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Das Immobilienunternehmen Gagfah verkauft die 38.000 Wohnungen in Dresden nicht

Das Unternehmen Gagfah wird die rund 38.000 Wohnungen in Dresden, die einen Wert von 1,8 Milliarden Euro haben, nicht verkaufen.

Im August 2012 hatte das Unternehmen noch erklärt, dass sie die Wohnungen verkaufen wollen.

Für den Kauf dieser Wohnungen musste ein Bankdarlehen von rund einer Milliarde Euro aufgenommen werden. In diesem Jahr müssen die Schulden beglichen werden.


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WebReporter: paderlion
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verkauf, Dresden, Wohnung, Kredit
Quelle: www.handelsblatt.com
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2013 06:50 Uhr von xyr0x
 
+15 | -2
 
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Was braucht einen Stadt denn Tafelsilber in Form von Wohnungen. Eine Stadt sollte für Ihre Bürger da sein und nicht schauen wo man von den Bürgen das meiste Geld rausholen kann.

Die Gagfah, nunja :) Die Wohnungen gehen alle brav für ein paar Cent an eine Tochter, die Gagfah meldet in Deutschland Insolvenz an und die Welt ist wieder okay. Wenn eine Privatperson mal 2000 Euro Dispo benötigt, gibt es diese nicht weil das EInkommen zu gering ist, weil ein Schufaeintrag besteht o.ä.
Wenn ein Unternehmen mit einem Eventuellplan 1 Mrd. benötigt, dann hüpfen die Banken und liefern das Geld in goldenen Koffern, der Verlust von 1Mrd lässt sich nunmal besser abschreiben als der von 2000 Euro...

Es sei eine Einigung mit den Banken innerhalb der nächsten Wochen geplant, sagte eine Unternehmens-Sprecherin....
Das stelle ich mir so vor, das dort der Praktikant zur Bank geschickt wird um den Insolvenzantrag zu überreichen :-)

Welcome to Germany...

[ nachträglich editiert von xyr0x ]
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05.02.2013 07:56 Uhr von Phyra
 
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nein xyr0x, die stadt braucht keine wohnungen, soltle am besten direkt alle privatisieren, und die abfall und waserwirtschaft auch, und das knoellchen gewerbe, wozu brauch teine stadt auch schon einnahmen, die kriegen ja alles geschenkt was zum unterhalt der stadt gebraucht wird ...
kopf -> wand
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05.02.2013 11:25 Uhr von xyr0x
 
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Phyra,
wofür zahlen wir Steuern?
Mühlgebühr = Müll wird abgeholt
Abwasser = Klärwerk wird betrieben
Zuwasser = Klärwerk wird betrieben
Strom = Stadtwerke liefern Strom
Steuern an den Staat = fliesen in die Städte ein....
In all dem Geld was wir zahlen und noch mehr stecken auch die Mitarbeiterkosten und ein paar Euro für die Manager.

Wohnungen = ?
Außer, dass das Geld bei irgendwelchen Managern landet passiert da nichts. Nun ist die Stadt immerhin Schuldenfrei, die Bank bekommt höchst wahrscheinlich Ihr Geld nicht zurück, holt sich das Geld unter der Hand vom Staat wieder... das ist ein Kreislauf. Der Gewinner ist die Gagfah und der Verlierer der Steuerzahler.

Diese und so ähnliche Storys passieren jeden Tag. Und deshalb sind wir da wo wir sind.

Wohnungen privatisieren? Als Tipp schmeiße ich hier einmal "Russland" in den Raum. Hier wurde die ganze Wohnlandschaft privatisiert, so das nahezu jeder damals eine eigene Wohnung hatte. Die Wohnungen wurden damals KOSTENLOS an den jeweiligen mieter als Privateigentum überschrieben. Die Mehrheit zahlt dort heute keine Miete mehr. Heute wird das auf Grund der Globalisierung etc. auch anders aussehen, aber bei weitem besteht dort nicht so ein Techtelmechtel wie bei uns.
Verloren hat Russland damals nichts, die haben nämlich ein paar Mark mehr auf dem Konto wie wir :-)
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05.02.2013 21:30 Uhr von Phyra
 
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@xyr0x
du bist doch nicht etwa wirklich so naiv, um zu glauben, dass wohnungen keine laufenden kosten fuer den vermieter verursachen?
Das ist in etwa so, als wuerdest du sagen, dass unsere straßen kein geld benoetigen, da sie ja schon gebaut sind...
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06.02.2013 10:40 Uhr von xyr0x
 
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Stand das irgendwo in meinem Text?
Aber wenn, dann ist es doch Okay. hat die Stadt keine Wohnungen muss die Stadt kein Geld für diese ausgeben :-) ein 0:0 Geschäft ist das dann :)

Glaubst du nun dass die Gagfah gerade Geld in eine Wohnung dort investiert?

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