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München: Fahren unter Drogeneinfluss zieht harte Strafen mit sich

Wer Drogen nimmt und sich dann ans Steuer eines Autos setzt und fährt, kann mit harten Strafen rechnen.

Die Verkehrsmedizinerin Sabine Löhr-Schwaab erklärte, da es keine Richtlinien gibt, wann man fahruntüchtig ist, würden schon geringe Mengen ausreichen um hart bestraft zu werden.

Es werden dann bis zu 1.500 Euro Geldstrafe, drei Monate Führerscheinentzug und vier Punkte in Flensburg fällig.


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WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Auto
Schlagworte: München, Strafe, Fahren, Drogeneinfluss
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2013 10:34 Uhr von FrankaFra
 
+21 | -7
 
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Natürlich ist Fahren unter Drogen echt daneben, aber DAS

"da es keine Richtlinien gibt, wann man fahruntüchtig ist, würden schon geringe Mengen ausreichen um hart bestraft zu werden."

ist wohl eher Diktatur-, als Rechtsstaat-Style.
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11.02.2013 11:29 Uhr von Dracultepes
 
+14 | -3
 
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Es wäre ja in Ordnug wenn sie aktives THC im Blut suchen würden. Aber sie suchen nach Abfallprodukten. Das ist so als würde man die Leber kontrollieren und sagen:" Naja sie haben zwar kein Alkohol mehr im Blut aber die Leber beweist das sie welchen getrunken haben. Damit sind sie ungeeignet Auto zu fahren. Wir haben sie zwar nicht betrunken erwischt, aber wir behaupten einfach sie würden betrunken fahren".

Das die Bayern nen Stock im Arsch haben ist aber allgemein bekannt. Aber nach 2 Maß kann man ja bekanntlich auch noch fahren.

Prost!

[ nachträglich editiert von Dracultepes ]
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11.02.2013 11:32 Uhr von Copykill*
 
+6 | -3
 
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Die sollten mal lieber den Irrsinn beim Alkohol regeln.

"Fahre" ich unter Alkoholeinfluss jemanden Tot, dann wirkt es erschwerend auf meine Stafe.

"Schlage" ich unter Alkoholeinfluss jemanden Tot, dann wirkt es Strafmildernd.

Das sagt schon alles zu unserem Justizsystem
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11.02.2013 12:29 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -5
 
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@Graf.Crackula und Dracultepes

Kann aus Erfahrung von einem Bekannten berichten dass sogar die Polizei in Bayern (im restlichen Deutschland ist es ebenso) nicht nach Abfallprodukten sondern nach aktiven Stoffen suchen.

Der Schnelltest reagiert auf alles und handelt dir ne Blutprobe ein. Wenn dabei festgestellt wird dass nur noch Abfallprodukte im Körper sind, passiert gar nichts außer ein DuDu

Aber komischerweise hält sich das Märchen der armen Kiffer die vor nem Jahr mal nen Joint geraucht habn und deswegen ihren Lappen los sind immer noch
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11.02.2013 12:38 Uhr von xSounddefense
 
+2 | -3
 
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Der deutsche Staat ist da einfach nur lachhaft inkonsequent xD
Es gibt hier in Deutschland mittlerweile genügend Leute, die ärztlich verschrieben THC, also Marihuana konsumieren. Diese Leute sind nahezu DAUERSTONED, da ihre Erkrankung häufig eben einen erhöhten Konsom benötigt. Und diese Leute können beantragen, dennoch ein KFZ führen zu dürfen, dazu bedarf es einer MPU im bekifften Zustand. Ergebnis ist die Erlaubnis unter THC-Einfluss Auto fahren zu dürfen.

Allen Ernstes: jemand, der täglich kifft - auch ohne es verschrieben bekommen zu haben - fährt unter Garantie genau so gut Auto auf illegalem Wege, wie der, der es sich erlauben lassen hat..
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11.02.2013 13:46 Uhr von Fabion
 
