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Gabun: Wilderer töteten mehr als 11.000 Elefanten in neun Jahren

Im Norden von Gabun haben Wilderer in den letzten neun Jahren an die 11.100 Waldelefanten getötet. In Gabun leben etwa die Hälfte der noch existierenden 100.000 Waldelefanten. Die Waldelefanten sind die kleinsten Elefanten überhaupt.

Im Nationalpark Minkébé lebte 2004 die größte Elefantenpopulation des Landes. Das Gebiet ist deshalb bei Wilderern sehr beliebt. Das WWF sagt, dass die Situation außer Kontrolle geraten ist.

Die Regierung sagt, dass man sofort eingreifen müsse, da man die Elefanten sonst nicht mehr retten könne. Man geht davon aus, dass die Wilderer aus dem Nachbarland Kamerun kommen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Elefant, Wilderer, Wildnis, Gabun
Quelle: www.guardian.co.uk

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2013 18:49 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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Würde es nicht so viele gestörte Geister geben, die sich Elefantenfüße als Mülltonnen oder Elfenbeinfiguren auf den Tisch stellen, würde es die Wilderei nicht geben. Die Schuld sollte man da schon zu gleichen Teilen verteilen.
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07.02.2013 00:13 Uhr von silent_warior
 
+1 | -1
 
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@ BastB
Ich fahre mit meinem Rad oft bei uns hier durch die Wälder, dabei stelle ich fest dass es Monokulturen sind die oft alle in Reihe gepflanzt sind.

Die Bäume müssten eigentlich teilweise am Boden liegen und verfaulen, dort können Insekten das Holz verwerten und die Waldbewohner hätten dort eine leichte Beute.

Praktisch ist es so dass es nicht so oft diese kleinen Lichtungen gibt, es gibt eher große , künstliche Waldstücke oder riesige freie Flächen, altes Holz wird entfernt ... alles sehr unbrauchbar für Tiere die im Wald leben.

Beim Bund habe ich mal solche wirklich schönen Flächen gesehen (war Sperrgebiet) da gab es viele kleine Lichtungen und dazwischen Gestrüpp und auf dem Boden Mose die mit Blaubeeren (das waren ca. 10cm hohe Pflanzen) überwuchert waren.
Ich war zu dem Zeitpunkt total am Ende, nahe am Kollaps und es hat eine Weile gedauert bis ich realisiert habe dass ich mich da auf der leichten Schräge voll in die Blaubeeren gesetzt habe.

Ich weiß dass jeder Platz so aussehen könnte, nur habe ich so einen Platz nicht mehr gefunden.

... also lass dem Wild freien Lauf und hoffe dass irgendwie Lichtungen im Wald entstehen.

Rehe halten diese Lichtungen immer frei von Bäumen, teilweise fressen sie die Rinde vieler Bäume ab damit freie Areale geschaffen werden, das dauert natürlich bis die Bäume umfallen, aber da sich keine Blätter mehr bilden ist da sofort eine Lichtung entstanden.
... die Jäger nennen es dann Wildschaden und wollen die Tiere tötet.

Man könnte den Förstern auch sagen dass sie willkürlich im Wald Lichtungen schaffen sollen, denn diese vielen Bäume bei uns wachsen sehr langsam, sind krank und bekommen nur Licht von oben, etwas Grün an der Spitze, an den Seiten sind sie völlig kahl.
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07.02.2013 18:01 Uhr von silent_warior
 
+1 | -0
 
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Also die Meisten der Wälder die ich gesehen habe sehen echt nicht sonderlich gut aus, es gibt auch ganz extreme Wälder wo die Bäume (Tannen) so dicht gepflanzt worden sind dass dort kein bisschen Licht bis zum Boden dringt und die Pflanzen seit vielen Jahren nicht erkennbar wachsen.

Bei uns hier wird auch noch mit bleihaltiger Munition geschossen, die Jäger kümmern sich doch nicht darum ob Blei im Erdreich liegt oder was mit den Hülsen passiert.

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