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Abflugzeiten müssen bei Buchung einer Pauschalreise verbindlich sein

Das OLG Celle hat Anbietern von Pauschalreisen untersagt, mit Hilfe von kleingedruckten Klauseln nachträgliche Verschiebungen von Startzeiten der Reisen zu ermöglichen. Bislang wurden in Pauschalreiseverträgen die im Reisebüro angegebenen Abflugzeiten als unverbindlich deklariert.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte gegen zehn Reiseveranstalter geklagt und jetzt in zweiter Instanz vor dem OLG Recht bekommen. Die Veranstalter dürfen derartige Klauseln nicht mehr in ihre Verträge aufnehmen.

Begründung: Bei Abschluss des Vertrages ist die Reisezeit ein wichtiges Argument für die Buchung. "Eine Änderung der Flugzeiten führt zur Änderung der vertraglichen Leistung und muss für den Reisenden zumindest durch zuvor konkret beschriebene triftige Gründe überschaubar sein", heißt es in dem Urteil.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Flug, Buchung, TUI, Pauschalreise
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2013 08:38 Uhr von UICC
 
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Find ich gut - nichts ist ätzender als einen Tag vor Urlaub eine Abflugänderung von morgens um 6 auf abends 20 Uhr zu bekommen. Dazu dann noch den ganzen Urlaub die Ungewissheit wann es nun zurückgeht.
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13.02.2013 11:39 Uhr von tobsen2009
 
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richtig so, ist mir auch schon 3x passiert, immer auf Fernreisen. Da wurde sogar schon der Umsteigeflughafen geändert, welcher um einiges größer war als der bei der Buchung genannte. Zu allem überfluss waren auch noch die Umsteigezeiten kürzer sodass man mit der Immigration, Zoll, erneute Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrolle ganzschön rennen musste um seinen Anschlussflug nicht zuverpassen.

Das ist Stress pur, wir sind jung und noch entsprechend fit, aber bei älteren Menschen ist sowas nicht machbar, zumal dann bei älteren Leuten oft noch Panik hinzukommt weil etwas außerplanmäßiges verläuft und man sich mit evtl. fehlenden Sprachkenntnissen um den weiteren Ablauf erkundigen muss.

Ne, dass Gesetz ist wirklich mal ein sinnvolles. Ich denke mal das die Buchungen für die Reisebüros über Tagesflugpreise laufen, wenn man dann kurzfristig noch jemanden der seinen vollen Reisepreis schon gezahlt hat in einem günstigeren Flug umbuchen kann, dann steigt natürlich der Gewinn.
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13.02.2013 13:48 Uhr von Perisecor
 
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Eines von unendlich vielen Beispielen, wie Firmen in Deutschland das Nachsehen gegenüber Verbraucherrechten haben.

In diesem Falle aber nachvollziehbar und sinnvoll. Sehr schön.

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