-Empfänger weiter. Je näher der DPGS-Empfänger am Sender ist, desto genauer ist auch die Positionsbestimmung.

[ nachträglich editiert von kampfkollos ]
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13.02.2013 21:38 Uhr von chackyo
 
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15/50 Meter Genauigkeit?
Wie kann das sein? Ich hab auf meinem Smartphone immer eine Genauigkeit von 2-3 Meter.... Unabhängig davon, ob Stadt oder Land... o.0
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13.02.2013 23:33 Uhr von HansBlafoo
 
+0 | -4
 
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Soviel Halbwissen hier...

1. Der Newsinhalt, nun ja, gaaaanz alter Hut. Ich glaube jede Uni, die irgendetwas mit Fahrzeugen zu tun hat, nutzt so eine Koppelortung (so heißt das) schon lange. Ist also nichts besonderes.

2. Die Angaben zur Genauigkeit entsprechen Perzentilen. Häufig verwendet man, wenn ich mich recht erinnere, ein 95 % Perzentil. Das bedeutet am Beispiel freies Feld: 95 % der GPS-Messungen befinden sich in einem Radius von 15 m um den wahren Punkt.

3. Die Ausgabe der Genauigkeit von Smartphones, Navis etc. ist ziemlich wage und eigentlich Mist. Dahinter steht meist bloß eine Schätzfunktion anhand der Satellitenkonstellation. Denn woher soll ein Gerät, das mit seiner Sensorik verrauschte Signale aufnimmt wissen, wie stark verrauscht diese sind? Wenn man gaaaaanz lange misst, kann man das abschätzen, ansonsten sind die Genauigkeitsangaben eigentlich für die Tonne.

4. WAAS/DGPS ist noch einmal eine ganz andere Geschichte. Mit einer Koppelortung kann man noch einmal genauer werden, aber beide Verfahren haben ihre Stärken und Schwächen.
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14.02.2013 01:04 Uhr von ElChefo
 
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@Delios


Die gängige Praxis des AWS im GPS-Signal ist schon lange nicht mehr gängige Praxis. Auch wegen den verfügbaren Konkurrenzprogrammen wie Galileo, GLONASS oder COMPASS.

Aktuell ist die erreichbare Genauigkeit je nach Position zivil etwa bei 7,5 Metern und militärisch bei 5,5 Metern einzuordnen. Mehr tut sich da nicht. Nicht mal beim kritischsten aller Faktoren, der zivilen Luftfahrt.


@HansBlafoo

Koppelnavigation ist Mogeln :-P
Was nimmt man heutzutage alles dazu?
GPS (oder Konkurrenten), Lichtkreisel, Trägheitsnavigation, Radarabgleich, optischer Positionsabgleich und so weiter... hat ja dann am Ende wirklich wenig mit dem klassischen Triangulationsverfahren beim GPS zu tun.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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14.02.2013 09:19 Uhr von Zerberus76
 
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Wenn ich weiss ich bin ungefähr in Deutschland und weiss nun wie schnell ich bin, woher weiss ich dann in welcher Stadt ich bin.???
Wenn ich ungenaue Daten habe dann ich die doch nicht verbessern mit Berechnungen die auf den Daten beruhen...
und 90% Verbesserung? also statt 50 Meter nun ca. 25 Meter? WAHNSINN....
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16.02.2013 00:01 Uhr von Retrogame_Fan
 
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Dann können wir ja nich mehr verstecken spielen!

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