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Umtausch kostenpflichtig: EU hilft Versandhäusern

Bisher war die Rücksendung von den gekauften Waren von Online-Geschäften für den Besteller kostenlos. Die EU hat jetzt eine neue Richtlinie erlassen, nach der die Kunden für die Kosten aufkommen müssen.

Die Kosten für Retouren liegen zwischen zehn und 20 Euro. Bisher denken 40 Prozent der Kunden bereits bei der Bestellung über eine Rückgabe nach. 30 Prozent der Waren werden dann zurückgeschickt, von denen dann ein Drittel nicht mehr verkaufbar ist.

Einige große Online-Versandhäuser kündigten bereits an, Retouren weiter kostenlos zu ermöglichen. Kleinere Händler sehen dies nicht so.


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WebReporter: JohnKlautPickert
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: EU, Recht, Bestellung, Rückgabe, Umtausch
Quelle: www.golem.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2013 21:15 Uhr von Jlaebbischer
 
+25 | -4
 
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kann man so und so sehen.

Auf diese Weise können sich Händler schützen, dass man nicht z.Beispiel eine richtig teure DSLR bestellt, damit ein Wochenendausflug macht und das Ding dann zurücksendet. Vermute mal, die meisten Artikel bei den Amazon "Warehouse-Deals" dürften auf diese Weise zustandekommen.

Andererseits hat der Kunde das nachsehen, bei dem der Umtausch wirklich aus bestimmten Gründen stattfindet:

Defekt, passt nicht, doppelt, gefällt dem beschenkten nicht und so weiter.

Da sollten die Händler dann unterscheiden und bei den wenigen berechtigten Umtausch-Aktionen, die
Kosten erstatten.
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08.02.2013 21:32 Uhr von FlatFlow
 
+31 | -2
 
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Wieso soll ich dann noch Online kaufen? Kaufe es dann gleich im Landen um die ecke wo das Produkt vorher beäugen und sogar getestet werden kann.
Außerdem, wenn das Produkt, fehlerhaft, oder beschädigt ist, wieso soll der Kunde für die Retour zahlen.
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08.02.2013 21:36 Uhr von georgygx
 
+25 | -11
 
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absolut richtiger schritt !!!

wenn ich da an eine bekannte von mir denke...
die bestellt grundsätzlich sachen in 3 größen und schickt dann immer 2 zurück und das woche für woche ...

im laden um die ecke sind die sachen nunmal teurer, weil da für den "platz" zum antesten mitbezahlt wird.

also wieso sollte es online dann nicht anders werden?
wer sich sicher ist,was er braucht, hat geld gespart und wer auf gut glück shoppt soll nunmal draufzahlen.
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08.02.2013 21:45 Uhr von mario_o
 
+16 | -3
 
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... und wenn sich das Versandhaus das Zurücknehmen nicht leisten kann, muss die EU einschreiten? Bisher war der Markt im stande sowas selbst zu regeln. Ein solcher Eingriff ist meines Erachtens nach Marktregulierung und verfälscht den Wettbewerb. Ob das der richtige Schritt ist?

Der Kommentar des Herrn Franz G sagt über die Problematik viel mehr aus. Es ist nämlich die Dummheit und Frechheit der Leute, die schamlos Möglichkeiten wie den kostenlosen Rückversand ausnutzen und im Endeffekt damit den Onlineshops viel mehr schaden als Leute, die tatsächlich einfach nur Ware zurückgeben wollen.
Dadurch machen die riesigen Ketten, die mit ihrer ach so kompetenten Beratung, die bei genauer Betrachtung darin besteht, dem Kunden oft völlig ohne jegliches Hintergrundwissen einfach irgendwas aufzuschwatzen, ihre abartig hohen Gewinne.
Und die Leute, die diesem Dummfang dann erliegen, merken es oft nicht einmal... Auch wenn ich denke, dass es sich bei besagtem Kommentar nur um einen Troll-Post handelt.

