12.02.13 07:26 Uhr
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Atomtest durch Nordkorea bestätigt

Nach Angaben Nordkoreas sei ein Atomtest, "erfolgreich", durchgeführt worden. "Der Test sei unterirdisch erfolgt", berichtete am Dienstagmorgen die amtliche Nachrichtenagentur KCNA.

Zuvor teilte Japans Regierungssprecher Yoshihide Suga auf einer Pressekonferenz mit: "Wir glauben, dass Nordkorea womöglich einen Atomtest durchgeführt hat." Mehrere Erdbebenwarten in unterschiedlichen Ländern hatten ein "künstliches Erdbeben" registriert. Die Stärke belief sich auf 5,2.

Nur kurz zuvor hatte die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA eine "Aktion hoher Intensität" angekündigt. Der UN-Sicherheitsrat ist zu einer Dringlichkeitssitzung einberufen worden und diese wird am heutigen Dienstag um 15 Uhr stattfinden. Bereits 2006 und 2009 gab es Atomtests.


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WebReporter: Immoteph
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Erfolg, Nordkorea, Bestätigung, Atomtest
Quelle: www.faz.net

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2013 07:26 Uhr von Immoteph
 
+6 | -6
 
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Dann bin ich mal gespannt was bei dieser Dringlichkeitssitzung herauskommen wird. Es ist wahrscheinlich nurnoch eine frage der Zeit bis es den verantwortlichen aus Übersee zuviel wird mit Kim Il-sung
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12.02.2013 07:53 Uhr von killerkalle
 
+3 | -2
 
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Nordkorea we are coming ....*sing
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12.02.2013 07:57 Uhr von JustMe27
 
+1 | -1
 
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Immo, mit wem bitte?
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12.02.2013 08:03 Uhr von Immoteph
 
+1 | -3
 
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@JustMe27
Mit Kim Il-sung. Staatsoberhaupt Nordkoreas.

[ nachträglich editiert von Immoteph ]
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12.02.2013 08:05 Uhr von saber_
 
+4 | -1
 
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@JustMe27

Kim II-sung ist de jure auch ueber seinen tod hinaus weiterhin staatsoberhaupt von nordkorea...


regierungschef hingegen ist kim jong-un
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12.02.2013 08:15 Uhr von owned1390
 
+3 | -3
 
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Wird ein Atomkrieg wohl nicht lange auf sich warten lassen.
Wir krank muss man sein einen Atomtest in seinem eignen Land durchzuführen?!
Das zeug sickert doch ins Grundwasser und der Typ wird selber davon krank!

Edit:
Klugscheißer, du weißt doch genau wie es gemeint ist/war :D

[ nachträglich editiert von owned1390 ]
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12.02.2013 08:21 Uhr von Immoteph
 
+0 | -3
 
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@ owned

Welchen Atomkrieg hast du denn schon mitbekommen? oO
Oder hab ich irgendawas verpasst ;-)
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12.02.2013 08:31 Uhr von Schnulli007
 
+2 | -3
 
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Solange China diese Idioten in Nord-Korea unterstützt wird sich nichts ändern.
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12.02.2013 08:38 Uhr von MC_Kay
 
+4 | -8
 
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Solange es keine Meschenversuche wie der Amerikaner in Japan (2.WK) und den eigenen Soldaten gegenüber sind, muss man noch keine Bedenken äußern.
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12.02.2013 08:45 Uhr von Bildungsminister
 
+5 | -1
 
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Mit einem Einmarsch wird es da wohl nicht getan sein. Wer sich erinnern mag, es gab diesen Krieg schon einmal, wenn auch aus anderen Gründen. Damals war der koreanische Norden auch hoffnungslos unterlegen, was die militärische Seite angeht, trotzdem endete es letztendlich mit der Aufteilung Koreas, und mit einer Schmach, vor allem für die USA.

Korea bietet ähnliche Bedingungen wie seinerzeit Vietnam, und mit reiner Militärmacht, wie es z.B. im Irak oder Afghanistan (mehr oder minder) funktioniert hat, wird man dort nichts erreichen. Man sollte auch die Bevölkerung nicht unterschätzen. Natürlich leben die teils unter erbärmlichen Bedingungen, aber sie hassen noch viel mehr den kapitalistischen Westen. Das aus den Köpfen zu bekommen wird lange dauern, und erreicht man bestimmt nicht durch Bomben.

