03.02.13 12:56 Uhr
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Zutrittswasser aus dem Atommülllager Asse sollen in Flüsse eingeleitet werden

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will etwa vier Millionen Liter Zutrittswasser, die jährlich unkontrolliert in das Atommülllager Asse eindringen, in die Flüsse Ems, Weser und Jade einleiten. Das abgepumpte Wasser sei nicht radioaktiv verseucht.

Zutrittswasser ist mit Steinsalz gesättigtes Grundwasser welches durch Risse im Gestein permanent in die Hohlräume eindringt. Derzeit wird das abgepumte Wasser bei Celle in ein stillgelegtes Bergwerk gepumpt. Da der Vertrag mit dem Eigentümer ausläuft, wird jetzt nach neuen Lösungen gesucht.

Eine Einleitung des Wassers würde aber laut Landesumweltminister Stefan Birkner "keine Akzeptanz vor Ort finden" . Ein Sprecher der BfS sagte "In der Nordsee werden die gleichen Werte gemessen wie bei den Wässern in der Asse, bei denen etwa 3 Becquerel gemessen werden."


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wasser, Fluss, Atommüll, Asse
Quelle: www.n-tv.de

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