Ich für meinen Teil hoffe immer, dass ich die bestellten Sachen nicht zurückschicken muss, um unnötigen Zeitaufwand bzw Stress zu vermeiden.
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08.02.2013 22:03 Uhr von Katzee
 
+10 | -5
 
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Wenn ich in einem traditionellen Einzelhandelsgeschäft nach Kleidung schaue, kann ich sie anziehen, um zu sehen, ob sie passt. Wenn nicht, hänge ich sie zurück, wenn sie passt. kaufe ich sie. Im Versandhandel kann ich die Sachen nicht anprobieren. Nicht selten passen die Grössenangaben nicht, Ärmel/Hosenbeine sind zu kurz. Wenn ich die nicht passenden Kleidungsstücke nicht mehr kostenlos zurück schicken darf, kaufe ich keine Kleidung mehr online. Elektro/nikartikel gibt es bei Media-Markt und Co sowieso an jeder Strassenecke. Da ist der Online-Handel auch nicht zwingend nötig.
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08.02.2013 22:14 Uhr von shirtshop
 
+2 | -16
 
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08.02.2013 22:37 Uhr von Djerun
 
+4 | -2
 
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für defekte oder flasch gelieferte waren wird kein versandhandel die kosten der rücksendung auf den käufer abwälzen können

bei bekleidung ist es so eine sache, die in deutschland üblichen konfektionsgrößen scheinen nur ein grober anhalt zu sein und sind zudem völlig schwachsinnig zusammen sortiert, so das man beim kauf einer hose nie! sicher sein kann etwas passendes zu bekommen
und bei solchen fällen werde ich auch keine rücksendekosten tragen
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08.02.2013 22:54 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -14
 
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08.02.2013 22:54 Uhr von tafkad
 
+5 | -6
 
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@georgygx

Weist Du wie deine Bekannte dies dann handhaben wird? Ich tippe mal darauf, das Sie dann im Laden Vor Ort probieren geht und danach preisgünstig im Netz kauft.
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08.02.2013 23:07 Uhr von shadow#
 
+6 | -1
 
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Eigentlich auch egal.
Die die sich am lautesten beschweren sind die, die die unverschämte Umtauschmasche teilweise soweit treiben dass sie mehr Ware bestellen als sie brauchen, nur um definitiv Ware für über 40 Euro zurücksenden zu können.

Hart treffen dürfte es die Händler, die keine kostenlosen Rücksendungen mehr anbieten und bei denen die Kunden auch jetzt schon nicht das Gefühl hatten, sie könnten bei nicht einwandfreier Ware mit kundenfreundlichem Verhalten rechnen. Da wird künftig eben bei Amazon bestellt.
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09.02.2013 00:03 Uhr von tafkad
 
+9 | -0
 
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@ThomasHambrecht

Also wo das 14 tägige Widerrufsrecht freiwillig ist würde ich nun doch mal gern erklärt haben.

Und an die Minus Klicker bitte mal begründen oder seid Ihr zu doof dazu?
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09.02.2013 00:10 Uhr von shadow#
 
+10 | -0
 
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@ ThomasHambrecht
Das Rückgaberecht für Privatkunden ist keineswegs freiwillig.
Wenn du als Gewerbetreibender kaufst, gelten andere Regeln die nichts mit dieser Richtlinie zu tun haben.
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09.02.2013 00:35 Uhr von FalseFlag
 
+7 | -1
 
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>> Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh. <<
Henry Ford

http://www.youtube.com/...
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09.02.2013 00:39 Uhr von bigpapa
 
+3 | -3
 
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Find ich OK.

Ich bestelle nur Ware die ich will. Ist die Schrott bekommt der den Mist kostenlos zurück, das steht eh im HGB.

Ist die Ware OK , will ich die haben, und brauch nix zurücksenden.

"Gefällt nicht, ist die faulste Ausrede die es gibt." Wenn ich nicht weiß was der andere will, geh ich in den nächsten Zeitschriften-Kiosk und schau mal was das "Gutschein-Karussell" an Gutscheinen da hat.

