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Doktortitel von Ministerin Annette Schavan wohl weg - Heft von 1978 aufgetaucht

Im Rahmen der Plagiatsaffäre um die Doktorarbeit von Annette Schavan, der heutigen Bundesbildungsministerin, ist jetzt ein Heft mit Zitierregeln aus dem Jahr 1978 aufgetaucht.

Die "Süddeutsche Zeitung", der das Heft zugespielt wurde, schreibt mit Hinweis auf das Heft, dass der Verstoß gegen die Zitierpflicht "schon manchen Wissenschaftler um Ehre und Karriere und manchen Prüfungskandidaten um den Erfolg seiner Bemühungen gebracht" habe.

Die Zitierregeln aus den Erziehungswissenschaften in Düsseldorf sollen scheinbar beweisen, dass ein Fachgutachten überflüssig sei. Möglicherweise ist dies die Vorbereitung darauf, dass Schavan den Doktortitel am kommenden Dienstag abgeben muss.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Abgabe, Doktortitel, Zitat, Annette Schavan, Heft
Quelle: www.faz.net
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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2013 19:45 Uhr von sicness66
 
+38 | -12
 
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Wie oft darf sich unsere sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin noch vor ihre Minister stellen und sie verteidigen, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen ? Ach, was frag ich überhaupt.
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03.02.2013 19:53 Uhr von Katzee
 
+43 | -3
 
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@ BastB
Ein Arzt, der nichts kann, ist etwas Anderes als ein Arzt, der sich seinen Titel erschummelt hat. Es gibt durchaus Ärzte, die nicht promovieren, aber als Mediziner arbeiten dürfen. Ein Dr.-Titel ist nichts weiter als eine überbewertete Diplomarbeit. Er sagt nichts über die Kompetenz des Tiel-Trägers aus, auch wenn manche dieser Doktores sich einbilden, ihr Titel mache sie zu Gott.
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03.02.2013 19:59 Uhr von derNameIstProgramm
 
+23 | -2
 
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@sicness66
"Wie oft darf sich unsere sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin noch vor ihre Minister stellen und sie verteidigen, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen?"

Eigentlich ganz einfach. Solange in Deutschland noch die Unschuldsvermutung gilt und die Universität ihre Entscheidung nicht getroffen hat. Alles andere wäre der Position einer Bundeskanzlerin nicht würdig.
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03.02.2013 20:01 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+10 | -0
 
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Die Überschrift ist meilenweit von der Aussage des Artikels entfernt.

Naja, egal.
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03.02.2013 20:07 Uhr von DarkBluesky
 
+17 | -0
 
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Weg, und fertig. Wer schummelt hat kein Recht auf den Titel. Wenn ich in meiner Gesellen oder Kaufmannsprüfung beim Betrug übermittelt werde, ist mein Brief weg, aber bei Politikern oder Bildungsministern kann es nicht anders sein. ( Gleichheit vor dem Gesetz) Die Zitierregeln sind so alt, das man schon wieder von Dummheit oder Unwissenheit nicht reden kann. Alle wissen das man es nicht machen darf, tut man es doch, Peng Titel weg, job weg, ALg II dann wissen Sie was es Heißt auf den Boden der Tatsachen zu sein, an Volkes Seite.
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03.02.2013 20:14 Uhr von TheRoadrunner
 
+4 | -1
 
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@ BastB
Ich meine doch, dass auch ein Politiker viel Unheil anrichten kann.
Wo ich dir allerdings zustimme: bei den meisten Leuten interessiert es einfach keinen Menschen, ob sie in ihrer Doktorarbeit abgeschrieben haben. Auch bei Frau Schavan hat es rund 30 Jahre lang keinen interessiert. Und jetzt, Guttenberg sei Dank, kommen reihenweise Leute an, die die Doktorarbeiten ihnen nicht genehmer Politiker (können auch alle Politiker sein) nach Plagiaten oder auch nur fehlenden/inkorrekten Zitaten durchforsten.
Ich muss sagen, ich habe meine Zweifel, ob meine Dissertation außer meinem Advisor und mir jemand gelesen hat. Wenn ja, dann vielleicht eine Handvoll Leute. Und es würde mich nicht verwundern, wenn das bei den meisten Doktorarbeiten nicht anders ist.
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03.02.2013 20:47 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+9 | -1
 
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Was sagt uns das ?

Vermutlich dass alle die ehrlich durchs Leben gehen, es zu nix bringen, unsere "Regierungselite" ist der Beweis dafür, jeder 2. spielt eine Rolle, die er sich erschlichen hat, könnte man meinen lol

Da es dem Ruf der Deutschen noch nicht wirklich geschadet hat, in der Welt, muss man wohl davon ausgehen, dass es die Leute(Politiker) in den andern Ländern auch so machen.

