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Ermittlungen im 32 Jahre alten DDR-Kreuzworträtselmord wieder aufgenommen

1981 wurde in der DDR der siebenjährige Lars ermordet, dessen Leiche in einem Koffer aus einem Zug geworfen wurde. Da darin auch ein gelöstes Kreuzworträtsel mit Schriftprobe des mutmaßlichen Mörders war, wurden hunderttausende Dokumente durchforstet.

Der spektakulärste Fall der ehemaligen DDR bekam bald den Namen "Kreuzworträtselmord" und die Frau des Täters wurde ausfindig gemacht. Nun hat deren Tochter ein Buch veröffentlicht und der Fall wird neu aufgerollt.

In einer fiktiven Rahmenstory behauptet die heute 49-Jährige, den Mann bei der Tat in der Wohnung ihrer Mutter gesehen zu haben. Sie sei erpresst worden, nichts zu verraten. Nun wird wegen eventueller Mittäterschaft gegen sie ermittelt, da Mord nicht verjährt.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mord, Fall, DDR, Kreuzworträtsel
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2013 13:36 Uhr von eugler
 
+2 | -4
 
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Ein Kindermörder nach 10 Jahren frei? Man man man *Kopfschüttel*
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08.02.2013 13:56 Uhr von Bigobelix
 
+5 | -2
 
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Mit einer Spielzeugpistole in eine Bank gehen, um Geld "abzuheben" macht 5 Jahre.

Ein Kind zu töten, reichen 10 Jahre als Strafe aus?

Kranke Welt!
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08.02.2013 14:07 Uhr von amazares
 
+4 | -0
 
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news falsch wiedergegeben.... nicht die mutter war mit dem täter zusammen sondern die tochter.
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08.02.2013 14:10 Uhr von sigillaria
 
+3 | -0
 
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Tja, in der DDR war er zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt wurden. Warum der bundesdeutsche Staatsanwalt 1991 die Wiederaufnahme des Falles beantragte, das ist mir ein Rätsel.

Und die Tochter der Kreuzworträtslerin war mit dem Täter zusammen, und nicht anders.

Quelle: Wikipedia
" Das Bezirksgericht Halle ...verurteilte S. zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit gleichzeitiger Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte. Da der Mörder zur Tatzeit erst 18 Jahre alt war und damit in der Bundesrepublik die Anwendung des Jugendstrafrechts möglich gewesen wäre, beantragte der bundesdeutsche Staatsanwalt 1991 die Wiederaufnahme des Verfahrens. Das neue Urteil vom 20. Mai 1992 lautete wegen Mordes zwar erneut auf Höchststrafe, die jetzt allerdings nur noch zehn Jahre Jugendstrafe mit anschließender Einweisung in die Psychiatrie nach sich zog. ...

Der Täter war bis 1996 im Maßregelvollzug Uchtspringe untergebracht und lebte anschließend drei Jahre in einem Projekt für betreutes Wohnen. Im Jahre 1999 wurde er endgültig entlassen und lebt seitdem anonym in Thüringen.

[ nachträglich editiert von sigillaria ]
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08.02.2013 18:53 Uhr von nda
 
+0 | -0
 
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Anbei ein Link zu einer Doku die sich mit dem Mord beschäftigt und zeigt welchen Aufwand die damaligen Beamten trieben um den Mörder zu fassen.

http://www.youtube.com/...

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