11.02.13 18:50 Uhr
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Österreich: Motorradfahrer ging auf Toilette - 1.000 Euro Strafe

Der Biker wollte nur einmal schnell aufs Klo gehen - doch dies kostete dem Motorradfahrer nun 1.000 Euro. Denn sein abgestelltes Motorrad war angeblich falsch positioniert.

Ein Freund des Mannes hatte sich das Motorrad ausgeborgt. Da dieser während seiner Fahrt aber aufs Klo musste, stellte er das Bike vor seiner Wohnung ab. Doch Tage später erhielt der Besitzer des Motorrads eine saftige Rechnung über 1.000 Euro.

Jemand habe das Motorrad auf einen reservierten Stellplatz verschoben und fotografiert. Deshalb fordert nun ein Anwalt insgesamt 1.000 Euro von ihm.


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WebReporter: heuteonline
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Strafe, Toilette, Motorradfahrer, Falschparken
Quelle: www.heute.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2013 18:53 Uhr von BTLeiter
 
+5 | -1
 
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Watt für´n Scheiss....
:)

[ nachträglich editiert von BTLeiter ]
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11.02.2013 19:57 Uhr von Mailzerstoerer
 
+7 | -0
 
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Man merke in Ösiland kommt die Rechnung nicht von Staatsstellen, sondern vom RA scheint mir so nach Abzockanwalt auszusehen :)
Holzauge sei wachsam!!!
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11.02.2013 22:19 Uhr von MBGucky
 
+4 | -0
 
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Die News muss ich nicht verstehen, oder?

Entweder ist sie total Schei** geschrieben, oder es spricht wirklich alles dagegen, dass die Rechnung irgendjemand bezahlen muss.

1. Laut News hat jemand das Motorrad auf einen reservierten Stellplatz geschoben und fotografiert.
-> Für das Abstellen auf dem Stellplatz ist derjenige Verantwortlich, der das Motorrad verschoben hat. Und fürs Fotografieren bekommt eher der Besitzer des Motorrades noch Geld.

2. Laut News hat der Eigentümer des Motorrades eine Rechnung bekommen.
-> Woher hatte der Anwalt die Adresse? Kann man die einfach so beim Österreichischen Äquivalent zum Straßenverkehrsamt erfragen?
Außerdem ist Papier geduldig. Dass er eine Rechnung bekommen hat, bedeutet noch lange nicht, dass er sie auch bezahlen muss.

Ich kenne zwar die genaue Rechtslage in Österreich nicht, aber hier in Deutschland könnte man zwar tatsächlich jemanden abmahnen, der sich auf den eigenen Parkplatz stellt, aber der Streitwert dürfte bei weitem nicht so hoch sein, dass daraus eine Anwaltsrechnung in Höhe von 1000 Euro resultiert.


Andererseits halte ich auch folgende Punkte für eine Lüge:
- Das Motorrad soll jemand verschoben haben. Nur damit dessen Anwalt 1000 Euro verdient? Zumindest nach deutscher Rechtsprechung dürfte der "Geschädigte" keinen Gewinn mit der Abmahnung erzielen sondern lediglich seine tatsächlichen Kosten und Aufwendungen ersetzt bekommen, was recht wenig sein dürfte. Ich bezweifle, das dies in Österreich so grundlegend anders ist.
- Der Fahrer des Motorrades war nur kurz auf Klo? Da muss ich aber zufällig schon vor dem Stellplatz stehen, damit ich inden 3 Minuten überhaupt bemerke, dass da jemand steht
- Der Mann hat sich das Motorrad vom Besitzer geliehen? Ich behaupte ja eher, der Besitzer war bei dem Mann zu Besuch. Deswegen war auch dessen eigener Stellplatz nicht frei.

[ nachträglich editiert von MBGucky ]
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13.02.2013 11:41 Uhr von Spelter
 
+1 | -0