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Political Correctness: Das darf man in Deutschland keinesfalls tun

Philosoph Peter Sloterdijk hat jetzt die "Political Correctness" in Deutschland analysiert und ist dabei zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen. Er fasste zusammen, was in Deutschland gerne gesehen wird und was moralisch verboten ist.

So wird es beispielsweise nicht gerne gesehen, wenn man gegen den Euro meckert. Weiterhin ist der menschengemachte Klimawandel normalerweise ein Tabu-Thema. Keine Probleme gibt es hingegen jedoch, wenn man über das Christentum meckert und dagegen abgeneigt ist.

Ganz anders sieht es da jedoch beim Islam aus. Da ist absolut jede Kritik verboten und verpöhnt. Als Grund sieht Sloterdijk mögliche Angst vor Fremdenfeindlichkeit.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Kritik, Islam, Politicially Incorrect
Quelle: www.focus.de

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59 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2013 13:31 Uhr von artefaktum
 
+46 | -39
 
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"So wird es beispielsweise nicht gerne gesehen, wenn man gegen den Euro meckert."

Von wem wird das nicht gerne gesehen? Darüber meckern fast alle und keiner hat was dagegen.

"Weiterhin ist der menschengemachte Klimawandel normalerweise ein Tabu-Thema."

Wieso ist das ein Tabu-Thema? Wer hat denn etwas dagegen, wenn man darüber diskutiert?

"Keine Probleme gibt es hingegen jedoch, wenn man über das Christentum meckert und dagegen abgeneigt ist."

Wie bei den anderen Themen auch.

"Ganz anders sieht es da jedoch beim Islam aus. Da ist absolut jede Kritik verboten und verhöhnt."

Wer verbietet das denn?
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10.02.2013 13:31 Uhr von mould
 
+37 | -22
 
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jou. na endlich mal wahrheit.
Crushial, kriegst einen daumen hoch.
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10.02.2013 13:37 Uhr von kaysho
 
+9 | -38
 
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10.02.2013 13:51 Uhr von kaysho
 
+4 | -27
 
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10.02.2013 13:53 Uhr von artefaktum
 
+9 | -17
 
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Unbedingt die Quelle lesen, das ist der Hammer.

"Wer in Deutschland nicht sozialdemokratisch ist, landet entweder im Irrenhaus oder im Ausland“"

Stimmt. Daher holt die SPD auch bei jeder Wahl 99,8 Prozent. Und unsere Bundeskanzlerin ist natürlich auch von der SPD ;-)
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10.02.2013 14:04 Uhr von artefaktum
 
+18 | -15
 
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@ AntiPro.

"Kritisieren darf man alles, vor allem die Kirche, die Juden, die Deutschen, die Amerikanner usw... aber wehe irgendjemand sagt etwas über die moslemischen Bereicherer, auch wenn man versucht zwischen den normalen und den kriminellen zu differenzieren..."

Stimmt. Deshalb wird man letzteres hier in den Foren auch nie lesen. Kritik am Islam ist den Foren hier vollkommen unbekannt. ;-)
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10.02.2013 14:17 Uhr von artefaktum
 
+13 | -11
 
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@ schraubzwinge

Du musst vorsichtig sein! Sonst könnte ich zu der Meinung kommen, du willst meine Meinung unterdrücken und tabuisieren! ;-)
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10.02.2013 14:23 Uhr von Fabrizio
 
+10 | -4
 
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die Übergänge sind dabei fliessend. Natürlich kann und muss Kritik an einem fundamentalistischen Islam und Extremisten geübt werden. Das hat aber mit den Pauschalisierung, mit denen alle Moslems zu Terroristen, Mördern und Vergewaltigern abgestempelt werden nichts zu tun. Interessanterweise wird hier Crushel von den gleichen Leuten beklatscht, die sonst kein gutes Haar an ihm lassen.
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10.02.2013 14:42 Uhr von guemue
 
+3 | -2
 
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Artikel 5

[Meinungs-, Informations-, Pressefreiheit; Kunst und Wissenschaft]


(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
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10.02.2013 14:48 Uhr von artefaktum
 
+7 | -8
 
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@guemue

"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten (...)"

Sehr richtig! Zu dieser Meinungsfreiheit gehört allerdings nicht(!), dass keiner meiner frei geäußerten Meinung widersprechen darf. Das werfen einige ganz gerne durcheinander.
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10.02.2013 14:49 Uhr von cheetah181
 
+7 | -6
 
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Mein Gott, was für ein Bullshit wieder.
Man darf es angeblich nicht machen, aber jeder macht es? Es wird nicht gern gesehen, aber jeder der es macht bekommt + und ich werde in 15 Minuten im roten Bereich sein? ;)

Sloterdijk wehrt sich gegen "Totschlagargumente", nutzt aber selber das vom "Gutmenschen"? Wenn der menschgemachte Treibhauseffekt so ein böses Tabuthema ist, wie steht er dann zur Evolution? Vielleicht sollten da Laien wie er ja auch über Alternativen zur wissenschaftlichen Meinung diskutieren dürfen, ohne kritisiert zu werden?