Davon ab hat selbst China Sorge, wenn Nordkorea die Atombombe hätte. So gut ist deren Verhältnis auch nicht, ganz im Gegenteil. Das ist alles Schein, nach dem Motto - Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Es geht da nur um eine starke Allianz gegen den Westen. Mit Freundschaft hat das aber nichts zu tun.

Letztendlich stellt sich hier ja eine grundsätzliche Frage - Wie geht man mit Ländern um, die zur Atombombe greifen, und wer entscheidet, wer eine solche besitzen darf, oder eben nicht? Im Fall von Nordkorea mag das noch am Ehesten erklärbar sein, beim Iran wirds schon schwieriger, aber was ist mit Ländern wie Pakistan oder Indien? Fühle ich mich sicher, in dem Wissen, dass die USA Atombomben haben? Gewiss nicht.

Das ist insgesamt ein grundsätzliches Problem. Ich glaube aber auch nicht, dass es sich friedlich lösen ließe, dazu sind die Ideologien einfach zu gegensätzlich. Wo es am Ende hinführt, ich befürchte wir werden es erleben.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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12.02.2013 09:56 Uhr von Küchenbulle
 
+2 | -0
 
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Diese Herrschaften in Nord Korea sind nicht zu unterschätzen, alleine die Armee ist schon beachtenswert !!! na mal abwarten wir kleine Leute am Bildschirmen können das wenigste Ausrichten
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12.02.2013 10:45 Uhr von Komikerr
 
+4 | -1
 
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Tja... jetzt kann Nordkorea sicher sein, dass sie nicht angegriffen werden.
Atomare Sprengkraft im Rücken sichert wirklich ab
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12.02.2013 11:16 Uhr von Perisecor
 
+3 | -2
 
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@ Bildungsminister

Der Korea-Krieg, übrigens ein UN-Krieg, wurde verloren, weil Nordkorea massiv von der UdSSR und der VR China unterstützt wurde - u.a. mit 4-5 Millionen Soldaten, wovon über die Hälfte den Tod fand.

Eine solch massive Unterstützung mit Mensch und Material ist heute nicht mehr denkbar, der Technologische Unterschied ist heute deutlich größer (Nordkorea<>Südkorea, USA<>Rest) und Nordkorea mangelt es ständig an Nahrungsmitteln und Treibstoffen.


Einen Krieg wird es aus strategischen Gründen nicht geben (Seoul bzw. die Wichtigkeit Südkoreas in der Weltwirtschaft). Gäbe es aber einen solchen Krieg, wäre Nordkorea innerhalb überschaubarer Zeit geschlagen - auch ohne die Tatsache, dass die nach 2 Tagen keinen Treibstoff, nach 4 Tagen keine Munition und nach zwei Wochen nichts mehr zu Fressen hätten.
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12.02.2013 11:35 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -3
 
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@ Perisecor

Keine Frage, natürlich wurden sie unterstützt. Allerdings darf man auch heute nicht vergessen, dass Nordkorea mit Reservisten die größte Armee der Welt hat, schätzungsweise 10 Millionen Soldaten. Zum Vergleich, die US-Amerikaner kommen mit Reservisten auf knapp 3 Millionen. Hinzu kommen in Nordkorea große paramilitärische Kräfte.

Will sagen, ich bin mir nicht so sicher, ob das in wenigen Tagen gegessen wäre. Man sollte so etwas nicht unterschätzen, und Treibstoff ist gewiss nicht alles was einen Krieger vom Kämpfen abhält. Und so arm was das Militär angeht sind die da auch nicht, ganz im Gegenteil. Die sind teils sogar recht hoch gerüstet, natürlich mit Hilfe von Rußland, China oder auch dem Iran. Die investieren ihr Geld lieber in Waffen als Essen.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob Nordkorea keine Unterstützung erhalten würde. Es gibt immer noch genug Staaten, die bar jedweder Realität lieber den USA entgegen treten, als sich mit ihnen zu verbünden. Lebensmittel und Güter sind recht fix über die Grenze geschafft, öffentlich, oder eben auch nicht.
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12.02.2013 11:59 Uhr von Perisecor
 
+4 | -3
 
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@ Bildungsminister

Die Armeegröße Nordkoreas ist reine Theorie.

