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Griechenland: Streik und Gewerkschaftsrechte sollen reformiert werden

Die Streik- und Gewerkschaftsrechte wurden 1982 in der ersten sozialistischen Regierung Griechenlands verabschiedet, die den Arbeitnehmern weitgehende Rechte verliehen hatte. Auch deshalb gehören Streiks in Griechenland bereits zum Alltag. Das will die griechische Regierung nun ändern.

Laut der Athener Zeitung "To Vima" sollen bis zum Jahresende grundlegende Reformen beschlossen werden, die das Streiken der Bürger und Gewerkschaften erschweren sollen. Diese konnten bisher selbst ganze Betriebe lahmlegen.

Es sollen Urabstimmungen der Gesamtbelegschaft eines Betriebs zustande kommen und das Aussperren durch die Arbeitgeber wieder eingeführt werden. Außerdem soll die großzügige Freistellung der Gewerkschafter beschnitten werden, um ihre Gewerkschaftstätigkeiten zu unterbinden.


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WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Griechenland, Streik, Gewerkschaft
Quelle: www.wiwo.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2013 18:18 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -8
 
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Da ist doch die Frage, was es mit Recht zu tun hat, wenn einzelne Gruppierungen bei drohenden politischen Änderungen oder Lohnunzufriedenheit ein ganzes Land mehr oder weniger lahmlegen können (z.B. Taxifahrer in Griechenland, Lokführer in Deutschland) und so das Gemeinwohl in Gefahr bringen.
Wenn Griechenland aus dem Schlamassel irgendwann wieder rauswill, muss sich was bewegen. Und das wird sicher nicht passieren, wenn jede Gruppierung streikt, der der Verlust eines ihrer auch noch so unsinnigen Privilegien droht.
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10.02.2013 18:46 Uhr von Memphis87
 
+5 | -2
 
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@The Roadrunner

Die wären dann aber nichts weiter als moderne Sklaven. Und es sind soviele Menschen betroffen, das man nicht mehr von einzelnen oder "Privilegien" reden kann.
Natürlich schaden sie sich durch solche Lahmlegung der Betriebe selbst. Das Dillema in dem sich die Griechen befinden ist einfach der Teufelskreis, in die sie von den Politikern reingeschmissen wurden. Durch die Reformen werden sie nun zum schweigen gebracht. Das System in dem wir uns befinden wird früher oder später scheitern. Die Politiker versuchen nur die Tote Kuh zu melken.
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10.02.2013 18:56 Uhr von Memphis87
 
+4 | -1
 
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Lol @Terrostorm

Du mutest den Menschen dort also zu sich mit Essensmarken über die Runden zu schlagen? Ich finde das nicht richtig.

Das sie nicht die gleiche Wirtschaftskraft wie wir besitzen, wissen selbst wir beide und sollten deshalb, wie viele andere Länder erst garnicht in die Währungsunion aufgenommen werden dürfen. Und wenn wir das schon wissen, warum wussten das die Verantwortlichen damals und heute immer noch nicht? Wo waren die "Wirtschaftsexperten"? Da stimmt doch was vorne und hinten nicht.
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10.02.2013 20:58 Uhr von Maaaa
 
+2 | -1
 
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Die Konservativen( wie bei uns die CDU) hat damals mit gefälschten Zahlen den Beitritt in die EU erschlichen. Jetzt stellen wieder Konservative die Mehrheit in der Regierung.Einschnitte bei der Gewerkschaft und in einiger Zeit heisst es, Gewerkschaftgesetze EU-konform machen, wir müssen das dann übernehmen.
Nur gute Sachen, wie den Mindestlohn,nein, da gibt es keine Angleichung.
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10.02.2013 21:09 Uhr von FalseFlag
 
+2 | -2
 
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>> Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh. <<
Henry Ford

http://www.youtube.com/...
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10.02.2013 21:11 Uhr von Memphis87
 
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@ FalseFlag

den finde ich besser ^^

GIB MIR DIE KONTROLLE ÜBER DAS GELD EINER NATION UND ES INTERESSIERT MICH NICHT, WER DESSEN GESETZE MACHT.
MAYER AMSCHEL ROTHSCHILD (1744-1812), GRÜNDER DER ROTHSCHILD BANKEN DYNASTIE
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10.02.2013 21:38 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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@ memphis87:
Hast du dich mal mit der Geschichte der Taxifahrerszene in Griechenland auseinandergesetzt? Schwarz gehandelten Lizenzen und blockierten Reformen?
http://www.welt.de/...
Das Problem ist nun genau, dass *alle* betroffen sind, wenn beispielsweise die Taxifahrer streiken, weil sie so das gesamte Land lahmlegen.