+1 | -3
 
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@PeterLustig
de jure ja, de facto nein.
rechtliche relevanz hat auch in bayern nur der blutwert von aktivem thc, bzw. die werte von hydroxy-thc und thc-carbonsäure, sofern gewisse werte überschritten werden. sprich, nur dann wurde tatsächlich ein verstoß gegen die stvo begangen. was die führerscheinstelle macht, ist allerdings ne andere geschichte, vor allem unter der herrschaft der csdap im bayerischen reich. die führerscheinstelle kann wegen jedem kleinen mist die charakterliche eignung zum führen eines kfz anzweifeln, sodass diese zweifel erstmal widerlegt werden müssen. wenn du dich mit einem (vor gericht völlig irrelevanten) positiven urintest und negativem bluttest in sicherheit wähnst, kann die führerscheinstelle dir trotzdem noch einiges aufbrummen, da der positive urintest zumindest als bestätigung dient, dass du irgendwie, irgendwo, irgendwann mal was verbotenes konsumiert hast. aus deiner bereitschaft, dich auf semikriminellem boden zu bewegen, folgert die führerscheinstelle auch eine erhöhte bereitschaft, berauscht ein kfz zu führen. deshalb musst du in der regel hinterher je nach der entsprechenden situation eine, bzw. mehrere mpus machen, langfristig regelmäßige teure drogenscreenings machen lassen und es, insbesondere in bayern, so darstellen, als wärst du vom asozialen junkie wieder zum weißbiersaufenden, stoiberhuldigenden lederhosenträger geworden. das ist das problem.

zur allgemeinen diskussion:
ob jemand bekifft oder betrunken besser fährt, ist vom einzelfall abhängig, aber es wird leider immer wieder vernachlässigt, dass die enthemmung, die im wirkspektrum des alkohols eine maßgebliche rolle spielt, bei den meisten anderen drogen kaum, oder erst durch völligen kontrollverlust nach so hohen dosen, dass es dem konsument sowieso schwer fallen dürfte, ein auto überhaupt in bewegung zu setzen, vorhanden ist.
das macht in meinen augen den großen unterschied.

dazu kommen drogen wie amphetamin, die in moderater dosierung vermutlich eher für hochkonzentriertes und besonders sicheres fahren sorgen dürften.

abgesehen davon wäre es sowieso klüger, einen beispielsweise 5-10 minütigen standardtest von psychologen entwickeln zu lassen, den der kontrollierte fahrer auf dem bordcomputer des polizeiautos absolviert, und aus dessen ergebnis die fahrtauglichkeit ablesbar ist. das würde dafür sorgen, dass auch die tatsächliche fahrtauglichkeit bis zu einem gewissen grad genauer bestimmt werden kann, als mit einem simplen standardwert für substanzen im blut.
außerdem ist mir jemand, der mit 1,5 promille noch wunderbar fährt, auf der straße wesentlich lieber, als jemand, der schon bei 0,0 für verkehrschaos sorgt.
dazu noch in 5- oder 10-jahres-intervallen verpflichtende führerscheinauffrischungskurse, et voilà
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11.02.2013 16:50 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
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@peterLustig2009 - dieses Mäörchen wird sich auch noch solange halten wie es Drogensüchtige gibt. Aber dennoch: es soll natürlcih auch für Alkoholfahrten gelten. Und ich würde für viel höhere Strafen plädieren.

@Fabion - glaubst Du das tatsächlich was Du da schreibst?

[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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11.02.2013 17:51 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
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wann sperren die endlich .tk domains? Können die das überhaupt? Immer dieser Saukram hier.
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11.02.2013 18:12 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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@suffkopp @peterlustig
Natürlich glaubt er das.

Über den THC-COOH Wert wird geschätzt wie oft jemand kifft und wenn es jemandem bei der Führerscheinstelle nicht gefällt gibt es auf die Nuss.

Das nichts passiert wenn man unter die Grenzwerte fällt habe ich nie bestritten. Und ich habe auch nie behauptet das der Konsum lange zurückliegt.

http://www.jurathek.de/...
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11.02.2013 20:11 Uhr von dr-snuggles
 
+2 | -2
 
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einmal gekifft, 1600€ strafe, und ein jahr pappe weg, das heist MPU machen und alles was dazugehört. und ich hatte nur noch abbauprodukt im blut.

so ne lasche regelung wie im artikel beschrieben wäre ein traum gewesen
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11.02.2013 21:35 Uhr von LucasXXL
 
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"harte Strafen" steh ich auf dem Schlauch, wo sind das harte Strafen????
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11.02.2013 22:28 Uhr von Suffkopp
 
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Mensch alte - schieb Dir nen Joint in die Mumu - brennend und verkehrt rum.
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12.02.2013 11:10 Uhr von Fabion
 
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der witz ist ja, dass sich hier jemand mit dem namen suffkopp über drogenkonsumenten beschwert. aber der kennt sich sicher besser aus, schließlich genießt er demnach die vorzüge der doppelmoral, während ich nur eine hab.

und übrigens, ich brauch das, was ich schreibe, gar nicht glauben, ich weiß es ja schließlich.

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