09.02.13 11:19 Uhr
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Baden-Württemberg: Fast zwei Drittel der Bürger wollen Stuttgart 21

Der Fernsehsenders N24 hat das Emnid-Institut beauftragt, eine Umfrage zum Bahnprojekt Stuttgart 21 durchzuführen.

Dabei kam heraus, dass 62 Prozent der befragten Personen in Baden-Württemberg dafür sind, dass der Bahnhof weiter gebaut wird. Lediglich 26 Prozent sprachen sich dagegen aus. Vor etwas mehr als einem Jahr betrug die Zustimmung nur 58,8 Prozent.

Das Ergebnis der Umfrage in ganz Deutschland sieht etwas anders aus. Hier liegt die Zustimmung bei lediglich 48 Prozent, während 37 Prozent sich dagegen aussprachen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Stuttgart, Bürger, Baden-Württemberg, Stuttgart 21
Quelle: www.greenpeace-magazin.de

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09.02.2013 11:19 Uhr von rheih
 
+5 | -2
 
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Ich versteh die Leute nicht. Die Kosten für den Bahnhof stehen jetzt schon bei 5,6 Milliarden Euro, ursprünglich sollte S21 "nur" 4,5 Milliarden Euro sein und die Kosten steigen garantiert noch weiter. Und da wird dann doch der Steuerzahler zur Kasse gebeten! Darüber hinaus wird der Bahnhof frühestens 2024 fertig werden, wahrscheinlich aber später.... Derartige Großprojekte sind doch zum Scheitern verurteilt, siehe zum Beispiel Elb-Philharmonie in Hamburg und den neuen Flughafen in Berlin...
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09.02.2013 11:24 Uhr von Borgir
 
+3 | -3
 
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Genau, kostet ja nix und es wird ne ganze Menge Geld verbrannt.
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09.02.2013 11:53 Uhr von KifKif
 
+1 | -5
 
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ja genau gebt die Milliarden lieber den Banken in ganz Europa, da ist es sinnvoller angelegt, die habens auch so nötig und wir haben dadurch ja auch so viele Vorteile davon.
Volldeppe

Unglaublich was hier abgeht, wenn hunderte an Milliarden an Griechenland fließen und weitere aberhunderte Milliarden an sämtliche andere Banken, dann scheint das nicht so schlimm zu sein wie wenn sich ein Großprojekt in Deutschland um eine mickrige Milliarde zu erhöhen scheint.

Da gehen die Leute gleich auf die Strasse, aber wegen den Banken die um ein vielfaches mehr verschlingen und wir nicht mal einen Nutzen davon haben , wird das einfach so toleriert.

Von mir aus könnte S21 auf 100 Milliarden kosten, ich wäre trotzdem dafür, da das Geld sowieso nicht existiert , es geht hier nur noch um Spielgeld, das ganze wird sowieso dadurch finanziert in dem Schulden aufgenommen werden.

Und da kommt es um 100 Milliarden mehr oder weniger nun wirklich nicht mehr an.
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09.02.2013 12:43 Uhr von Perisecor
 
+3 | -4
 
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Kein Wunder, dass in Deutschland kaum noch etwas vorangeht.

Immer wird über die Kosten gemeckert - egal ob S21, Elbphilharmonie, BER oder Autobahnen.

Wären eure Vorfahren ähnlich kurzsichtig gewesen, gäbe es kein einziges Denkmal in Deutschland, keine einzige Kirche (Dom/Münster) und auch keine Bahnhöfe, Flughäfen etc.


Ja, S21 kostet viel Geld. Aber das hat der Kölner Dom, das Karlsruher Schloss oder das Brandenburger Tor auch.



Hielte man sich an das, was rheih sagte, müsste man alle Großprojekte einstampfen und die meisten kleinen Projekte noch dazu. Wann ist denn das letzte Mal eine einzelne Autobahnbrücke termingerecht saniert worden?

Also, einfach alles einstampfen und jeder pflant in seinem Garten Kartoffeln an, während man in einer Höhle wohnt. Zivilisation kostet ja nur so total unnötig Geld.
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09.02.2013 14:57 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ trara123456789

Das lässt sich nunmal konzeptionell nicht vermeiden.

Von der ersten Planung bis heute sind über 20 Jahre vergangen - Preissteigerungen durch Inflation, neue Gesetzesauflagen etc. treiben solche Preise nunmal in die Höhe, genauso, wie oftmals viel zu knappe Zeitbudgets, unvorhergesehene Zwischenfälle (Demonstrationen, Klagen) usw.


Ich habe mich des Weiteren auch nicht über die News an sich ausgelassen, sondern am Hass auf Fortschritt meiner Vorkommentatoren.
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09.02.2013 17:56 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ trara123456789

Der Staat ist leider dazu verpflichtet, in aller Regel das günstigste Angebot anzunehmen.

Dass die entsprechende Firma das schöngerechnet hat oder für das Geld keine ordentliche Arbeit abliefern kann, ist leider die Folge daraus.


Bei einem Privatbau wird man nur selten den günstigsten Vertragspartner wählen, vor allem dann, wenn man um die Konsequenzen weiß.

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