Eine Welt voller Lug und Trug ^^
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03.02.2013 21:02 Uhr von sicness66
 
+4 | -0
 
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@dernameistprogramm: Ja de facto ist sie unschuldig, aber wir brauchen wohl kaum noch auf das Urteil der Fakultät zu warten. Und überrascht brauchen wir dann erst recht nicht sein. Also war meine Frage zwar voreilig, aber aktueller denn je.
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03.02.2013 21:08 Uhr von NaivToertchen
 
+2 | -1
 
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Wie wird man überhaupt zu einer Doktorarbeit zugelassen ohne vorher das Diplom abgeschlossen zu haben,und dabei auch noch sehr gute Bewertungen abverlangt werden?


Das ist so eine Politikerin die eigentlich gar nichts zu sagen hat, da Bildung ja bekanntlich Ländersache ist. :)
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03.02.2013 21:40 Uhr von Phillsen
 
+2 | -10
 
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Wer ist eigentlich da so geil drauf anderen Leuten in die Fresse zu treten?
Wer sind diese Leute, die sich mit der Lupe bewaffnen und alte Doktorarbeiten durchschnüffeln um dann darin auch noch das versteckteste Fehlerchen zu finden?
Könnte man diese Zeit nicht sinnvoller nutzen?

Wen man einen Doktortitel zugesprochen bekommt, dann muss das doch jemand überprüft haben oder? Das wird doch wohl nach den zum Datum geltenden Regeln überprüft.

Warum zum Henker pisst man jetzt Jahre oder Jahrzehnte später jedem Politiker ans Bein, der mal eine Dr.Arbeit geschrieben hat?

Beim Guttenberg kann ichs ja noch nachvollziehen, weil da wohl seine Beziehungen ne Rolle gespielt haben.

Aber für Menschen die zum Zeitpunkt der Arbeit keine Sau gekannt hat jetzt so ein Theater zu veranstalten nur um sie zu diskreditieren?
Ich würd mal gern wissen, was das für Vögel sind, die jetzt mit eisernem Besserwisserständer freudig erregt auf den Tischen tanzen.

Wen interessiert denn dieser Titel?
Man kann sie doch zerpflücken, wenn sie Ihre Arbeit nicht gut macht, muss man sich da unbedingt irgendwelche völlig unwichtigen Nebenschauplätze suchen?
Wird doch wohl nix an Ihrer Arbeitsgüte ändern ob sie die zwei Buchstaben führen darf oder nicht...

Checkichnich sowas...
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03.02.2013 21:55 Uhr von the_reaper
 
+8 | -0
 
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merkwürdige news. wie soll ein heft mit zitierregeln beweisen, dass ein fachgutachten überflüssig sei?
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03.02.2013 22:07 Uhr von Gorli
 
+7 | -1
 
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@ Phillsen: Kurze Antwort auf deine Frage zum wer: Das Internet. Millionen gelangweilte Leute, für die es ein Lebenstraum ist erfolgreichen Leuten mal so richtig ans Bein zu pinkeln.

Aber ehrlich: Ich finds gut. Ich meine wofür soll ich mich in meiner Masterarbeit reinstressen und alles 100%ig korrekt verweisen und angeben, wenns doch eh keine Sau interessiert. Auf diese Weise werden einige berühmte Exempel statuiert. Der Imageschaden für Deutschland ist dadurch gering, es ist eigentlich sogar ein Imagegewinn, denn es wird gezeigt, dass auch heute noch keine Pfuscher in Deutschland geduldet werden.


Ich wünschte man könnte die Akten der Mediziner mal öffentlich einsehen. Ich persönlich bin ja der Meinung dass heutzutage die MEHRZAHL der Medizinabsolventen eigentlich nicht für diesen Beruf geeignet sind.
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03.02.2013 22:23 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -8
 
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Es ist sicherich richtig, wenn man echte Betrüger dran kriegt, aber wenn ein paar "Internet-Aktivisten", die selbst kaum was auf die Reihe kriegen, sich eine Beschäftigung suchen und uralte Diplom- bzw. Doktorarbeiten nach Zitierfehlern durchforsten finde ich das schon etwas befremdlich.

Vor allem, da bei jedem fehlenden Quellenverweis oder jeder ähnlich klingenden Textstelle direkt von Vorsatz ausgegangen wird.
Eine notwendige Objektivität kann ich hier auch selten erkennen.

Wer hat den in den Schulzeit NIE gespickt oder auf sonstigem Weg sich eine bessere Benotung erschlichen?
Wer frei von Schuld ist, der werfe....nein lassen wird das...es gibt genug Heuchler, die ohne zu zögern werfen würden...

