05.02.13 11:32 Uhr
 197
 

China Labor Watch: Kritik an Arbeitsbedingungen bei Zulieferern von Samsung

Die Arbeitsrechtsorganisation China Labor Watch bemängelte die Arbeitsbedingungen der Samsung-Zulieferer. Demnach mussten Arbeiter bis zu 189 Überstunden pro Monat ableisten. Auch wurden unfaire Einstellungskriterien bemängelt: Wer nicht mindestens 1,55 Meter groß ist oder Tattoos trägt, habe keine Chance.

Samsung hat auf die Kritik reagiert und schickt ab 2013 unabhängige Prüfer in alle 249 Zulieferbetriebe. Eine sofortige Vertragsauflösung tritt bei Kinderarbeit in Kraft.

Samsung drängt nun darauf, möglichst bald Sicherheitsstandards in den Zuliefererbetrieben umzusetzen. Hierzu sollen Schulungen für die Mitarbeiter eingeführt werden. Auch ein Beschwerdemanagement soll den Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, ihre Sorgen und Nöte vorzutragen.


WebReporter: puremind
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Samsung, Zulieferer, Überstunden, Arbeitsbedingung
Quelle: www.handelsblatt.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Sternenkreuzer": Forscher entdecken speerförmigen interstellaren Asteroiden
Pforzheim: Ex-Bürgermeisterin erhält wegen Risiko-Zocker-Deals Bewährungsstrafe
Großbritannien: Verkauf von Musikkassetten hat sich 2017 mehr als verdoppelt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.02.2013 11:37 Uhr von deereper
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
wenn er mit 1,55 Metern nicht ordentlich am Fließband arbeiten kann, soll es wohl deren Recht sein ihn nicht einzustellen?
Kommentar ansehen
05.02.2013 13:04 Uhr von kingoftf
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
er hat Jehova gesagt, wo bleibt der edle Kreuzritter Crushial mit der kompletten Widerlegung dieser ungeheuerlichen Behauptung, dass auch bei Samsung die Kohle im Vordergrund steht.
Das sind doch laut Crushial diejenigen, die die Handys in kleinen Gruppen von Waldorfschülern unter spirituellen Gesängen in 5 Stunden-Wochen in Wellness-Spas liebevoll zusammenbauen. Und dann, als milde Gabe an die Käufer unter Herstellungskosten verkaufen, oder gleich verschenken, Profit steht da nie im Vordergrund.

Und wenn sie den Plan dann mal nicht erfüllen, dann werden sie selbstverständlich nicht wie bei Apple entlassen, sondern machen zu Erholung wegen drohendem Burnout auf Kosten von Samsung erst mal eine 5-wöchige Kur.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Freiburg: Familienvater gesteht in Prozess Mord an Joggerin
"Backstreet Boy" Nick Carter soll eine ehemalige Sängerin vergewaltigt haben
Bremen: Mutter fährt mit Auto beim Einparkversuch in Fensterfront einer KiTa


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?