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Philosoph stellt die "Zehn Gebote" für Atheisten auf

Ein rechtschaffener Atheist zu sein, ist vielleicht ein Widerspruch in sich, dennoch hat der renommierte Philosoph Alain de Botton die "Zehn Gebote" für den tugendhaften Nicht-Gläubigen aufgestellt.

Die Gebote des Philosophen fassen zusammen, wie man es schafft, ein guter und rechtschaffener Mensch zu sein.

Die Gebote umfassen dabei relativ altmodische Tugenden wie Geduld, Mitgefühl oder Höflichkeit, schließen aber auch Humor und Selbstbewusstsein mit ein.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur / Religion
Schlagworte: Philosoph, Atheist, Atheismus, Die Zehn Gebote
Quelle: www.smh.com.au
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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2013 14:40 Uhr von Phillsen
 
+17 | -4
 
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Dafür reicht doch ein einziges:
Der Kategorische Imperativ.
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05.02.2013 14:49 Uhr von Smashpottklaus
 
+3 | -5
 
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Ich empfehle eher die 10 Angebote von Michael Schmidt-Salomon aus dem Manifest des evolutionären Humanismus.
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05.02.2013 14:49 Uhr von Rychveldir
 
+40 | -3
 
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Was ist an Geduld, Höflichkeit und Mitgefühl altmodisch?
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05.02.2013 14:52 Uhr von Skyfish
 
+4 | -22
 
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05.02.2013 14:53 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+24 | -2
 
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Die 10 Gebote haben für mich weniger mit glauben zu tun.

Gläubig bin ich nicht, und trozdem sollte man nicht unbedingt jemanden umbringen, klauen, vergewaltigen oder den betrügen den man liebt.

Wenn ich einen Film zitieren darf: "Das sind keine Form der Höflichkeit sondern Regeln zu den jeder Menscher zu jeder Zeit leben sollte egal welchem Glauben er angehört"
(kp ob das genauso im Film war ^^)
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05.02.2013 14:54 Uhr von z-ro
 
+3 | -0
 
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@alpha:

das war doch vom blutigen pfad gottes oder orre ich mich
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05.02.2013 14:55 Uhr von Lucotus
 
+33 | -1
 
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Wieso ist es ein Widerspruch in sich, ein rechtschaffener Atheist zu sein?

Wenn man sich die aktuelle Lage in der Welt ansieht, ist es wohl eher ein Widerspruch in sich, wenn man behauptet ein rechtschaffener [hier Religion einsetzen] zu sein.


Phillsen hat Recht.
Für die Leute, denen Kategorischer Imperativ nicht sagt:
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Oder stark vereinfacht: Was Du nicht willst, dass man Dir tut, das füg´ auch keinem Ander´n zu.

Der gute Kannt hat schon vor über zweihundert Jahren erkannt, wozu heute noch viele zu dumm/stur sind.
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05.02.2013 15:35 Uhr von losmios2
 
+7 | -1
 
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@ lucotus

sehr guter kommentar!

hast direkt meinen kerngedanken getroffen und meinerseits gibt es da nix zu ergänzen!
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05.02.2013 15:35 Uhr von Pils28
 
+13 | -6
 
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Selbstbewusstsein schließt schon Religiosität aus! :-)
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05.02.2013 15:50 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -9
 
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@lucotus
Gibt es dadurch nicht das Problem das jeder genau so handelt wie er es für richtig hält und somit kein gemeinsamer Nenner entsteht?

Jemand der also der Meinung ist man dürfe Töten, darf nach diesen "Gebot" töten.

Das ist Quasi ein Freifahrtsschein.
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05.02.2013 15:59 Uhr von Lucotus
 
+7 | -0
 
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@Dracultepes

Das ist so leider nicht ganz richtig.
Der KI besagt, dass man seine Mitmenschen so behandeln soll, wie man selbst behandelt werden möchte.
Ein Sadist oder Mörder scheidet da aus, weil sein schlechtes Verhalten sehr schnell auf ihn zurückfallen wird.

Anders ausgedrückt:
Wenn man den KI befolgt, dann verhält man sich als ein Vorbild, nach dessen Verhalten man getrost allgemein gültige Gesetze erlassen kann.
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05.02.2013 16:07 Uhr von bigX67
 
+3 | -1
 
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@lucotus (erster kommentar):
das war auch die frage, welche sich mir als erstes stellte.
warum sollten es atheisten schwieriger haben rechtschaffend zu sein, als ein gläubiger ? habe ich auch nicht verstanden.

@dracultepes:
leute, die etwas übertreiben, falsch interpretieren, super-egoistisch sind oder einfach nur ihre menschenfeindliche einstellung ausleben, wirst du auf beiden seiten finden. die geschichte lehrt uns, dass bei den gläubigen schon immer genug dieser sorte dabei waren.
es können sich also auch ein paar unter die atheisten gemischt haben. atheisten müssen nicht besser sein, als gläubige. beides sind menschen.

[ nachträglich editiert von bigX67 ]
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05.02.2013 16:10 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -2
 
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@Lucotus
Aber wenn wir jemanden nehmen der Verbrecher umbringt z.b. Vergewaltiger. Oder der Dieben Extremitäten abschneidet. Dann kann er ja durchaus befürworten das ihm das passiert wenn er zu solch einer Tat schreitet.

Oder jemand der befürwortet das man Kinder schlägt und und und.

