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Journalistenpreis wird wegen Nazivergangenheit umbenannt

Nachdem der diesjährige Preisträger Andreas Ernst von der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) die "Rudolf-Vogel-Medaille" zuerst abgelehnt hatte, weil der Namensgeber für diese Auszeichnung während der Nazizeit selbst als Journalist Nazi-Propaganda verbreitete, wurde der Preis jetzt unbenannt.

Laut dem Präsidenten der Südosteuropa-Gesellschaft (SOG) Gernot Erler sei es bedauerlich, dass über die Jahre hinweg weder die Gesellschaft noch die Preisträger auf den Background dieser Auszeichnung geschaut haben, wobei selbst auf Wikipedia die Nazi-Vergangenheit des Rudolf Vogel beschrieben wird.

Erler spricht von Versäumnissen, man habe über Rudolf Vogel, der für die CDU im Bundestag saß und 1991 starb, nie Verdacht geschöpft. Als die Auszeichnung nun in "Journalistenpreis der Südosteuropa-Gesellschaft" umbenannt wurde, nahm sie der Preisträger letztendlich dann doch entgegen.


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WebReporter: kaysho
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Nazi, Gesellschaft, Medaille, Vergangenheit, Journalistenpreis
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2013 12:09 Uhr von norge
 
+5 | -1
 
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blos gut, dass max schmeling keine nazi-probaganda gemacht hat. sonst würde es ja heute keine "max schmeling halle" geben. ;o)
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11.02.2013 13:03 Uhr von TieAss
 
+2 | -1
 
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UMBENANNT, wäre er unbenannt, hätte er jetzt keinen Namen mehr.

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