Die Mehrheit fühlt sich mal wieder diskriminiert...
In der Hinsicht auch sehr lesenswert:
http://www.titanic-magazin.de/...

Wie kommst es eigentlich, dass mich noch niemand als Nazi bezeichnet hat, obwohl ich sowohl Israel als auch des öfteren jegliche Religion kritisiere?
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10.02.2013 14:50 Uhr von free4gaza
 
+2 | -20
 
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10.02.2013 14:51 Uhr von Borgir
 
+9 | -3
 
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Political Correctness kann mich mal ganz gepflegt am Allerwertesten lecken. Wenn das ausufert zu "du hast den Mund zu halten" sowieso.

Sloterdijk: MERKE: Kritik an einer Religion hat NICHTS mit Fremdenfeindlichkeit zu tun. Das ist freie Meinungsäußerung. Und ich finde sowohl das Christentum als auch den Islam shice. Wobei man sagen muss, dass Moslems ihre Religion wenigsten ernst nehmen.
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10.02.2013 14:51 Uhr von Again
 
+7 | -7
 
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?
Verstehe ich nicht. Kaum ein Thema ist so permanent in den Medien wie der Islam. Der Islam wird immer wieder diskutiert wenn es um Taliban und Al-Qaida geht, wenn es um Salafisten geht, um Mursi und Konsorten, syrische Rebellen, der Konflikt in Mali, schlecht gemachte Filme, etwas bessere Karikaturen etc.
Und darüber zu sprechen ist auch gut, aber es wird auch viel pauschalisiert.

Über das Christentum wird auch viel gesprochen. Dabei wird auch viel pauschalisiert, aber dabei geht es meistens um Pfarrer, Priester etc. (Vorwurf zb.: "Alles Kinderschänder"), während beim Islam oftmals alle in einen Topf geworfen werden (Vorwurf zb.: "Es gibt keinen gemäßigten Islam", "schleichende Islamisierung").

Die Theorien zum Klimawandel werden ja oft genug irgendwo kritisiert. Oft genug aber ohne wissenschaftliche Argumente, was dann eben lächerlich ist. Man hört immer wieder das gleiche: "Früher gabs mehr CO2 und es war nicht wärmer", "Weiß hier niemand warum Grönland Grönland heißt?", "Der menschliche CO2-Ausstoß beträgt pro Jahr nur xy Prozent verglichen mit der Natur",...
Sind aber in der Regel Strohmänner ^^
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10.02.2013 15:03 Uhr von cheetah181
 
+7 | -11
 
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" Scheiss ich drauf., was die Moslem Untermenschen betrifft bin ich ein Stolzer Nazi. "

Auf 5 Fehler in einem Satz kannst du wirklich stolz sein. Du bist Deutschland.
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10.02.2013 15:14 Uhr von Sonny61
 
+4 | -3
 
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Ich habe mich mein Leben lang nicht geändert, aber je älter ich werde desto mehr Probleme bekomme ich mit § 5 Abs.1 des Grundgesetzes!
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10.02.2013 15:23 Uhr von Again
 
+3 | -10
 
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@ MossD:
"aber so zu tun, als ob der radikale und intolerante Islam nur eine Randerscheinung wäre halte ich für komplett naiv!"
Tut ja niemand. Dass es muslimische Terroristen gibt ist absolut kein Geheimnis. Dass es Gottesstaaten wie Saudi-Arabien gibt ebensowenig.

"Von Theo Van Gogh, dem auf offener Strasse die Kehle durchgeschnitten wurde ganz zu schweigen. Das ist mittlerweile Normalität, da kann man doch nicht so tun, als ob der Islam eigentlich gar nicht so ist und nur missverstanden wird."
Das ist ja mittlerweile so normal, dass man einen Mordfall als Beispiel heranziehen muss, der bald 10 Jahre her ist.
Aber wenn es kein Missverständnis ist, wie erklärst du dir dann, dass es gemäßigte Moslems gibt? Sitzen die einer Missinterpretation auf?

"Und in den Medien wird er doch hauptsächlich deswegen diskutiert, weil unsere politisch korrketen Moralapostel der Meinungs sind, dass man ständig auf ihn Rücksicht nehmen müsste."
Mag sein, dass dir das so erscheint. Mir kommt es eher so vor, dass man in den Medien einfach differenzierter vorgeht. Man kritisiert zum Beispiel Salafisten und andere Radikale mit dem Verweis darauf, dass es auch gesellschaftlich gut integrierte Muslime gibt. Wo ist das Problem?

