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AOK-Chef warnt Wolfgang Schäuble vor weiterem Griff in den Gesundheitsfonds

Vor einem weiteren Griff in den Gesundheitsfonds hat der AOK-Chef Jürgen Graalmann den Bundesfinanzminister Schäuble gewarnt. In der "Welt" sagte Graalmann "Die Beitragszahler dürfen nicht weiter geschröpft werden".

Die Kassen bräuchten die Überschüsse für eine stabile Finanzgrundlage. Graalmann rechnet vor, dass die Politik bereits aus dem Gesundheitsfonds 4,5 Milliarden abgezogen habe. Auch die Abschaffung der Praxisgebühr habe Milliarden gekostet.

"Wenn jetzt noch einmal zwei Milliarden Euro gekürzt werden, werden mehr als zehn Milliarden Euro für die Haushaltssanierung abgezweigt" stellt Graalmann klar. Im Jahr 2012 hatten die Kassen Reserven von etwa 30 Milliarden Euro.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Chef, Wolfgang Schäuble, AOK, Gesundheitsfonds
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2013 11:14 Uhr von Klopfholz
 
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Aha, der Schäuble hat sich schon 4,5 Milliarden geholt und will jetzt Nachschlag! Eigendeich ist es doch egal wer das Geld verprasst. Die Kassen oder die Politik. Weg ist weg...
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13.02.2013 13:19 Uhr von craschboy
 
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@Klopfholz

Schäuble hat sich Geld zurück geholt. Der Gesundheitsfond finanziert sich aus Beiträgen und Steuermitteln. Und da muss ich dem Schäuble leider recht geben. Wenn genug Geld da ist, können die Steuermittel zurück fliessen.

Im übrigen finanzieren über diese Steuermittel auch die ganzen bösen bösen privat Versicherten den gesetzl. Gesundheitsfond ganz ohne Gegenleistung.
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13.02.2013 14:17 Uhr von Amalek
 
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Es wird mal Zeit den Selbstbedienungsladen "Gesundheitssystem" komplett zu reformieren...!

Es muss EINE Gesundheitskasse geben, in die ALLE Bürger einen gewissen Prozentsatz ihrer Einkünfte einzahlen... Wer dann im Krankenhaus noch ein Einzelzimmer und Chefarztbehandlung wünscht, soll sich eine private Zusatzversicherung holen....

Wichtig ist dass ALLE Bürger von ALL ihren Einkünften (Spekulationsgewinne, Mieteinnahmen, usw) dort prozentual einzahlen...! Schweinereien wir eine Beitragsbemessungsgrenze darf es nicht geben!! Nur das ist wirklich solidarisch und der Beitragssatz wird rapide sinken.

Kleiner Nebeneffekt: Wenn es statt 170 nur noch eine Gesundheitskasse gibt, spart man Milliarden an € für Verwaltung und Werbung.
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13.02.2013 22:47 Uhr von craschboy
 
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@Amalek

Im Großen und Ganzen gebe ich dir recht. Aber bei einer Beitragsbemessungsgrenze sollte es schon bleiben.
Ich habe seit 13 Jahren keine med. Leistungen in Anspruch genommen - glücklicherweise.
Null Ausfallzeit in diesen Jahren und damit verbunden ein höheres Einkommen. Es wäre quasi eine Bestrafung für mich mehr zu zahlen, nur weil ich nicht krank war und arbeiten gegangen bin.
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14.02.2013 12:53 Uhr von Amalek
 
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Versteh ich nicht….

Wenn ein Kommissionierer in einem Kaufland Zentrallager seine physische und psychische Gesundheit für 750€ Netto aufs Spiel setzt und du dir, für 7500€ auf Dauer deine Gesundheit ruinierst… Warum soll der Geringverdiener einen höheren Anteil an einer solidarischen Versicherung zahlen als du?

Der Geringverdiener sorgt dafür, dass du von deinem Geld im Laden etwas kaufen kannst!!

Du empfindest es als Bestrafung, dass du den gleichen Anteil bezahlen sollst… und der Geringverdiener empfindet es als Bestrafung dass er einen hören Anteil zahlt als du….

Der Geringverdiener gibt sein GESAMTES Geld für die Lebenshaltungskosten aus… und du kannst fürs Alter vorsorgen und Geld zurücklegen….

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