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Genetisch veränderter Virus lässt Krebszellen schrumpfen

Es scheint wie eine kleine Revolution. Wissenschaftler konnten zum ersten Mal den Beweis erbringen, dass ein gentechnisch verändertes Virus in der Lage ist, die Lebenserwartung von Krebspatienten zu erhöhen. Es wurden 16 Patienten über vier Wochen lang hohe Dosen des Virus verabreicht.

Diese Patienten lebten im Durchschnitt noch 14,1 Monate, wohingegen Patienten mit geringerer Dosis nur noch 6,7 Monate lebten. Diese Erkenntnis bietet Hoffnung auf effektivere Behandlungsmöglichkeiten bei fortgeschrittenen Tumoren.

Der Wirkstoff Pexa-Vec (oder JX-594) könnte Tumoren abtöten oder gar die Neubildung verhindern. Selbst bei Patienten mit geringerer Dosis war ein Rückgang der Tumore zu erkennen. Um die Ergebnisse der Studie zu untermauern, wurden neue Tests mit einer größeren Anzahl von Probanden eingeleitet.


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WebReporter: Shagg1407