05.02.13 10:32 Uhr
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UBS: 2,5 Milliarden Franken Verlust - aber 2,5 Milliarden Franken Boni für Manager

Gute Leistung wird belohnt, schlechte bestraft. So zumindest die offizielle Version der Schweizer Banker. Das es auch gänzlich anders geht, beweist derzeit die UBS.

Diese musste gerade große Verluste für das abgelaufene Jahr 2012 bekanntgeben. Insgesamt ist die Rede von einem Minus in Höhe von 2,5 Milliarden Franken. Doch entgegen dem Credo mit der Leistung belohnt sich der Vorstand der Bank mit eben der gleichen Summe als Bonuszahlungen.

Wohlwissend, dass man diesen Umstands nach außen nur schwer erklären kann, versuchten die Verantwortlichen, das Ganze in salomonische Worte zu verpacken. "Für 2012 hat UBS ihr Vergütungssystem stark überarbeitet, um die Interessen der Mitarbeitenden und Aktionäre besser in Einklang zu bringen".


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verlust, Manager, Vorstand, Milliarden, Bonus, UBS, Bonuszahlung
Quelle: www.20min.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2013 11:30 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -0
 
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Die UBS gehört geschlossen
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05.02.2013 11:31 Uhr von Nominal77
 
+9 | -1
 
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Ich hab extra in der Quelle nachgelesen, weil ich das Wort Milliarden nicht glauben konnte - doch leider ist der Betrag von 2,5 Milliarden korrekt. Das ist völlig unfassbar und man fragt sich einerseits, ob die Leute nichts aus der Krise bzw. ihrem eigenen Versagen gelernt haben - andererseits würde ich als Kunde dort nicht bleiben wollen. Die Manager haben ja gar keinen Leistungsanzreiz, wenn sie auch bei Verlusten so hohe Boni erhalten.
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05.02.2013 12:16 Uhr von Kati_Lysator
 
+3 | -0
 
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@ Nominal77
die haben daraus gelernt, daher die hohe bonuszahlung.
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05.02.2013 12:18 Uhr von Analycer
 
+1 | -0
 
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in dem fall wurde die außerordentliche leistung des vorstandes, nämlich 2.5 mrd in die eigene tasche zu transferieren, gebührend belohnt.

[ nachträglich editiert von Analycer ]
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07.02.2013 08:15 Uhr von shirtshop
 
+0 | -0
 
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ja, es ist eine schweinerei.
aber es ist wie in der politik eben auch.
die sind nun mal eben alle in der glücklichen lage, ihr gehalt selbst bestimmen zu dürfen.
wer zahlt sich selbst freiwillig weniger, ob nun mist gebaut oder nicht?
alles wird totreglementiert, der bürger darf für nen appel und en ei malochen gehen nur diesen machenschaften wird kein riegel vorgeschoben. und das wird sich auch nicht ändern.

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