Die Maximalanzahl Reservisten in Südkorea liegt bei etwa 15-20 Millionen und ist damit schon über der männlichen Gesamtbevölkerung Nordkoreas.


Die von dir genannten 3 Millionen der US Streitkräfte beziehen sich auf "aktive" Reservisten. Eingezogen werden können, ohne die Wehrpflicht einzuführen, weitere 3-4 Millionen Leute, alles ehemalige Soldaten (Nationalgarden und Bundesstreitkräfte).


Das ist aber, wie gesagt, Theorie.
1) Das Verlustverhältnis wird keine 1:1 betragen. Man muss hierzu nur die Verlustverhältnisse der Wehrmacht bis etwa 1942 einberechnen,, die Verlustverhältnisse des Korea-Krieges oder aber auch Vietnam.

Um 20 Millionen Nordkoreaner zu besiegen braucht man also nicht selbst 20 Millionen Leute.


2) Nordkorea kann seine reguläre Armee weder ausreichend mit Nahrung, noch mit Treibstoff, noch mit Munition versorgen.

Die Versorgung vieler Millionen Reservisten ist also nicht nur praktisch unmöglich (miese Infrastruktur), sondern scheitert schon an den fehlenden Versorgungsgütern.



"Man sollte so etwas nicht unterschätzen, und Treibstoff ist gewiss nicht alles was einen Krieger vom Kämpfen abhält."

Nordkoreas einzige Chance liegt in schnellen Vorstößen auf südkoreanisches Gebiet. Das klappt eben nicht per pedes.

Eine Armee ohne Treibstoff (oder generell mit niedrigem Motorisierungsgrad) ist gleichzeitig unflexibel und kann weder im Angriff, noch in der Verteidigung, Lücken schließen und ausnutzen.


Des Weiteren verschärft sich die Nachschubproblematik dadurch weiter, denn auch in Nordkorea fahren LKW nicht mit Luft und Liebe.




"Die sind teils sogar recht hoch gerüstet..."

Im Vergleich zu wem? Mali?

Nordkorea verfügt über kein einziges Waffensystem der aktuellen Generation und nur über Prototypen der letzten Generation - so hat z.B. Russland zwei T-90S für Tests geliefert.

Die breite Masse ist technologisch auf dem Stand der 50er und 60er Jahre.



"Lebensmittel und Güter sind recht fix über die Grenze geschafft, öffentlich, oder eben auch nicht. "

Da Nordkorea etwa 80% seiner Lebensmittel aus Südkorea, den USA oder anderen westlichen Staaten (NATO/SEATO) erhält, fällt schonmal ein großer Punkt weg.

Aber selbst wenn die Nordkoreaner genug Lebensmittel hätten - was nicht passieren wird - muss das Zeug erst noch verteilt werden. Auch die Verteilung kann Nordkorea nicht bewerkstelligen, es fehlt an Infrastruktur (auch hier angenommen, es gäbe genügend Treibstoff) und die wenigen Bahnlinien lassen sich leicht vom Meer aus dauerhaft zerstören.



Der Nenner, der Nordkoreas Existenz sichert, ist und bleibt letztlich die extreme Nähe Seouls zur Grenze und die direkte Bedrohung Seouls durch konventionelle Artillerie sowie das Wissen des Westens (inkl. Südkorea), dass ein nordkoreanischer Angriff erst hinter der Stadt und nicht davor gestoppt werden kann.

Das liegt u.a. daran, dass ein Großteil der dafür vorgesehenen US-Truppen erst aus Japan und den USA eingeflogen werden muss und auch Südkorea immer mehr auf Reservisten, als auf ein stehendes Heer, vertraut.
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12.02.2013 14:04 Uhr von Akaste
 
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da sind se wieder, alle die meinen von militärstrategie n plan zu haben (wahrscheinlich weil man n paar maps in blitzkrieg gewonnen hat)
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12.02.2013 20:54 Uhr von Bleifuss88
 
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Vermute mal, dass Kim seine Militärs befriedigen musste, nachdem er zuletzt einen ziemlich großen Kurswechsel eingeläutet hatte. Das ist meines Erachtens eher ein innenpolitischer Schachzug.

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