Ihr rafft es nicht oder. Ware die zurückgesandt wird, sind Kosten die man logoweis auf den Kaufpreis draufschlägt. Lernt mal kalkulieren. !!

Gruß

BIGPAPA
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09.02.2013 00:59 Uhr von Pelle_Pelle
 
+9 | -5
 
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find ich auch vollkommen OK!! :)

Ich arbeite selbst seit 6 Jahren bei einem ´´kleineren´´ Versandhandel und wir bekommen sehr viele retouren mit begruendungen wie zb. ´´ausversehen bestellt´´ oder ´´wollte ich nur mal anprobieren´´ oder ´´artikel gefällt nicht mehr bzw. benötige ich nicht mehr´´ usw. ..

Ist schon sehr dreist und es kommt öfter vor als man denkt! Viele Kunden sehen es auch als selbstverständlich an das sie Waren grundsätzlich Kostenfrei zurück senden können! Und wundern sich auch immer wieso kein Retourenschein dem Paket bei liegt! (legen wir absichtlich nicht bei, weil wir festgestellt haben, wenn ein Retourenschein im Paket schon bei liegt um einiges mehr Rücksendungen durchgeführt werden als wenn keiner bei liegt!)

Da ein Großteil unserer Artikel über 40 Euro Warenwert haben, muessen wir immer die Rücksendekosten übernehmen! Allgemein werden günstigere Artikel sowieso weniger zurück geschickt als hochpreisige!

Mit etwas ´´Menschenverstand´´ bei online Bestellungen, muss man auch keine 3 Größen eines Artikels kaufen! Denn sooo große größenunterschiede zwischen den Herstellern gibt es nicht!! Außerdem sollte man auch gut wissen was man benötigt!

Ich kaufe viele Klamotten Online! Und ich weiß zb. das ich bei Hilfiger Jeans die Größe 34/32 habe und die passen IMMER!! (Hab über 10 Jeans von Hilfiger)

Ich benötige normal die Größe M und wenn ich mir doch unsicher bin bestelle ich M und L und die nicht passende schicke ich retour! Ich würde dafür auch die Retourenkosten übernehmen!

Denn immerhin Spar ich mir damit die Fahrt in die Stadt, Zeit, Parkplatzsuche und dann das Geld für das Parkhaus usw.. Alles in allem ist es billger 5,90€ für ein Retourenpaket zu zahlen! ;)

Und wenn man sich unsicher ist sollte man halt doch einfach auf die ´´bequemlichkeit´´ des onlinekaufens verzichten und doch lieber in ein Geschäft vor ort gehen und dort zumind. die Artikel probieren bevor man 3 verschiedene Größen kauft! ;)

[ nachträglich editiert von Pelle_Pelle ]
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09.02.2013 01:07 Uhr von Pelle_Pelle
 
+10 | -3
 
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Nachtrag:

auch die ´´großen´´ wie zb Zalando haben stark mit Rücksendungen zu kämpfen! Laut einem bericht soll Zalando eine Rücksendquote von fast 70 % haben!

Und bei so einer Quote ist es auch klar das Zalando keine schwarzen zahlen schreibt!

Sobald das Gesetz durch ist und einer der ´´Großen´´ keinen kostenlosen Rückversand mehr anbietet ziehen die anderen bald nach! Das wird früher oder später passieren!

Ich glaub auch nicht das dadurch die Anzahl der Bestellungen zurück gehen wird! Eher werden es sich einige Leute überlegen Artikel nur zum Anprobieren oder so zu Bestellen!
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09.02.2013 01:22 Uhr von matoro
 
+1 | -0
 
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oder man stärkt die lokalen läden
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09.02.2013 01:32 Uhr von Pelle_Pelle
 
+2 | -6
 
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@The_Insaint

Ich lass mir alles auf Arbeit schicken und die Retouren gebe ich einfach unserem DHL Fahrer wieder mit! ;)

Abgesehen davon ist der zeitliche & finanzelle aufwand zur Post zu gehen immer noch geringer als in die Stadt zu fahren + Parkplatzsuche + zum Geschäft laufen usw ;)
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09.02.2013 01:33 Uhr von opheltes
 
+5 | -6
 
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Tut mir leid aber wenn sich ein kleiner Haendler sich nicht halten kann wegen Umtauschrechte, dann soll der Land dicht machen. Und wenn sie dafuer 20,- kassieren durch Umtausch, dann wird eben nicht mehr dort gekauft. Dann gehen sie genauso pleite...

