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Richter am Landgericht Chemnitz: "Die Wahrheit interessiert mich nicht"

"Die Wahrheit interessiert mich nicht." - Diesen Satz sagte der Richter Holger K., derzeit eingesetzt am Landgericht Chemnitz, während einer Verhandlung. In dem Zivilprozess ging es um einen Schweizer Aktienfonds, welcher 20.000 Euro von einer Frau aus Meerane zurückforderte.

Der Anwalt der Frau wollte einen Zeugen laden lassen, welcher durch seine Aussage beweisen sollte, dass die Rückforderungen des Fonds unberechtigt sind. Doch Richter K. lehnte die Zulassung des Zeugen mit der fatalen Begründung ab. Der Anwalt stellte deshalb einen Befangenheitsantrag gegen den Richter.

Doch das Chemnitzer Landgericht und das übergeordnete sächsische Oberlandesgericht lehnten den Befangenheitsantrag ab. Das Bundesverfassungsgericht dagegen rügte den Richter scharf, auch die beiden anderen sächsischen Gerichte wurden von dem Bundesgericht zurechtgewiesen.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte / Schlagzeilen
Schlagworte: Richter, Chemnitz, Wahrheit, Landgericht
Quelle: www.bild.de
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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2013 17:15 Uhr von KingPiKe
 
+176 | -1
 
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Hallo?
Bei solch einer Aussage sollte man einen Richter auf der Stelle entlassen! Seine Meinung wird sich nciht mehr ändern, nur weil er sie nicht mehr ausspricht.
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01.02.2013 17:19 Uhr von zipfelmuetz
 
+88 | -7
 
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Wenn auf dem Bild oben der Richter zu sehen ist, wundert mich bei dem nix... Solchen Typen gehört auf Lebenszeit verboten, ihren Job auch nur Ansatzweise auszuüben!
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01.02.2013 17:54 Uhr von ruhland938
 
+33 | -11
 
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es ist nun einmal so, dass es an deutschen gerichten nicht um wahrheit oder lüge, sondern nur um ein urteil geht...dies heisst, man bekommt ein urteil, nicht recht..
deutsche richter sind im übrigen unabhängig..was soll es also??..dieser richter hat doch nur artikuliert, was andere mit sicherheit denken....
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01.02.2013 17:57 Uhr von uhrknall
 
+31 | -3
 
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Da war sicherlich ein Köfferchen voller Geld für den Richter im Spiel.
So ist es bei uns: Recht ist käuflich und bekommt der, der es sich finanziell leisten kann.

[ nachträglich editiert von uhrknall ]
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01.02.2013 18:30 Uhr von Little_Rabbit
 
+19 | -1
 
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Leute, das war doch schon immer so.

die einstellung, die der richter demonstriert ist keine folge
der modernen zeit.

Daher auch das uralte Sprichwort: "Vor Gericht und auf hoher See, ist dein Leben in Gottes Hand".

Dieses Sprichwort kommt doch nicht von ungefähr.

Gerechtigkeit finden wir beim jüngsten Gericht.
Vor deutschen Gerichten wird Recht gesprochen.

Das kann ein sehr großer Unterschied sein :-(
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01.02.2013 18:42 Uhr von Joeiiii
 
+15 | -1
 
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Interessant wäre, woran der Richter interessiert ist, wenn er, eigenen Angaben zufolge, nicht an der Wahrheit interessiert ist. An Geld? Wird er geschmiert? Eine logischere Erklärung will mir nicht einfallen. Wer wird denn Richter, wenn er an der Wahrheit nicht interessiert ist?
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01.02.2013 19:09 Uhr von gxprime
 
+1 | -3
 
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Anscheind hatte er ein schlechten Tag gehabt oder hat keine Lust mehr auf seinen Job.

Ich würde locker ein Widerrspruch gegen den Richter anlegen.
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01.02.2013 19:15 Uhr von Little_Rabbit
 
+10 | -0
 
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@magnat66

Zitat: "Recht haben und Recht bekommen sind an BRD-Gerichten zwei verschiedene Paar Schuhe."


ganz genau das habe ich damit gesagt, du dummer bengel.

alle anderen hier haben es begriffen ...du nicht!

in zukunft solltest du bitte vor dem posten etwas nachdenken.

[ nachträglich editiert von Little_Rabbit ]
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01.02.2013 19:18 Uhr von Maaaa
 
+2 | -0
 
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Wahrheit ist die eine Sache - Recht bekommen die andere. Leider!
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01.02.2013 19:35 Uhr von Adam_R.
 
+4 | -1
 
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Ohje, die BILD. Da ist bestimmt was faul...

[ nachträglich editiert von Adam_R. ]
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01.02.2013 19:45 Uhr von Neu555
 
+2 | -3
 
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Wie so oft klingt etwas fatal und eindeutig, wenn es aus dem Zusammenhang gerissen wird. Wer weißm was der Rechtsanwalt vorher für einen Unsinn erzählt hat.
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01.02.2013 19:51 Uhr von vierfragen
 
+2 | -5
 
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@ Joeiiii

bei gericht gelten nur fakten. ob das urteil die wahrheit ans licht bringt kann selbst ein richter nicht wissen. es sei denn er ist hellseher. ein richter kann nur nach besten gewissen und wissen richten.

sicher hat der richter sich mehr als unglücklich ausgedrückt, aber in grunde hat er recht.
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01.02.2013 19:56 Uhr von bigJJ
 
+4 | -1
 
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quelle als bild - wäre vorsichtig mit pauschalen äußerungen, die bild verdreht ja ganz gerne mal das ein oder andere...
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01.02.2013 21:25 Uhr von olivenbaumpflanzer
 
+2 | -0
 
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http://www.freiepresse.de/...

Chemnitz/Jena. Richter Holger K. ist alles andere als unerfahren. Bereits 1991 wechselte er aus Hessen in den Dienst der Justiz von Sachsen.
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01.02.2013 22:22 Uhr von laberschnauze
 
+6 | -0
 
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da fällt mir ein Spruch ein : Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit unserer Justiz.
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01.02.2013 22:46 Uhr von Maaaa
 
+3 | -1
 
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