11.02.13 11:41 Uhr
 6.648
 

Wissenschaftler setzen sich in offenem Brief für 30-Stunden-Woche ein

Am heutigen Montag wird ein offener Brief von hundert Wissenschaftlern, Gewerkschaftler und Politiker erscheinen, der die 30-Stunden-Woche fordert.

Die reduzierte Arbeitszeit soll dabei bei vollem Gehalt finanziert werden. "Ein Überangebot an den Arbeitsmärkten führt zu Lohnverfall", heißt es in dem Schreiben, daher müsse die Ware Arbeitskraft verknappt werden.

Zu den Unterzeichnern gehören neben den Forschern auch Politiker der Linken wie Katja Kipping und Sahra Wagenknecht.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Woche, Wissenschaftler, Brief, Forderung
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesregierung will mit Passentzug gegen Genitalverstümmelung vorgehen
Bayern beschließt nach 16-stündiger Debatte kontroverses Integrationsgesetz
Donald Trump macht Burgerketten-Chef Andrew F. Puzder zu neuem Arbeitsminister

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

44 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.02.2013 11:51 Uhr von Katerle
 
+62 | -9
 
ANZEIGEN
ein richtig vernünftiger vorschlag
der hoffentlich auch so durchgesetzt werden kann

arbeit muss gerechter verteilt werden
und auch die belohnung dazu

es kann nicht sein das sich nur ein kleiner teil an dem ganzen bereichert und der rest muss dafür gerade stehen
Kommentar ansehen
11.02.2013 11:57 Uhr von Skyfish
 
+59 | -4
 
ANZEIGEN
Die Hoffnung stirbt zuletzt... aber sind wir mal realistisch. Ob das dem Kapitalismus in den Kram passt?
Kommentar ansehen
11.02.2013 12:03 Uhr von Rechthaberei
 
+17 | -54
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
11.02.2013 12:08 Uhr von DieNachdenkliche
 
+22 | -5
 
ANZEIGEN
@
Rechthaberei:

Betrügen die Steigerungsraten beispielsweise jeweils zwei Prozent jährlich, müssten die Arbeitnehmer zwei Prozent mehr Lohn erhalten, um den Preisauftrieb auszugleichen, und könnten zudem ihre Arbeitszeit um zwei Prozent reduzieren. Damit bleiben die Lohnstückkosten konstant, den Unternehmen enstehen keine Wettbewerbsnachteile.

http://www.taz.de/!110739/
Kommentar ansehen
11.02.2013 12:14 Uhr von D_C
 
+17 | -5
 
ANZEIGEN
@Rechthaberei

Das willst du dann doch bitte auch aufdröseln und begründen.
Kommentar ansehen
11.02.2013 12:26 Uhr von quade34
 
+13 | -34
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
11.02.2013 12:47 Uhr von saber_
 
+13 | -6
 
ANZEIGEN
wird den arbeitgebern egal sein... lagern sie eben noch paar arbeitsplaetze aus...


aber dann wird wieder rumgeheult wie keine arbeit da ist....


30 stunden waeren zwar traumhaft, aber solange andere laender mit ihren billigen arbeitnehmern lauern gibts nicht viel zu holen...
Kommentar ansehen
11.02.2013 12:49 Uhr von arbeitsloser1
 
+19 | -3
 
ANZEIGEN
seit wann sollte die Mehrheit hier irgendwas entscheiden oder ändern? Entscheiden tun andere
Kommentar ansehen
11.02.2013 12:50 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+13 | -2
 
ANZEIGEN
Oh, das hört sich ja "menschlich" an....und dass in unserer Welt lol
Kommentar ansehen
11.02.2013 12:57 Uhr von OldWurzelsepp
 
+9 | -20
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
11.02.2013 13:03 Uhr von maxyking
 
+12 | -14
 
ANZEIGEN
Das mag sich ja in der Traumwelt von Linken Politikern und Arbeitslossenlinksaktivisten alles ganz toll anhören wer aber einen Realen Job hat wird sich bedanken wen man alles in 30 Stunden zu erledigen hat. Es gibt nämlich durch aus noch Jobs auf dieser Welt die tatsächlich etwas Produzieren oder Erledigen nicht wie diese Traumtänzer deren Job anscheinend darin besteht scheiß Ideen zu Produzieren.
Kommentar ansehen
11.02.2013 13:11 Uhr von quade34
 