Ja, es ist die Schuld der entsprechenden Politiker, dass Griechenland in das Schlamassel geraten ist. Aus dem von dir genannten Teufelskreis kann Griechenland aber nicht alleine durch die Politik geführt werden, da muss das Volk schon mitmachen.
Die Leute werden nicht zum Schweigen gebracht, es werden lediglich die Möglichkeiten legaler Proteste geändert.
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10.02.2013 21:43 Uhr von Memphis87
 
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@ TheRoadrunner

Dafür ist es leider zu spät. Das einzige was die Griechen noch machen können ist..... das weiss ich leider nicht, weil es da meiner meinung nach nichts mehr zu machen ist. RESTART würde ich mal sagen. Und sie werden doch zu schweigen gebracht, was anderes ist das nicht. Dein Letzter Satz wiederspricht sich.
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10.02.2013 22:41 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ memphis87:
Nein, es ist nicht zu spät, wenn alle mal aufwachen und das allgemeine Interesse über das eigene stellen. Das betrifft Reiche, die ihre illegal angehäuften oder zumindest nicht versteuerten Reichtümer außer Landes geschafft haben, ebenso wie die Beamten, die mit unter 40 Jahren verrentet wurden und meinen, dass der Staat ihnen jetzt ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen hat, wie den Normalo, der sich nach wie vor die Rente für seine vor 20 Jahren verstorbenen Eltern überweisen lässt.
Ein solcher Restart hätte enorme Konsequenzen auch für Spanien, Portugal und Italien. Im Grunde würde das komplette Südeuropa wegbrechen.
Nein, der Satz ist kein Widerspruch. Da wird erstmal genausowenig jemand zum Schweigen gebracht wie wenn eine Versammlung mit Wortmeldungen geführt wird statt mit Durcheinandergerede.
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10.02.2013 22:47 Uhr von Memphis87
 
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@ lieber TheRoadrunner

die leute werden dort doch verhindert aufzuwachen. Das System dort ist aufjedenfall in Frage zu stellen.Die Entscheidungen sind aber auf ein paar elitären machtbesessen Heuchlern zurück zu führen. Dafür kann man das Volk wie bisher zu verantworten stellen.

[ nachträglich editiert von Memphis87 ]
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10.02.2013 23:07 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ memphis87:
Wer verhindert das denn? Die Politiker, die dringend benötigte Reformen durchführen wollen?
Natürlich ist es das System in Frage zu stellen. Gegenwärtig ist es aber das Volk bzw. einzelne Interessengruppen wie Beamten oder Taxifahrer, die den Veränderungen entgegenstehen - siehe der verlinkte Artikel aus der Welt.
Die Politik hat das Entstehen der Krise in Griechenland verursacht, ist aber nicht daran Schuld, dass Griechenland nicht auf die Schnelle aus ihr herauskommt.
Das gegenwärtige einzelne Minus bei deinen Kommentaren stammt übrigens nicht von mir ;)

[ nachträglich editiert von TheRoadrunner ]
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10.02.2013 23:14 Uhr von Memphis87
 
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@ The Roadrunner

Danke für deinen Minus :).
Damit kommen wir nur wieder in den sogenannten Teufelskreis. Die Reformen hätten früher und besser kommen müssen. Die unfähigkeit der Politiker walzt sich nun auf das geschehen der Lage im Land aus.

Du und mit deinem Taxifahrer.... Da gibt es sooo viele Punkte, wo sie versagt haben. Bist du Taxifahrer ? :)
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15.02.2013 20:23 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ memphis

Sorry für die verspätete Antwort.

"Danke für deinen Minus :)."
Und jetzt nochmal Wort für Wort lesen...

"Die Reformen hätten früher und besser kommen müssen."
Diese Erkenntnis hilft heute nicht bei der Bewältigung der Probleme.

"Du und mit deinem Taxifahrer.... Da gibt es sooo viele Punkte, wo sie versagt haben. Bist du Taxifahrer ? :)"
Die Entwicklung des Taxigewerbes steht exemplarisch für die Schwierigkeiten in Griechenland, Reformen durchzusetzen. Das solltest du erkennen, wenn du den verlinkten oder andere Artikel liest oder dich mit in Deutschland lebenden Griechen unterhältst. Und nein, ich bin kein Taxifahrer.

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