Wer schon mal Fach-, Diplom. oder Doktorarbeiten geschrieben hat, der weiß, wie leicht es ist, mal eine Quellenangabe zu vergessen, vor allem wenn man unter Zeitdruck ist. Bei meiner Facharbeit hatte ich eine Schlußfolgerung formuliert, die fast haargenau so in einem Buch stand. Gottseidank habe ich das noch selbst gemerkt. Seitdem weiß ich, dass man bei so etwas nicht unbedingt Absicht ableiten kann.
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03.02.2013 22:29 Uhr von Borgir
 
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Das sind Urheberrechtsverletzungen und die sind schlimmer als ein Lied zu saugen: Man rühmt sich der Arbeit anderer und betrügt sich so in der Politik nach oben. Hart bestraft gehört das.
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03.02.2013 22:44 Uhr von Katzee
 
+6 | -0
 
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@ BastB
Der Doktor-Titel in der Medizin ist der akademische Titel, der am wenigstens Aussagekraft über die Kompetenz des Doktoranden hat. Ich habe dazu einen guten Artikel gefunden. Denn solltest Du Dir mal durchlesen http://www.zeit.de/...
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04.02.2013 00:03 Uhr von Maaaa
 
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Wenn Schavan ihren Doktortitel abgeben muss, kann sie nicht mehr als Bundesbildungsministerin tätig sein. Dann: Studenten auf die Straße!
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04.02.2013 08:15 Uhr von TeKILLA100101
 
+2 | -3
 
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diese Zitierleitfäden oder Zitierregeln sind der letzte Dreck. Das ist heutzutage noch voll unübersichtlich und unnötig viel, das wird 1978 nicht besser gewesen sein. "vgl." hier und Gänsefüßchen dort Seiten-,Zeilen-, Wortangabe nicht vergessen, wenn nur der Name von irgendeinem Zitierten aus Papua Neuguinea falsch geschrieben ist, ist es schon ein Fehler und damit ein Betrugsversuch, das is schon was übertrieben....

Ich will die Schavan damit nicht in Schutz nehmen, aber macht Sie ihre Arbeit schlechter, falls sie den Doktor Titel aberkannt bekommt?
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04.02.2013 09:03 Uhr von FrankaFra
 
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"Sehe ich nicht so. Gerade in der Medizin ist einen Doktorarbeit in der Regel sehr aufwendig und setzt eine hohe Qualifikation und Ehrgeiz voraus. Einem Mediziner, der nicht promoviert, würde ich zunächst mal eine gewisse Faulheit oder Unvermögen unterstellen und hätte definitiv weniger Vertrauen in seine Arbeit."

Du hast weder Ahnung davon, wann man in der Medizin eine Doktorarbeit schreibt, wer sie schreibt, noch, warum sie geschrieben wird.
Kurzum, du hast keine Ahnung, hast dir aber längst ein Urteil gebildet.

Mama wäre stolz auf dich. ;)
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04.02.2013 09:57 Uhr von frazerelite
 
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Ich frage mich warum bei Doktortiteln immer so lax mit Plagiaten umgegangen wird.
Bevor die Ihren Doktordikter verlieren muss an mehreren Stellen bewusst getäuscht worden sein.
Bei uns Studenten reicht eine vergessene Fußnote und ein Satz ohne Zitat und deine Hausarbeit ist ein Plagiat = Exmatrikulation = Zukunft im Eimer!
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04.02.2013 10:24 Uhr von Kanga
 
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jetzt muss sich die Merkel felsenstark vor sie stellen.....
das sie nicht betrogen hat..und alles rechtens ist...

BITTE!!!!!!!
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04.02.2013 11:06 Uhr von Kanga
 
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ach ja...

wie muss sich eingentlich Frau Merkel fühlen...
wenn alle um sie rum..ihre Doktorarbeit erschummelt haben...
Sie selber scheint ja nicht abgeschrieben zu haben...sonst wäre das schon lange publik
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04.02.2013 11:19 Uhr von Phillsen
 
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@Gorli, Du musst dich stressen für deinen Master ob sie nun Ihren blöden Titel behält oder nicht.

Und was machst du wenn du in 25 Jahren mit dem Vorwurf konfrontiert wirst, deine Masterarbeit sei beschiss gewesen weil du irgendwo was vergessen, übersehn oder hast, oder schlicht keine Kenntnis von der Existenz von irgend nem Schriftstück hattest wo was ähnliches drinstand?

Ich finde die Kontrolle sollte doch bei Abgabe erfolgen. Und man sollte nicht denjenigen Bestrafen, der die Arbeit geschrieben hat, sondern denjenigen, der die Pflicht und Verantwortung hatte, sie auf Herz und Nieren zu überprüfen.

Ich für meinen Teil hab absolut keinen Bock drauf mich in X-Jahren mit meiner Masterarbeit nochmal auseinanderzusetzen nur weil ein paar Wichser zu viel Freizeit und latenten Erfolgsneid haben.