+4 | -10
 
ANZEIGEN
Ohne nachzudenken werden Forderungen unterstützt, die nicht realisierbar sind. Um die wegfallenden Stunden in den Ländern mit hoher Beschäftigung zu ersetzen, bedarf es einer Umsiedlung von Millionen Menschen aus den Ländern mit den meisten Arbeitslosen. Wer soll diese Leute beherbergen und qualifizieren? Solche Milchmädchen - Rechnungen hatten die Kommunisten schon immer auf ihrer Agenda.
Man könnte natürlich auch Vollbeschäftigung schaffen, indem man die Produktionsmethoden der DDR kopiert. Da hatten alle eine Arbeitsstelle auf der sie arbeiteten oder auch nicht. Z.Bsp. der riesige unproduktive Funktionärsapparat.
Es ist Wahljahr und der Populismus treibt seltsame Blüten.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
Kommentar ansehen
11.02.2013 13:16 Uhr von Phyra
 
+21 | -2
 
ANZEIGEN
ich arbeite auch nicht mehr als 30h und wuerde es auch nicht wollen, der mensch arbeitet um seine freizeit zu finanzieren, wozu also arbeiten wenn man wenig freizeit haette?
Kommentar ansehen
11.02.2013 13:18 Uhr von quade34
 
+2 | -6
 
ANZEIGEN
Die Arbeitskraft muß verknappt werden um bessere Bezahlung zu erreichen. Nach der offiziellen DDR Propaganda hatte die DDR zu wenig Arbeitskräfte. Ausländer wurden ins Land geholt. Doch mehr Geld gab es nicht.
Kommentar ansehen
11.02.2013 13:19 Uhr von Omega-Red
 
+16 | -2
 
ANZEIGEN
Macht man es sich nicht ein Wenig einfach das ganze als Populismus der Linkspartei abzutun nur weil da neben 100 Forschern auch 2 Politiker der Linkspartei unterschrieben haben?
Kommentar ansehen
11.02.2013 13:38 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+12 | -2
 
ANZEIGEN
Ohoh....die ungeliebten "Workaholic´s" fangen schon an zu zittern ^^ Man will ihe Drogenration mindern lol

Ausnahmeregeln müssen geschaffen werden, ruft man schon vor der Umsetzung dieser Aktion ^^

Ein Spruch den ich mal gehört habe...."Die Deutschen leben um zu arbeiten, die Franzosen arbeiten um zu leben"

Den letzten Teil verstehe ich sogar.....
Kommentar ansehen
11.02.2013 13:40 Uhr von asianlolihunter
 
+5 | -24
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
11.02.2013 14:02 Uhr von sicness66
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
Auch hier wieder erstaunlich, dass der deutsche Arbeitnehmer seine 40-50 Stundenwoche verteidigt. Wohlfahrtstheoretisch ist die verteilte Arbeitszeit auf mehrere Arbeitskräfte effizienter, als die komplette Ausbeutung des Humankapitals über die Laufzeit von 8-10 Stunden. Aber dieses Modell gab es ja schon mal so ähnlich in Deutschland und keinen hat es gestört, bis auf einmal jemand meinte, wir hätten alle über unsere Verhältnisse gelebt...
Kommentar ansehen
11.02.2013 14:39 Uhr von dommen
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
Ihr glaubt aber nicht ernsthaft, Otto NV sei davon nicht betroffen? Mittel und Kleinbetriebe sind die ersten, welche davon betroffen sind. Wer das "Überangebot" darstellt, entscheidet letztenendes die Finanzkraft des Betriebes...
Kommentar ansehen
11.02.2013 14:57 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -10
 
