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Fußball: Europäische Vereine machen 1,7 Milliarden Euro Minus

Die europäische Fußballunion UEFA hat am heutigen Montag eine Fünfjahresstudie vorgestellt, die besorgniserregend erscheint. Demnach machten die Profi-Vereine in diesem Zeitraum einen Verlust von 1,7 Milliarden Euro - ein neuer Rekordwert.

Gleichzeitig stiegen die Gehälter in der gleichen Zeit um 40 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro - ebenfalls Rekord. UEFA-Präsident Michel Platini warnte deshalb: "Wenn wir nichts ändern, steigt die Gefahr von Klub-Pleiten".

Laut dem Franzosen sei das finanzielle Gleichgewicht in Gefahr, wenn sich die Klubs durch die hohen Gehälter einem immer höheren Kostendruck aussetzen. Dabei verwies Platini auf das "Financial Fairplay", dass eine zu hohe Verschuldung vermeiden soll.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Verlust, Gehalt, UEFA
Quelle: www.sport1.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2013 17:55 Uhr von vmaxxer
 
+4 | -1
 
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Das da eine neue Blase entsteht (bzw entstanden ist) ist ja nicht unbedingt neu.
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04.02.2013 17:56 Uhr von kingkosu
 
+0 | -0
 
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Die Idee des "Finacial Fairplay" ist gut, ob und wie umgesetzt wird jedoch fraglich...
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04.02.2013 18:03 Uhr von Joeiiii
 
+4 | -1
 
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Das kommt davon, wenn man sich etwas leistet, das man sich eben NICHT leisten kann.

Natürlich kann man mal Schulden machen; das allein ist nicht verwerflich. Aber dann macht man immer mehr Schulden und man zahlt sie (noch) nicht zurück. Und dann noch mehr und noch mehr und noch mehr, und irgendwann ist dann der Ofen aus.

Ist mit den Staatsschulden vergleichbar. Hätte man am Anfang, als man die Schulden machte, gleich die Rückzahlung geplant, stünden wir jetzt da wie eine Eins. Aber dann kamen neue Leute die weitere Schulden machten, und wieder andere die noch mehr Schulden machten. Jetzt haben wir einen Schuldenberg, der NIEMALS MEHR zurückgezahlt werden kann.
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04.02.2013 18:30 Uhr von Thomas66
 
+1 | -0
 
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Laut dem Franzosen sei das finanzielle Gleichgewicht in Gefahr, wenn sich die Klubs durch die hohen Gehälter einem immer höheren Kostendruck aussetzen. Dabei verwies Platini auf das "Financial Fairplay", dass eine zu hohe Verschuldung vermeiden soll.

Solange es Vereine gibt die einem Öl Mrd hinten dran haben, wird dies nicht möglich sein.
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04.02.2013 19:39 Uhr von Beng.
 
+2 | -0
 
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@Thomas66
guck dir die Bilanzen der Klubs an...
bei den Top Europäischen Clubs gibts wohl nur den FCB und den BVB (der allerdings noch keine annerkante Europamacht ist) die schwarze Zahlen schreiben. Sprich, mehr erwirtscahften was sie Ausgeben.
Die Ölmilliardäre Pumpen geld rein, was alles verballert wird, allerdings erwirtschaften die Vereine nciht genug!!!

Wenn jetzt mal die Scheichs sagen "och..keine lust mehr" dann sind die besagten vereine sowas von gef*****
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04.02.2013 21:16 Uhr von Melissa.M
 
+0 | -1
 
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ich hoffe mal, dass die alle Vereine, die so unglaublich hohe Löhne und Gehälter an Einzelpersonen zahlen, irgendwann hopps gehen.

Wir - bzw. die (Spieler und Funktionäre) einfach kapieren, dass zwar Geld verdienen ganz ok ist, aber nicht so raffgierig, wie es in den letzten 25 Jahren gemacht wird.

Mit welcher Rechtfertigung verdient ein Spieler mehrere Millionen pro Jahr...wo doch die Fans, die diese Clubs aufrecht erhalten, teilweise mit Hartz 4 - Leistungen ihr letztes Hemd geben...und der Normalbürger womöglich rund 40-50 Jahre arbeiten muss, damit er annährend diesen Betrag verdient.

Geldgeile Säcke...Heuschrecken...sind Legionäre halt.

Der einzige Blöde, ist der Fan, der in guten und schlechten Zeiten hinter dem Verein steht.
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05.02.2013 01:23 Uhr von Hullefu
 
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das Geld wird es nicht ewig geben..
Mehr als die Hälfte der britischen Erstliga Vereine sind in Besitz von ausländischen Investoren oder Investorengruppen die nicht ewig dort Geld hineinpumpen werden.

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