Nach dem KI handeln alle richtig. Nach gesundem Menschenverstand eher nicht. Ich finde da spezialisierte Gebote/Gesetze schon weitaus besser als nur den KI. Den ich heute erst kennengelernt habe oder vergessen hatte ;)
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05.02.2013 16:27 Uhr von Lucotus
 
+1 | -0
 
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@Dracultepes

Bedenke, dass der KI schon 200 Jahre auf dem Buckel hat.
Damals war es durchaus üblich Verbrecher hinzurichten oder Kinder zu züchtigen.

Heutzutage bräuchten wir sicher eine aktuelle Version dieser Idee. Das ändert aber nichts an ihrer grundsätzlichen Gültigkeit.
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05.02.2013 16:40 Uhr von DerMaus
 
+7 | -0
 
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"Ein rechtschaffener Atheist zu sein, ist vielleicht ein Widerspruch in sich..."

Riiiichtig, wer sich nicht zu Mord, Kindesmissbrauch und Sklavenhandel bekennen will, kann nur ein schlechter Mensch sein! *facepalm*
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05.02.2013 16:56 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+3 | -0
 
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Die News ist schwach, dafür gefällt mir die doch sehr ausgereifte Diskussion. Das sollte an der Stelle nämlich auch mal erwähnt werden, da sie ja zeitweise auch nicht mehr vorzufinden ist!
(Ein Plus geht an alle guten Kommentare)
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05.02.2013 17:08 Uhr von Schaumschlaeger
 
+2 | -2
 
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Bitte definiere "gut! und "rechtschaffend". Alles eine Frage der Perspektive, da helfen auch keine dahergekritzelten Phrasen.
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05.02.2013 17:31 Uhr von Phillsen
 
+3 | -0
 
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@Dracultepes
Alter Opportunist ^^
Ich gllaube Du verstehst den Kern des Gedanken von Kant sehr wohl.

Und man sollte Auge um Auge, Zahn um Zahn nicht mit Kants Gedanken verwechseln oder mixen.

Ausserdem glaube ich und ich vermute auch du, das die wenigsten Verbrecher es gutheissen wenn man sie schlägt, beraubt oder vergewaltigt.

Dass aber der gesunde Menschenverstand immer über jeder Regel stehen sollte, das Unterschreib ich Dir gern.
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05.02.2013 17:56 Uhr von para-noir
 
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@AlphaTierchen1510

Der blutige Pfad Gottes
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05.02.2013 19:08 Uhr von RUPI
 
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Ich kann das Buch "Die Kunst der Klugheit" empfehlen ... ein Leitfaden (mit Moral) um erfolgreich und glücklich zu werden ohne dazu aufzufordern anderen zu schaden oder eiskalt seine Motive durchzudrücken (Machiavelli kennt im Gegenzug ja keine Moral).

Ich bin froh Atheist zu sein. Wenn ich mir die Mitbürger anschaue die an den "Vater im Himmel", an "Mutter Gottes" glauben oder denken, dass sie von Gott "auserwählt" wurden, muss ich immer spontan an eine Nervenheilanstalt denken bzw. an deren Insassen. Vom Islam mal ganz zu schweigen ...

Meiner Meinung nach ist Religiosität die einzige Geisteskrankheit die ansteckend ist ... Aber erklärt mal einem Geisteskranken, dass er geisteskrank ist .... das ist unmöglich.

[ nachträglich editiert von RUPI ]
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05.02.2013 19:19 Uhr von RUPI
 
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Nachtrag:

Die "Zehn-Gebote" sind sehr schwach ... lest euch mal "die Kunst der Klugheit" durch - das sind 300 "Gebote" - dagegen sind die Ausführungen unseres "Philosophen" hier lächerlich.

Das Original wurde übrigens im 17. Jahrhundert geschrieben und ist mittlerweile ins "Neusprech" übersetzt.

[ nachträglich editiert von RUPI ]
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05.02.2013 22:49 Uhr von Lornsen
 
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@hostmaster

zu Punkt eins: Gewaltlosigkeit.

Da hast du doch auch bestimmt die "Bhagavad Gita" gelesen.
Arjuna wurde von Gott aufgefordert gegen seine eigenen
Verwandten zu kämpfen.

ok. aus dem Zusammenhang gerissen. Wenn man aber dieses
phantastische Buch gelesen hat, versteht man es sogar.

ich habe es jetzt schon dreimal durch - und es wird immer
besser.
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06.02.2013 12:41 Uhr von Oberlehrer
 
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Und wenn ich nun kein Mitgefühl habe, wenn ich jemanden bestehle (weil er mehr hat, als ich), oder jemanden töte (weil er auch getötet hat), ... dann stellt sich die Frage, was ein "guter und rechtschaffener Mensch" ist. Und wer das mit welcher Berechtigung festlegt.
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06.02.2013 12:46 Uhr von maxyking
 
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Was soll der Dreck. Mit der Benennung oder Beschränkung auf "Zehn Gebote" für Atheisten, wird suggeriert das Atheisten ein Gegenstück zu den 10 geboten der Kirche brauchen. Wir brauchen aber weder 10 Gebote noch einen Atheisten Papst.
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06.02.2013 13:09 Uhr von Robin2bike
 
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Typisch, da glaubt man an keine Religion, weil es gerade das ist was einen nervt und dann macht genau daraus eine Reliogion.

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