Tolle Logik:)
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09.02.2013 02:25 Uhr von opheltes
 
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Die Marktwirtschaft ist zu sehr mit den Medien gekoppelt. So ein kleiner Fachhandel ist uninteressant ob er nun 20,- dafuer nimmt um seine Kosten zu decken oder nicht. Die Ausgaben sind zu hoch, darum werden Luecken gesucht, die ja auch gut begruendet sind. Wenn das Gesetz nicht durch kommt, macht er die Preise noch hoeher...ein Teufelskreis.

Die Blase kann auch mit einem neuen Lueckenfueller nicht gehalten werden. Die SV Beitraege und andere Ausgaben sind zu hoch fuer eine kleine Firma. Das nimmt steigend zu und da koennen sich grosse Firmen(Konzerne) zuruecklehnen.

Elektrosachen kaufe ich ausschliesslich im Internet weil es bis zu 40 % guenstiger ist. Gleiches Modelle/Geraete.

[ nachträglich editiert von opheltes ]
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09.02.2013 04:35 Uhr von Katatonia
 
+1 | -3
 
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"Bisher war die Rücksendung von den gekauften Waren von Online-Geschäften für den Besteller kostenlos."

Seltsam, bei Amazon war es noch nie so. Erst ab einen Warenwert von 30€ wurde das Porto erstattet.

Oder irre ich mich hier?
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09.02.2013 05:10 Uhr von Katatonia
 
+6 | -3
 
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@franz.g

>>ich hasse ohnehin diese abzocker online shops und kaufe lieber meinen pc nach wie vor im media markt<<

Du irrst dich, Media Markt zockt dich ab. Zudem hast du die freie Wahl, wo und bei wem du kaufst.

>>da kriegt man wenigstens kompetente beratung<<

Einbildung ist auch ne Bildung... Wer natürlich über keinerlei Ahnung verfügt, der glaubt tatsächlich, dass er dort eine kompetente Beratung erfährt.

@georgygx

Deine Bekannte kann die Klamotten vorab nicht testen. Also hat sie grundsätzlich das recht, die Ware ohne Angaben von Gründen zurück zu senden.

Ansonsten hinkt dein Vergleich. Im Laden bezahlst du doch nicht automatisch für die Ladenmiete und die Angebotsfläche. Du kannst die Ware anprobieren und einfach wieder gehen. erst bei Bezahlung der Ware, bezahlst du entsprechend für die Lagerung.

@shirtshop

>>ich kaufe auch viel bei mediamarkt&co. der einzige laden der art, in dem man auf beratung hoffen darf,<<

Gute Beratung bei MM? Darf stark bezweifelt werden. Zumindest bezogen auf die Computerabteilung mit ihren oftmals überzogenen Preisen. Die gute Beratung findest du höchstens noch bei EP oder Expert. Ansonsten in jedem guten Hardwareshop. Einige davon gibt es ja noch.

@ThomasHambrecht

>>Der Umtausch ist rechtlich prinzipiell freiwillig. <<

Ja, aber nur im Einzelhandel - nicht im Onlineversand.

>>Die Leute bestellen oder kaufen im Onlinehandel oder Laden derart unvernünftig auf Verdacht <<

Ja ausprobieren geht eben nicht. Von daher eine völlig logische Sache.

