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Ungewisse Zukunft: Berliner Ballettchef Vladimir Malakhov tritt zurück

Berlins Ballettchef und zugleich erster Solotänzer, Vladimir Malakhov, wird seinen auslaufenden Vertrag zum Sommer 2014 nicht verlängern und alle Posten niederlegen. Der 45-Jährige prägte seit 2002 das Berliner Ballett und galt als Weltstar.

Der Ukrainer stand seit längerer Zeit in der Kritik. Schlechte Uraufführungen, schwaches Repertoire und der Vorwurf, selbst zu lange im Rampenlicht gestanden zu haben, sollen den Ausschlag für den Rückzug gegeben haben. Trotz aller Kritik war Malakhov beim Berliner Publikum äußerst beliebt.

Kultursenator Andre Schmitz muss nun reagieren. Die klassisch russisch geprägte Kompanie muss sich wohl bei einem neuen Choreografen ab 2014 erst stilistisch neu finden. Das kann aber Jahre in Anspruch nehmen und birgt vor allem Risiken bei der Resonanz des Publikums.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Zukunft, Rücktritt, Vladimir Malakhov, Bellett
Quelle: www.welt.de

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