06.02.13 22:16 Uhr
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Frankfurt: 64-Jährige fällt auf Trickbetrüger rein - sie überweist ihm 120.000 Euro

Eine 64-jährige Frau aus Frankfurt-Bornheim wurde von einem Trickbetrüger um 120.000 Euro erleichtert. Das Geld überwies sie dem Täter freiwillig, offenbar aus Mitleid. Denn der Mann wusste, dass die Frau vor Jahren in der Türkei einen Teppich gekauft hatte.

Am Telefon versuchte der Mann nun, Mitleid zu erheischen. Er gab an, dass ihm Polizei und Zoll Schwierigkeiten machten, weil der Teppich angeblich seinerzeit nicht verzollt wurde. Etliche Telefonate wurden deswegen geführt. Irgendwann hatte der Anrufer die Frau weichgekocht.

Innerhalb von ein paar Wochen tätigte die Frau 27 Einzelüberweisungen von insgesamt mehr als 120.000 Euro. Der Mann versprach, ihr das Geld zurückzugeben. Doch zu einem vereinbarten Treffpunkt erschien er nicht. Der Frau kam der Verdacht, dass da etwas nicht stimmen kann und rief die Polizei.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Teppich, Frankfurt am Main, Überweisung, Telefonat, Trickbetrüger
Quelle: www.presseportal.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2013 22:16 Uhr von no_trespassing
 
+25 | -2
 
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Die Frau hat schon im Februar den Preis für die grottendämlichste Person in diesem Land abgeräumt. Bei solchen Idioten muss man sich nicht wundern, wenn es mit dem Land bergab geht. Die Betrüger lachen sich doch kaputt über soviel Dummheit.
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07.02.2013 00:02 Uhr von Tomasius
 
+8 | -0
 
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Warum 120.000 € ? Es soll ja geben, dass Trickbetrüger die Opfer um 1000-2000 Euro erleichtern, indem die eine Reise vortäuschen, aber 120.000...
Man muss schon sehr leichtsinnig sein, um so etwas zu machen.
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07.02.2013 00:37 Uhr von blauerHimmel
 
+10 | -0
 
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@no_trepassing

Leider weiß man nicht, in welchem geistigen Zustand die Frau war.
Meine Großmutter erkrankte bereit mit 58 Jahren an Demenz. Die hätte wohl genauso gehandelt.

Also bitte keine Pauschalisierungen.
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07.02.2013 07:42 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -0
 
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Ich bin der Meinung, daß wenn jemand 120000 Euro an einen Unbekannten geben kann, es demjenigen nicht so schlecht gegangen haben kann. Und durch die aktuell immer mehr auftretende Umverteilung von Arm -> Reich hält sich mein Mitleid schwer in Grenzen.

Und sollte die Frau dement gewesen sein: Wo sind denn die nahen Verwandten, die dann eigentlich eingreifen hätten sollen? Sollten die nämlich jetzt um´s Erbe gebracht worden sein, dann haben sie einfach Pech. Sich nicht um die Oma kümmern aber dann jammer iss nicht.
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08.02.2013 08:20 Uhr von Kanga
 
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wenn die familie richtig zusammenhalten würde..
dann hätte sie das auf jedenfall mit denen besprochen..
und nichts alleine unternommen..

so ist es jedenfalls bei mir und meiner familie

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