ANZEIGEN
Man kann einem Arbeitnehmer nicht mehr bezahlen, als man mit ihm verdient.
Wenn ein Handwerker also nur 30 Stunden für 2.500 Euro arbeitet, muss man vom Kunden auch 2500 / 30 pro Stunde Geld abkassieren.
Und in vielen Firmen entsteht dann die Frage ob sich die Kosten für den Arbeitsplatz überhaupt noch rentieren.
Also bei uns im Tonstudio könnte die Technik nicht nach 6 Stunden Feierabend machen, wenn die Sängerin gerade ihre Glanzleistungen bringt.
Kommentar ansehen
11.02.2013 15:12 Uhr von Charyptoroth
 
+4 | -7
 
ANZEIGEN
Also steigen dann automatisch die Stundenlöhne, und damit wird absolut alles teurer.
Im Endeffekt hat der arbeitende Mensch weniger als vorher.
Kommentar ansehen
11.02.2013 15:53 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+8 | -3
 
ANZEIGEN
@Chary
"Also steigen dann automatisch die Stundenlöhne, und damit wird absolut alles teurer."

Nicht immer alles negativ sehen, man könnte auch einfach sagen, wird auch mal Zeit, dass die Arbeitszeit den reellen Löhnen angepasst wird, die schon sehr lange nicht mehr gestiegen sind, im Gegensatz zu den Ausgaben eines jeden Bürgers ^^
Kommentar ansehen
11.02.2013 16:37 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Und was macht die Industrie draus?

Klar - alle alten entlassen und dann neue billige einstellen - das unterm Strich das gleiche rauskommt.
Kommentar ansehen
11.02.2013 16:49 Uhr von D_C
 
+11 | -2
 
ANZEIGEN
Und da sind sie wieder, die ganzen Jammerlappen, die ihre 40-Stundenwoche verteidigen aber von Instrumenten der Marktwirtschaft nicht die geringste Ahnung haben, weil ihr täglich BiLD was anderes runterbetet.

"Produkte werden teurer.......
Arbeitskraft wird teurer......
Man vernichtet unseren Wohlstand........
Wird halt ausgelagert und woanders produziert......"

Die ganze Litanei wird dann nachgesabbelt, ohne auch nur eine graue Zelle bemüht zu haben.

Das der Staat dabei sogar noch sparen kann, die Arbeitgeber durch Senkung der Lohnnebenkosten entlasten kann, die Kaufkraft durch mehr verdienende gesteigert wird, der Binnenmarkt gestärkt wird, auf all die Sachen kommt man natürlich nicht.
Wäre auch zuviel verlangt vom Wahlvieh seine eigene graue Masse mal anzustrengen und über den Tellerrand hinauszuschauen.

Aber hauptsache mal seinen Stammtisch bedient, ganz wichtig in D!
Kommentar ansehen
11.02.2013 17:07 Uhr von Brainfried
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Eine 30 Stunden Woche fänd ich nicht schlecht... ich mein wer würde nicht gern mehr Freizeit haben?
Jedoch ist es nicht in jedem Beruf so einfach Fachmännisches Personal zu finden. Ich arbeite in einem Software Unternehmen und die suchen jetzt schon seit mehr als einem halben Jahr nach geeigneten Software-Entwicklern, weil die Arbeit mehr wird. Würde jetzt eine 30 Stunden Woche beschlossen werden, kann ich mir nicht vorstellen, dass es genug Fachkräfte gibt (wovon es sowieso schon zu wenige gibt) um die ganzen "frei-werdenden" Arbeitsplätze zu füllen... Nicht jeder Job kann von einem nicht ausgebildeten Haiopai bewältigt werden.. Dann würde es der Firma nur etwas bringen wenn sie a)ins Ausland auslagern würde , oder b) die Software zu einem höhren Preis mit längeren Entwicklungszeiten an den Kunden verkauft. Ob da jeder Kunde mitspielt bleibt für mich fragwürdig... Oder übersehe ich etwas? Korrigiert mich wenn ich falsch liege....

[ nachträglich editiert von Brainfried ]

Refresh |<-- <-   1-25/44   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Social-Media-Auszeit für Model Gigi Hadid
Karstadt Dresden: Dritter Einbruch in vier Monaten
Cannabisgeruch zu stark für Rauschgiftspürhund


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?