Entweder man besteht den Scheiss und dann iss abgehakt, oder man besteht eben nicht und fängt von Vorne an.

Ich wart schon langsam drauf, das die liebe Netzgemeinde anfängt alte Chemietests aus Tante Angies Schulzeit auszugraben und drauf rumzureiten.
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04.02.2013 18:45 Uhr von Michael7
 
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Die Nächste im Bunde.
Aber ist es nicht politische Kultur "Programme" anderer Parteien als die eigenen zu bezeichnen, wenn diese populär werden?

Und was passiert Ihr schon groß? Vielleicht bekommt Sie irgendwann einen Ehrendoktor-Titel verliehen und es hat sich. Schlimmstenfalls geht Sie nach Brüssel -wird EuropaPolitikerin- und baut dann richtig Mist. Wenngleich Sie sich dann aber wirklich anstrengen muss. :-)
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04.02.2013 19:47 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ frazerelite
Dass Studenten so starke Konsequenzen fürchten müssen, ist mir neu. Selbst von amerikanischen Universitäten, die da m.E. oft rigoroser sind, kenne ich es so, dass beim ersten Schummelversuch eine Bewertung als doppelte 6 bzw. 0 Punkte erfolgt und erst bei weiteren Vorfällen (es gibt eine zentrale Erfassung) Konsequenzen wie Suspendierung oder gänzlicher Rausschmiss.
Und zur Frage der Konsequenzen für Doktoranden: sollte man die Konsequenzen für heutige Studenten nicht mit denen für *heutige* Doktoranden vergleichen statt mit den Konsequenzen, mit denen Doktoranden vor 30 Jahren rechnen mussten? Vor allem kann man vor 30 Jahren veröffentlichte Arbeiten nicht an heutigen Kriterien messen. Deswegen wird diesem Heft mit Zitierregeln auch so große Bedeutung beigemessen. Zu große Bedeutung meines Erachtens, denn die bloße Existenz des Hefts gibt keine Auskunft darüber, wie groß der Bekanntheitsgrad dieser Regeln und vor allem wie üblich ihre Einhaltung damals war.
Vor allem ist es heute viel einfacher, Plagiate aufzudecken, da es die entsprechende Software gibt. Natürlich war es früher auch schwieriger, Quellen für Plagiate aufzutun, aber wenn man die einmal hatte, war das Risiko des Auffliegens quasi nicht vorhanden, wenn man nicht dummerweise eine Arbeit kopiert hat, die der Doktorvater kannte. In Zeiten des Internets: Eine Bekannte meinte mal zu mir, dass sie den Verdacht hätte, dass eine bei ihr eingereichte Arbeit abgeschrieben sei. Es hat gereicht, einen Satz mit Fachausdrücken zu googeln, und wir hatten das Original gefunden.
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04.02.2013 20:19 Uhr von cookies
 
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Ich kann mich in weiten Teilen Roadrunner anschließen.
- man kann eine Doktorarbeit vom 2012 nicht mit 1975 vergleichen. Selbst Helmut Kohl hat mit 40 Seoten promoviert. Meine empirische Diplomarbeit umfasst 120 Seiten.
-Man hat heute weitaus mehr mögliche Quellen, ist aber aufgrund der technischen Möglichkeiten wesentlich kontrollierbarer.
- Jeder Professor bewertet Formfehler anders. Meinem Prof ging es um den Inhalt. die Form musste nur konsequent und schlüssig sein, selbstverständlich in gutem Deutsch ohne Fehler.

Die bekannten Plagiatoren haben außer Schavan erst in den letzten 10-12 Jahren promoviert, also mit Internet und den aktuellen Möglichkeiten der Überprüfung.
Wenn der Professor zu blöd oder zu faul ist (oder andere Gründe vorliegen), die Plagiate zu entdecken, ist er eben nicht so belesen oder es ist ein Name im Spiel (Stoiber, zu Guttenberg).

Der Doktortitel darf in einem Plagiatsfall gar nicht erst verliehen werden! Wenn die Arbeit korrekt betreut wird, dann fällt ein Plagiat früher auf. Man darf halt nicht nur seine Mitarbeiter die Arbeit machen lassen.
Eine Aberkennung nach 30 Jahren ist in meinen Augen ein absoluter Witz.
An unserem Lehrstuhl wurde eine (deutlich kopierte) Doktorarbeit eines wissenschaftlichen Mitarbeiters sofort entdeckt. Der Kollege wurde sofort entlassen. Er war übrigens diejenige Klausuraufsicht, die am meisten Schumller entlarvt hat. Schummler kennen die Methoden.

Wer hier schonmal eine perfekte wissenschaftliche Arbeit abgeliefert hat, werfe den ersten Stein! Ich glaube, das sind max. 10% hier! Diese Hetze macht mich wahnsinnig. Bildungsneid!

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