09.02.13 15:36 Uhr
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Linke fordern Strompreisaufsicht

Dank der Zunahme von Solar- und Windenergie fällt der Einkaufspreis für Energie immer weiter. Doch die Preise für den Verbraucher sind so hoch wie nie zuvor. Die vier größten Energieriesen beherrschen noch immer 80 Prozent des Marktes. Funktionierende Marktwirtschaft sieht anders aus.

"Das A und O für das Zurückdrehen der Preisspirale ist die Wiedereinführung einer staatlichen Preisaufsicht für das Endkundengeschäft", sagte die verbraucherpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Caren Lay, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Die Verbraucherverbände werden aufgefordert sich an der Aufsicht zu beteiligen. Die Senkung der Stromsteuer von zwei Cent soll auf 0,5 Cent gesenkt werden. Die hohen Kosten für Strom auf die Nachfrage der erneuerbaren Energien abzuwälzen, stehe in keinem Verhältnis zum Gewinn der Konzerne.


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WebReporter: mardnx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Energie, Die Linke, Strompreis, dpa
Quelle: www.nordbayern.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2013 16:36 Uhr von Maaaa
 
+6 | -0
 
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Etwas weniger Gewinn für die Konzerne, dafür der Allgemeinheit den Strompreis senken?
Viele Bürger wollen das, wählen die auch am 22.09.2013 Die Linken?
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09.02.2013 16:42 Uhr von kaysho
 
+8 | -0
 
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@JohnKlautPickert:
So ein Quark!

Der Großteil der Bevölkerung und Industrie bezieht immer noch den herkömmlichen Strom. Die alternative (öko) flächendeckende Stromversorgung befindet sich im Grunde immer noch in der Entwicklung, als dass die Stromversorger und -verbraucher sich darauf stützen könnten.

Mir ist es absolut schleierhaft wieso man es zulässt dass die Strompreise derart explodieren. Ich sehe das überhaupt nicht gerechtfertigt und es ist einfach so: die Konzerne bestimmen sozusagen diktatorisch den Preis, und der kleine Mann MUSS ihn zahlen. Denn Strom braucht jeder.

Wenn das so weitergeht, wird Strom bald der neue Luxus sein. Willkommen zurück in der Steinzeit, bei Kerzenlicht und Kaminfeuer, um Energiekosten zu sparen!
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09.02.2013 17:51 Uhr von jschling
 
+5 | -0
 
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Grundbedarf wie Elektrizität, (Ab-)Wasser, Gas, Kraftstoff und Telekommunikation gehören in Staatshand - weil diese Dinge jeder Mensch in unserer Zivilisation benötigt und man den Anbietern ausgeliefert ist, denn es gibt keinen wiklichen Markt/Konkurenzkampf, teilweise technisch auch garnicht möglich (Ab-/Wasser, Gas).
Im Bereich Telekommunikation kann man vielleicht noch von einem relativ freiem Markt sprechen - aber nur da wo dieser lukrativ ist, auf dem Land werden die Leute mit unzeitgemässem DSL-light alleine gelassen :-((
also da kann man noch so viel schimpfen auf die ehemalige Telekom und ihre (sicherlich nicht akzeptablen) Preise, aber es wurde nach Schema-F alles ausgebaut - und so muss das auch sein in einem reichen, aber doch recht kleinem Land wie unserem
beim Strom ähnlich: es könnte, zumindest bei guter Windlage, viel mehr Öko-Strom genutzt werden, aber das Leitungsnetz lässt den Transport der Strommengen nicht zu und der Ausbau geht mehr als schleppend - nicht verwunderlich, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus und die 4 grossen Anbieter sind natürlich die Hauptnutzer des Netzes... :-((
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09.02.2013 19:15 Uhr von Maaaa
 
+3 | -0
 
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@tweety1982
Ja, dass ist das Problem. Was kann man nur machen?

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