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Massiver Druck von EZB: Deutschland soll endlich Weg für Zypern-Hilfe freimachen

Der Inselstaat Zypern steht kurz vor dem Bankrott, wenn nicht schnellstmöglich 17,5 Milliarden Euro fließen. Das Geld soll an Not leidende Banken gehen, um sie zu stabilisieren. Die Bundesregierung wehrt sich schon länger gegen die Finanzhilfen, da Zypern nicht "systemrelevant" sei.

"Ich erwarte, dass das Hilfsprogramm für Zypern Ende März steht. Falls jemand die Hoffnung hat, eine Entscheidung bis nach der Bundestagswahl zu verschleppen: Das wird nicht gehen", äußerte EZB-Direktor Jörg Asmussen mit harschen Worten in Richtung Bundesregierung.

Asmussen sieht das ganze Euro-System in Gefahr, wenn kein Geld fließt. Die Hilfe für Zypern kommt auch deshalb so zögerlich, weil das Land wohl auch die Geldwäsche unterstützte. Asmussen schlug vor, das könne ja eine große internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft genauer untersuchen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Hilfe, Weg, EZB, Zypern
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2013 19:33 Uhr von no_trespassing
 
+17 | -1
 
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Es ist der gigantischste Weltfinanzbetrug, den es in der Weltwirtschaft je gegeben hat. Die Milliarden fließen an jene Spekulanten, die zypriotische Staatsanleihen halten und die wollen auch nicht den Hauch einer Abschreibung vornehmen. Nur darum geht es. Egal, ob Griechenland, Zypern oder San Marino. Die EZB ist Helfeshelfer von Goldman & Co. Und dass Asmussen eine Wi-Prüfer-Kanzlei vorschlug ist auch kein Zufall. Da holt sich der nächste US-Konzern nen Milliardenauftrag.
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10.02.2013 20:02 Uhr von Katzee
 
+13 | -0
 
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Es ist nicht die Aufgabe der Steuerzahler, Banken, die sich verzockt haben, zu retten. Es ist billiger, die Kundenguthaben dieser Banken aus Staatsgeldern auszuzahlen und die Banken selbst pleite gehen zu lassen - keine Boni, keine Abfindungen für Zocker.
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10.02.2013 20:06 Uhr von ZzaiH
 
+5 | -0
 
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na ist doch klar, dass die zypriotischen banken druck machen...es ist schließlich nicht deren geld oder das geld von normalos, was verzockt wurde...sondern größtenteils von russischen oligarchen und der mafia (was teilweise ja das gleiche ist)

und ganz ehrlich: selbst die verkommensten bankster wollen denen nicht erklären müssen, dass deren geld weg ist
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10.02.2013 21:09 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -1
 
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Die kleine Bevölkerung Zyperns auf die Bevölkerung Deutschlands umgerechnet wäre das eine Hilfssumme von weit über eine Billiarde Euro.
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10.02.2013 21:17 Uhr von Mankind3
 
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2 Wochen, dann knickt unsere Regierung eh wieder ein. Da hat doch eh keiner die "Eier" um bei diesem Nein zu bleiben.

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