"Kritiker wie Sarrazin beispielsweise werden doch auch nur in Talkshows eingeladen um öffentlich zerissen zu werden. Willst Du das etwa bestreiten?"
Ich sehe kaum Talkshows und Sarrazin kam mit dabei nicht unter. Aber ja, er ist eine persona non grata.
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10.02.2013 15:25 Uhr von Graf_Kox
 
+5 | -2
 
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Was für ein Schwachsinn. In kaum einem Land wird wohl so viel über den Klimawandel diskutiert wie hier, sogar die Politik richtet sich danach. Selbst die Verschwörungsanhänger reden zumindest darüber.
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10.02.2013 15:28 Uhr von poseidon17
 
+8 | -7
 
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@ again

"Aber wenn es kein Missverständnis ist, wie erklärst du dir dann, dass es gemäßigte Moslems gibt? Sitzen die einer Missinterpretation auf?"

Das ist recht simpel zu erklären. Das sind - das ist jetzt kein Witz - keine "echten" Muslime, da sie nicht nach den vorgegebenen Regeln des Islam leben.

Es ist drei vier Monate her, da schrieb ein tunesischer Imam sinngemäß folgendes:

"Würden wir alle streng nach den Vorgaben des Islam leben, wären wir alle Salafisten".

Und damit hat der Imam ganz einfach Recht.

Daraus zu schließen, es gäbe keine friedlichen und netten Muslime, ist genau so logisch, als dass alle katholischen Frauen als Jungfrau in die Ehe gehen.^^
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10.02.2013 15:30 Uhr von Again
 
+4 | -5
 
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@ Ghost-Rider:
Oh Mann. Gerade mal Horst Mahler gewikipediat ^^
Der ist nicht im Gefängnis, weil er "etwas unangenehmes anspricht" sondern unter anderem Leute mit dem Tode bedroht hat.
Interessant was für Meinungen du zu teilen scheinst.
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10.02.2013 15:36 Uhr von Again
 
+4 | -7
 
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@ poseidon17:
" Das sind - das ist jetzt kein Witz - keine "echten" Muslime, da sie nicht nach den vorgegebenen Regeln des Islam leben."
So wie es dann auch keine echten Christen mehr gibt. Trotzdem sprechen wir davon, dass sich das Christentum gemäßigt hat, gemäßigten Muslimen sprechen wir aber ab zum Islam zu gehören. Kann man gerne machen, aber dann sind in deinen Augen wohl alle Angehörigen der drei großen monotheistischen Religion radikal oder haben ihre Religion missverstanden.

"Es ist drei vier Monate her, da schrieb ein tunesischer Imam sinngemäß folgendes:
"Würden wir alle streng nach den Vorgaben des Islam leben, wären wir alle Salafisten"."
Natürlich. Wer sich streng an ein Buch hält ist nun mal ein Fundamentalist.
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10.02.2013 15:41 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -10
 
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@ antipro:
"aber wehe irgendjemand sagt etwas über die moslemischen Bereicherer, auch wenn man versucht zwischen den normalen und den kriminellen zu differenzieren...

Nja, es ist so, schwups, mundtot gemacht schaft das Problem ja sofort aus der Welt ;-))"

Wieso bist du dann noch nicht mundtot? Gut, das mit dem Differenzieren klappt eher selten, aber das sollte ja kein Hinderungsgrund sein.
Wenn du dir die +/- - Verteilung zu deinen Kommentaren anschaust, dann stehst du mit deinen Ansichten auch alles andere als alleine dar. Gut, manchmal schon, wenn es mit dem Differenzieren mal wieder gar nicht hinhaut ;)
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10.02.2013 15:42 Uhr von sannifar
 
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Dafür, dass die "Politisch Inkorrekten" angeblich KEINE Nazis sind, hat das "Untermenschen"-Posting aber überraschend viele "Likes" bekommen. Das waren bestimmt alles Moslems, linke Zecken und andere "Untermenschen", die Deutschland in ein schlechtes Licht rücken wollen. So wie die Mahler-Fans, die NSU-Verharmloser .... das sind alles geTÜRKte Meinungen.
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10.02.2013 15:44 Uhr von poseidon17
 
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Nein again, das ist nicht richtig. Ich würde keinem Muslim egal welcher Richtung absprechen ein Muslim zu sein.

Vor ein paar Monaten gabs hier mal eine News mit der Thematik Aleviten.

Sofort kamen Sprüche à la "das sind keine "richtigen" Muslime". Ich habe genau denen die Frage gestellt, ob sie Sex vor der Ehe hatten.

Und es wurde still.^^

Ich würde aber auch jenen, die dann raus aus der Diskussion waren, nicht das "Muslim-sein" absprechen.

So wie ich auch keiner Katholikin ihre Zugehörigkeit zu ihrer Religion absprechen könnte, weil sie Sex vor der Ehe hatte.
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10.02.2013 15:47 Uhr von artefaktum
 
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"Die freie Meinungsäußerung in der Öffentlichkeit wird immer stärker sanktioniert."

Wer sanktioniert die denn?

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