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Berlin: Vier Sexualstraftäter erhalten zusammen 131.000 Euro Entschädigung

Eine Klage von vier ehemaligen verurteilten und inhaftierten Sexualstraftätern wegen einer Haftentschädigung, wurde jetzt vom Berliner Landgericht positiv beantwortet.

Die vier Männer, die immer wieder Frauen und Kinder vergewaltigten, kamen 2011 durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte von 2009 aus der Sicherungsverwahrung frei.

Für die Zeit, die sie zu lange festgehalten wurden, sprach das Gericht den vier Sexualstraftätern nun zusammen 131.000 Euro zu.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Strafe, Entschädigung, Sexualstraftäter
Quelle: www.bild.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2013 16:33 Uhr von mario_o
 
+14 | -8
 
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Selbst für jeden Unbeteiligten wie ein Schlag ins Gesicht. Menschenrechte... dass ich nicht lache.
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04.02.2013 16:53 Uhr von Memphis87
 
+11 | -6
 
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Die Deutsche Justiz ist einfach nur lächerlich.
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04.02.2013 16:58 Uhr von machi
 
+16 | -3
 
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Für jeden Tag den man länger im Knast ist als erlaubt ist man zu entschädigen mit dem aktuell laufenden Tagessatz, das ist richtig und gut so, Zeiten von Schutzhaft will ja niemand mehr erleben.

Dass die Sicherheitsverwahrung durch die EU gekippt wurde, bzw dass man NACHTRÄGLICH beantragen kann, also wenn der Typ schon verknackt wurde ... ist für die Bestandsfälle aus deren Sicht gut, für die Gesellschaft nicht, denn die kamen ja nicht umsonst in die Sicherungsverwahtung ....

Sicherungsverwahrung bei Gericht mit beantragen geht immer noch!

Das ist jetzt natürlich ne richtig miese Kombination. Kinderschänder die auch noch Geld vom Staat bekommen weil sie zu lange im Knast waren .... das schmerzt ..., aber Rechtsstaat ist Rechtsstaat, die offizielle Strafe ist abgegolten, es gelten für alle die selben Regeln.

Ich lebe dann lieber in so einem Land wo so ein Einzelfall vorkommt weil er das Extrem bildet, als in einem wo ich grundlos unentschädigt im Knast sitzen kann.
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04.02.2013 16:59 Uhr von psycoman
 
+3 | -1
 
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Rechtlich sicher richtig, dass den Männern eine Entschädigung zusteht, wenn der Staat sie falsch behandelt hat.

Aber ich sehe es auch so, dass ich das Geld gleich als Entschädigung an die Opfer auszahlen würde.

Nun, es ist wohl eben nicht rechtens, Leuten nachträglich Sicherungsverwahrung zu geben, aber anderseits sind die Täter offentlich nicht resozialisiert, oder?
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04.02.2013 17:40 Uhr von cyp
 
+2 | -3
 
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Dann hätte das Gericht einfach eine höhere Strafe verhängen sollen fertig aus. Immer dieses 3 Jahre und danach therapieren wir mal und schauen mal, NEIN.

Da würde ich mir auch verarscht vorkommen wenn ich nach aussprechen des Strafmaßes noch länger sitzen müsste. So funzt das nämlich nicht mit der Justizia
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04.02.2013 18:03 Uhr von djrush
 
+0 | -4
 
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wer hier noch ein "plus" gibt hat selbst eine perverse gesinnung...
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04.02.2013 22:39 Uhr von ruhland938
 
+1 | -1
 
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..ich gehe mal davon aus, dass die vier ordentlich und zu recht verurteilt wurden..weiter ist davon auszugehen, dass ihre freiheitsstrafe regulär abgegolten, sprich: abgesessen wurde..wenn also das gericht nur auf eine, wie auch immer geartete freiheitsstrafe erkannte, diese verbüsst iat, sollte der täter seine schuld gegenüber der gesellschaft eingelöst haben..eine nachträgliche sicherungsverwahrung ist dann nicht rechtens - die entschädigung steht den vieren dann zu, unbenommen davon, ob unser ethisches empfinden sich damit anfreunden kann, oder eben nicht...es ist ohne zweifel, dass die vier schwer unrecht getan haben - aber nichts von diesem unrecht wird ungeschehen, wenn unser rechtsstaat auch unrecht begeht...
dann sollte man sich lieber dafür stark machen, dass die rechtlichen rahmenbedingungen geändert werden - und jetzt bitte nicht wieder nach der todes- und oder kastrationsstrafe schreien, beide verfehlen ihre wirkung schon dadurch, dass die ausführung dieser strafen gleichzeitig das ende der strafe ist...und ich bitte zu bedenken, dass die todesstrafe auch nur mord ist...und welchen einfluss diese strafen auf die kriminalitätsrate haben sieht man ja in den ländern, die diese bestrafung praktizieren..
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05.02.2013 08:53 Uhr von psycoman
 
+0 | -0
 
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@djrush:
Und wieder jemand, der das Bewertungssystem nicht versteht.
Die Bewertung soll die News beurteilen, also Schreibstil, Zusammenfassung, Rechtsschreibung usw., es geht nicht darum zu bewerten, wie ich den Inhalt finde. Daher kann man ener News über Mord druchaus Pluspunkte geben, obwohl man Mord schlecht findet.

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