@Pelle_Pelle

Normalerweise hat es "deinem" Versandhandel überhaupt nichts anzugehen, weswegen die Ware retour zurück kommt. Die Angaben hierzu sind vom Kunden freiwillig.

Und scheinbar hast auch du keinen blassen Schimmer vom Onlineversandhandel und deren Kalkulation. Und wie teuer ein Ladengeschäft im Vergleich ist.

>>Viele Kunden sehen es auch als selbstverständlich an das sie Waren grundsätzlich Kostenfrei zurück senden können!<<

Du hast den Sinn des Onlinegeschäfts und die gesetzliche Grundlage überhaupt nicht verstanden. Der Kunde kann die Ware nun mal nicht testen. Der Gesetzgeber geht davon grundsätzlich nicht aus. Natürlich kann der Kunde die Ware im Einzelhandel testen, aber genau diese Methode ist noch weit schädlicher für den Einzelhandel und eben auch insgesamt defizitärer für den Gesamthandel.

>>Und ich weiß zb. das ich bei Hilfiger Jeans die Größe 34/32 habe und die passen IMMER!! (Hab über 10 Jeans von Hilfiger) <<

Du bist also der Maßstab für Alle? Dieses dümmliche Von-sich-auf-andere-Geschiebe ist noch weitaus verstandloser, als Millionen Kunden, die ein paar mehr Größen bestellen und diese als Retour zurück senden. Und zu deinen Jeans - wer weiß unter welchen grausamen Bedingungen diese hergestellt werden, der sollte sich weniger Jeans kaufen.

>>Denn immerhin Spar ich mir damit die Fahrt in die Stadt<<

Dein AG und jeder Onlineshop spart selbst mit Retour viel Geld. Nicht umsonst wächst der Onlinehandel jedes Jahr um sehr viele Prozente.

>>Und wenn man sich unsicher ist sollte man halt doch einfach auf die ´´bequemlichkeit´´ des onlinekaufens<<

Es gibt aber nicht alles auch im entsprechenden Geschäft. Ein Großteil des lokalen Handels muss heute selbst beim Großhändler bestellen, weil die Verkaufsfläche entsprechend klein oder begrenzt ist. Das ist eben ein Vorteil für den Onlinehandel.

>>auch die ´´großen´´ wie zb Zalando haben stark mit Rücksendungen zu kämpfen!<<

Das bedingt nun mal deren Geschäftskonzept.Trotzdem wächst Zalando weiterhin rasant, so wie auch Amazon. Amazon nimmt mittlerweile ein Viertel des Gesamtvolumens allen Paketversands in Deutschland ein. Vieles ist bei Zalando zudem hausgemacht.

>>Ich lass mir alles auf Arbeit schicken<<

Du weißt schon das dies ein Abmahn- und Kündigungsgrund ohne Absprache mit dem AG darstellt?!

@steffi78

>>Aber all diese spasskäufer sollten einen auf den deckel bekommen.<<

Wieso? Weil du die Thematik Onlinekauf nicht verstanden hast?!
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09.02.2013 06:38 Uhr von tafkad
 
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@Pelle_Pelle

Deine Meinung ist schön und gut aber wie ich bereits schrieb wird es dann darauf hinauslaufen, das die lokalen Geschäfte die leidtragenden sind da noch mehr als jetzt schon dort gucken werden und Beratung holen und dann preisgünstig im Netz kaufen. Bisher war es als Onlinehändler immer mit einem gewissen Risiko verbunden was dann wegfällt.
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09.02.2013 07:49 Uhr von BeatDaddy
 
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Die EU hilft immer nur den Großen. Denn das ist relativ einfach durch grobe Gesetze zu verwirklichen. Strukturprobleme werden mit solchen Entscheidungen allerdings nicht gelöst, eher noch verschlimmert...

