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Welche Jobs sind für Arbeitslose überhaupt zumutbar? - Das sollte man wissen

Vor Kurzem erhielt eine 19-Jährige von der Agentur für Arbeit einen Stellenvorschlag als Servicekraft in einem Bordell. Kurz darauf entschuldigte sich die Arbeitsagentur für den Vermittlungsvorschlag in der Öffentlichkeit (ShortNews berichtete).

Doch welche Tätigkeiten sind für Arbeitslose überhaupt zumutbar? Grundsätzlich gilt, dass jede Arbeit, die zumutbar ist, von einem Arbeitslosen angenommen werden muss. Voraussetzung ist, dass man geistig, körperlich und seelisch dazu in der Lage ist.

Das Prostitutionsgesetz von 2002 besagt, dass diese Frauen in Wirklichkeit "Sexarbeiterinnen" seien. Somit darf die Arbeitsagentur Frauen in diesen Job vermitteln. Die Arbeitsagentur Augsburg verzichtet nach dem Bordell-Stellenvorschlag in Zukunft jedoch freiwillig auf solch ähnliche Vorschläge.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bordell, Arbeitslose, Jobs, Vermittlung
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2013 09:32 Uhr von Marco Werner
 
+33 | -3
 
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Das Problem ist oft, daß die Jobcenter gar nicht unterscheiden können, welche Tätigkeiten wirklich von den Bewerbern erwartet werde. In vielen Bereichen ist es nämlich so,daß die Arbeitgeber offiziell einen "niederen" Job angeben (und nur den bezahlen wollen), aber eigentlich die eierlegende Wollmilchsau erwarten. Heißt auf das Beispiel mit dem Puff bezogen: Offiziell wird eine Kellnerin gesucht, aber indirekt wird erwartet, daß die Bewerberin auch mal mit den Kunden aufs Zimmer geht. Nur wollen die Betreiber am Liebsten auch nur eine Kellnerin bezahlen.
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09.02.2013 10:21 Uhr von Dr.Astalavista
 
+0 | -24
 
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09.02.2013 11:43 Uhr von silent_warior
 
+5 | -1
 
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Ich bezweifle stark dass das Arbeitsamt junge Frauen in die Prostitution drängen darf.
Diese Information hat aber auch nur die BILD Klolektüre aus vorliegenden Gesetzen geschlussfolgert. Am nächsten Tag gibt es wieder eine Gegendarstellung in der alles was in der vorigen Ausgabe behauptet wurde wieder revidiert wird.
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09.02.2013 11:45 Uhr von blz
 
+6 | -1
 
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@Mister-L

Eine Initiativbewerbung ist immer das beste, denn viele Firmen schreiben Stellen überhaupt nicht aus, bzw. schreiben die Stellen erst intern aus.
Erst wenn sich niemand findet, wird der weg über die Arge gewählt.
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09.02.2013 15:44 Uhr von c0rE_eak_it
 
+1 | -6
 
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Welche Jobs sind für Arbeitslose überhaupt zumutbar?

Ganz einfach:

Die, die dem Ausbildungsgrad des Arbeitslosen gleich kommt.
Kein Promovierter sollte putzen müssen und keiner ohne Ausbildung sollte mehr als 15€ die Stunde verdienen.

[ nachträglich editiert von c0rE_eak_it ]
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09.02.2013 16:28 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -3
 
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Das Arbeitsamt Waiblingen sagt, dass man Ingenieure zum "Erdbeeren-verkaufen" schickt. Das liegt daran, dass niemand mehr "einfache" Ingenieure sucht - und der Markt nur noch hochausgebildetes Personal sucht.
Wer also nicht 4 Jahre auf Raumschiff Enterprise gedient hat und keine Sternenflottenakademie absolviert hat, verkauft Rhabarber und Erdbeeren.
Das war der Grund warum ich mich vor 10 Jahren selbständig gemacht habe, weil man schon als Kloofrau ein Diplom braucht - oder Geld mitbringen muss.
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09.02.2013 18:41 Uhr von Super-Jenny
 
+3 | -0
 
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blöd.de+grenzwissenschaft.com=max. Information (danke und gute nach*t*)
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10.02.2013 01:02 Uhr von Jens002
 
+0 | -0
 
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@Matthias1979, ein Pförtner beim MfS ist in diesem Land aber auch ein Stasi Mitarbeiter ;)
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10.02.2013 02:12 Uhr von Floppy77
 
+1 | -0
 
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Ob nun Prostituierte oder Sexarbeiterin, wenn eine Frau solch eine Tätigkeit nicht ausüben will, aber vom Amt dazu gezwungen wird, dann ist das keine Behörde mehr sondern ein Haufen von Zuhältern.

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