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Dresden: Chaotische Zustände durch mehrere Demonstrationen erwartet

Am heutigen 13. Februar gedenkt Dresden der Zerstörung der Stadt vor 68 Jahren am Ende des Zweiten Weltkrieges. Neben einem Aufmarsch von Neonazis und der entsprechenden Gegendemonstration wollen Tausende Bürger der Stadt auch wieder eine Menschenkette rund um das Zentrum bilden.

Den etwa 1.000 Rechtsextremen wollen sich rund 2.500 Blockierer in den Weg stellen, auch zur Menschenkette werden mehrere Tausend Teilnehmer erwartet, das Ganze wird von rund 3.600 Polizisten abgesichert (ShortNews berichtete).

Angesichts der Demonstrationen werden bereits am Mittag einige Straßen gesperrt, mit massiven Behinderungen ist dann am Nachmittag und am Abend zu rechnen, auch rund um den Dresdner Hauptbahnhof. Wie lange die Sperrungen bestehen, steht noch nicht fest.


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WebReporter: FraxinusExcelsior
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Dresden, Demonstration, Sperre
Quelle: www.sz-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2013 11:31 Uhr von Rechthaberei
 
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13.02.2013 11:46 Uhr von Rechthaberei
 
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Dresden wäre früher oder später ohnehin zerstört worden, sein Städtebrand aber war vergleichbar mit den Berühmten von Rom 64 n.Zw., London 1660 und Moskau 1812. Ein Kreis von Brandbomben war über Dresden abgeworfen worden, die sich brennend ins innere der Stadt hineinfraßen und viele Lebende durch Hitze totkochte.

Das Horrorszenario von Dresden der westalliierten Bevölkerung erstmals ein vorstellbares Bild vom Bombenkrieg vor Augen führte und ein Haltungswandel der westallierten Bevölkerung zum Bombenkrieg andeutete, der erstmals einen Stimmungsumschwung brachte.

Der deutsche Geheimdienst verbreitete Gerüchte über eine riesige Anzahl an Bombenopfern. Die NS-Behörden hielten die Zahlen über geborgene Tote geheim und lancierten zugleich übertriebene Zahlen an die Auslandspresse. In den USA und Großbritannien drängten schockierte Anfragen an das Parlament und an die Zeitungen über den heftigen Bombenkrieg.

In der Schweiz erschienen Artikel eines schweizer Augenzeugen über die Vernichtung Dresdens und am 22.2. besuchte ein Vertreter des Internationalen Roten Kreuzes die Großstadt. Das IRK glaubte unter dessen Eindruck an 285.000 Todesopfer. Die Zahl beruhte auf ungeprüften Angaben von NS-Behörden; der Rote-Kreuz-Gesandte hatte nur Kriegsgefangenenlager außerhalb der Stadt besucht und keine schriftlichen Dokumente über Todesopfer erhalten.

Eine Meldung des Befehlshabers der Ordnungspolizei Berlin stellte am 22. März 1945 18.375 Gefallene, 2212 Schwerverwundete, 13.718 Leichtverwundete und 350.000 Obdachlose sowie langfristig Umquartierte fest. Von den Toten waren 50 % identifizierbar; die „Gesamtzahl der Gefallenen einschließlich Ausländer wurde auf etwa 25.000 geschätzt. Ein am selben Tag erlassener Tagesbefehl 47 berichtete von 20.204 geborgenen Toten und schätzte, dass sich diese Zahl wahrscheinlich auf 25.000 erhöhe.
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13.02.2013 12:17 Uhr von Urrn
 
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Und wenns 200.000 sind, was dann? Ändert das sonst irgendwas?
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13.02.2013 13:31 Uhr von DieNachdenkliche
 
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@Der Belgarath:

Erst seitdem es überhaupt diese geballteren Gegendemonstrationen gibt, verlieren die Neonazi-Aufmärsche an Stärke.

http://blog.zeit.de/...
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13.02.2013 15:20 Uhr von Kamimaze
 
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@trara123456789

Nicht ganz, denn auch in England war das Vorgehen von Sir Arthur Travers Harris, genannt Bomber-Harris, umstritten und nach dem Krieg "schied Harris im Streit mit dem neuen Premierminister Clement Attlee aus der Royal Air Force aus und zog sich verbittert nach Südafrika zurück.

(...)

Die historische wie rechtliche Qualifizierung der alliierten Luftkriegsstrategie und damit der Position Harris´ bleibt umstritten. Nach sachlichen oder militärischen Kriterien war die gezielte Zerstörung von Wohngebieten und Innenstädten zweifelhaft. Die Angriffe waren ein schwerwiegender Verstoß gegen das Kriegsrecht."

Quelle: http://de.wikipedia.org/...

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