Wer nicht kostenlos zurücknimmt, bei dem wird auch nichts mehr bestellt, so einfach ist das!
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09.02.2013 10:44 Uhr von TeKILLA100101
 
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@ Katatonia

>> Ja ausprobieren geht eben nicht. Von daher eine völlig logische Sache.<<

Dann darf man sich aber auch nicht wundern, wenn Onlineshops extremer darauf achten, ob die Ware beschädigt ist. Es kommen auf den Onlinehandel eben nicht nur die Retourenkosten zu, sondern auch Mindereinnahmen, wenn die Sachen so beschädigt sind, dass sie nicht mehr zum vollen Preis verkauft werden können. Und das kommt öfter vor als man denken mag...

>>Und scheinbar hast auch du keinen blassen Schimmer vom Onlineversandhandel und deren Kalkulation. Und wie teuer ein Ladengeschäft im Vergleich ist.<<

Ja Ladenfläche ist teuer, aber von einem Onlinehandel wird erwartet, alles auf Lager zu haben und sofort liefern zu können, weißt du wie teuer es ist eine hohe Lieferbereitschaft zu organisieren? Lagerfläche ist nicht billiger als Ladenlokale, vor allem dann nicht, wenn sie dort angemietet wird, wo eine gute Verkehrsanbindung ist.
Die Kalkulation von vielen Onlineshops sieht so aus, "gucken was die Mitbewerber machen und darauf reagieren" Gewinnmargen von unter 10% sind keine Seltenheit... Da hofft man eben auf die Masse...

>>Du hast den Sinn des Onlinegeschäfts und die gesetzliche Grundlage überhaupt nicht verstanden. Der Kunde kann die Ware nun mal nicht testen<<

Da hast du Recht, der Kunde kann es nicht testen... Kannst du eine Kaffeemaschine im Geschäft testen? Kannst du ein Teeei im Geschäft testen? Bügeleisen? Waschmaschine? Wohl auch eher weniger... Vllt jeweils 1 Modell aber nicht unbedingt das, was du haben willst... Beim Onlinehandel kannst du dir 3 Bügeleisen bestellen, sie ausgiebig testen und zurücksenden, ohne Angabe von Gründen innerhalb von 14 Tagen... Und genau so wird es auch praktiziert. Es ist deshalb gut, dass die "Kunden" dafür jetzt wenigstens die Versandkosten übernehmen müssen.


>>Du bist also der Maßstab für Alle? Dieses dümmliche Von-sich-auf-andere-Geschiebe ist noch weitaus verstandloser, als Millionen Kunden, die ein paar mehr Größen bestellen und diese als Retour zurück senden.<<

Wieso ist es das? Man weiß was man braucht, dann bestellt man auch nur das und nicht zur Sicherheit noch 2 Größen drüber und drunter "nur um zu testen"...

>>Dein AG und jeder Onlineshop spart selbst mit Retour viel Geld. Nicht umsonst wächst der Onlinehandel jedes Jahr um sehr viele Prozente.<<

Möchte wissen wieso? Was ist am Onlinehandel soviel günstiger, dass man denkt, die sparen soviel?!

Lagermiete, Lagereinrichtungen, Servicehotline (gerne auch 0800 Nummer wo der Shop die Kosten übernimmt) Mitarbeiter im Lager, an der Servicehotline, Datenpflege, Shop-Pflege, SEO Schulungen, Klick-kosten für google Shopping, Idealo und sonstige Preisvergleichsportale, Lagermitarbeiter, Wartung von Lagereinrichtung...

Also so wirklich mag ich das nicht glauben, dass die soviel sparen...

>>Es gibt aber nicht alles auch im entsprechenden Geschäft. Ein Großteil des lokalen Handels muss heute selbst beim Großhändler bestellen, weil die Verkaufsfläche entsprechend klein oder begrenzt ist. Das ist eben ein Vorteil für den Onlinehandel. <<

Ach was und dafür soll dem Onlinehandel dann ein Strick gedreht werden, weil die eben mehr im Angebot haben?
Verkaufsfläche ist begrenzt, Lagerfläche auch!

>>Wieso? Weil du die Thematik Onlinekauf nicht verstanden hast?!<<

Weil es vernünftig ist!

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