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Kabelbruch Adé: Forscher entwickeln "selbstheilendes" Kabel

Vor allem Musikfans, welche ihre Kopfhörer immer und überall dabei haben, dürften sich über diese Nachricht freuen. Wissenschaftler der North Carolina State University haben "selbstheilende" Kabel entwickelt. Möglich wird dies durch einen Kern aus flüssiger Metalllegierung und einer Polymerhülle.

Zerschneidet man das Kabel, oxidiert das flüssige Metall und es bildet sich an der Schnittstelle eine Schicht, welche das Auslaufen verhindert. Drückt man die beiden Enden dann wieder zusammen, verwachsen das flüssige Metall und die Polymerhülle wieder miteinander.

Zudem besitzt das Kabel eine extreme Dehnbarkeit. Laut den Entwicklern kann man das Kabel ohne Verlust an Leitfähigkeit bis auf das Achtfache der Länge dehnen.


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WebReporter: Really.Me
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Kabel, Metall, Heilung, Polymer
Quelle: i-magazin.at

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2013 11:10 Uhr von Really.Me
 
+20 | -1
 
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Mal sehen ob diese Technik irgendwann auch von Kabelherstellern eingesetzt wird. Es darf aber bezweifelt werden, wie soll sonst Umsatz und Gewinn erwirtschaftet werden wenn Kabel lebenslang halten.
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01.02.2013 11:22 Uhr von quade34
 
+10 | -1
 
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Der Preis läßt die Musik spielen. Abwarten.
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01.02.2013 12:31 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -1
 
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Die erste Frage die sich mir in der Tontechnik stellt - wie sind die Klangeigenschaften? Da wir oft aufwendig geschirmte Kabel mit einem genau definierten Innenwiderstand verwenden, hätte ich da einige Bedenken.
Für kleine Minikopfhörer wird´s reichen.
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01.02.2013 12:33 Uhr von Marduk201
 
+3 | -0
 
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WOW .... an sich eine schöne Sache aber wie wäre es wenn die Industrie und Forschung der "misteriösen Kurzlebigkeit" von Elektrogräten auf den Grund gehen würde
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01.02.2013 12:39 Uhr von face
 
+2 | -1
 
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das ist ja super für Netzwerkkabel...
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01.02.2013 12:50 Uhr von kingoftf
 
+3 | -5
 
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Da kauf ich mir doch lieber 20m WLAN-Kabel
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01.02.2013 13:11 Uhr von MurrayXVII
 
+4 | -0
 
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Einadrig kann ich mir das vorstellen aber sobald 2 oder mehr zudicht zusammen sind sind ja Kurzschlüsse fast vorprogrammiert...naja so kommen die Geräteentwickler auf ihre Kosten^^

@Mardik201: Die Geräte leben doch teils vielzulange...normal müssten die sekundengenau nach Ablauf der Garantier den Geist aufgeben...der Traum einer jeden Produktionsfirma.
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01.02.2013 13:12 Uhr von MC_Kay
 
+2 | -0
 
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News doppelt!
http://www.shortnews.de/...

- Gleiche Uni
- Gleicher Dehungskoeffizient
- etc.

Nur die Selbstheilung wird in der alten News nicht angesprochen.

Was die flüssige MEtalllegierung im Kern anbelangt.
Die muss auch bei Raumtemperatur (20°C) und darunter flüssig bleiben/sein.
Mir fällt da spontan nur ein Metall ein, welches diese Eigenschaft aufweist. Quecksilber (Hg)

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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01.02.2013 13:18 Uhr von Yoshi_87
 
+0 | -0
 
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Kopfhörer, egal ob OnEar oder InEar, die etwas besser sind haben eh schon austauschbare Kabel.

Für diesen Verwendungszweck etwas sinnlos.
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01.02.2013 13:22 Uhr von MC_Kay
 
+2 | -0
 
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Eben mal das Video angeschaut.
Das ist nun wirklich nicht viel aussagend :/

Das soll angelich aus Gallium bestehen.
Gallium hat eine Schmelztemperatur von knapp 30°C und ist reizend.

Wegen dem "Selbstheilungseffekt" kann ich ehrlich nur schmunzeln.
Sowas wie in dem Video kann ich auch in der Küche machen.
Einen Stromkreis mit Spannungsquelle (einfach Batterie), eine LED, einen Kupferdraht und einem Vorwiderstand.
An einem Teil der Kupferdrahtes Knete herumlegen und dann durch die Knete den Kupferdraht durchschneiden.
anschließend die beiden Hälften verbinden und hoffen, dass beim Übergang kein Spalt entsteht, wenn ich die Knete loslasse.
Dies dann aufnehmen und bei Youtube hochladen -> Leitung mit "Selbstheilung" ...
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01.02.2013 15:06 Uhr von Kanga
 
+0 | -0
 
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toll...
mal gucken was draus wird
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01.02.2013 17:13 Uhr von keineahnung13
 
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wäre auch für die Autoindustrie eine sache.. da da immer mehr kabel gibt und mehr bruchstellen entstehen können und an stellen wo man das halbe auto zerlegen müsste wär das auch eine sinnvolle sache
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01.02.2013 20:43 Uhr von fraro
 
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Das sieht eher nach einem Fake aus: man sieht nicht den gesamten Versuchsaufbau. So könnte einfach ein 2. Helfer die LED von anderer Stelle schalten.
Und wie schon weiter oben erwähnt, benötigt ein Kabel zu einem Gerät mindestens 2 Adern, damit Strom fliessen kann.
Wenn man dann noch anstatt normaler Isolation diese "Dropse" wie im Video benutzen muss, viel Spass ;-)
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02.02.2013 02:10 Uhr von mcdar
 
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Wie viele solch praktischen aber unrentablen Erfindungen sind schon aufgekauft worden und dann in die Schublade eingeschlossen? Die Leut´ sollen Kabel kaufen!(-Sark...)

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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02.02.2013 17:01 Uhr von Ne-La-Ru
 
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mmm alle die ständig sich beschweren das es eh nie auf den Markt kommt:
Ja ihr bekommt es vll nicht in eure Kopfhörer... Warum?
Ja weil es kein Sinn macht eine teure spezielle Technologie zu nutzen, die die Kopfhörer 500€ kosten lassen würde, dabei wollen wir für 15€ unsere Kopfhörer (Genusshörer mal ausgenommen...)
Schon heute könnt ihr für 500€ Kopfhörer kaufen... und jetzt kommt es: Die halten auch länger^^

Aber für die Raumfahrt etc. dafür wird dieses benötigt und wäre sehr hilfreich... Kabel die sich selbst heilen... Das könnte viele Leben retten und die Raumfahrt letztendlich billiger werden lassen...
Wobei Raumfahrt jetzt nur ein Beispiel ist... Medizin etc. Überall dort wo es auf Sicherheit ankommt...
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02.02.2013 21:15 Uhr von mcdar
 
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Es ist die erste und typische Ausrede: die Technik ist zu teuer für Massenproduktion. Fakt ist, dass bei sämtlichen Technologien auf beschränkte Haltbarkeit gesetzt wird um die Wirtschaft zu pushen. Es geht um Gewinne und man sollte selber mal nachprüfen, bevor man sich mit naiven Idealismus auf die Seite der Zocker stellt. Beispiel zum Nachdenken: Tesla mit seinen bereits damals voll funktionierenden Geräten, wurde von der Konkurrenz fertig-gemobbt.

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