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EU will Bienen durch Pestizid-Verbot retten

Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam - drei hochwirksame Pflanzenschutzmittel sollen zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren teilweise verboten werden. Nach Ablauf dieses Zeitraumes soll die Wirksamkeit der Maßnahme überprüft werden.

Das Verbot soll für den Einsatz bei Sonnenblumen, Raps, Mais und Baumwolle gelten. Bei Wintergetreide und Pflanzen, die keine Bienen anziehen, soll der Einsatz weiter erlaubt bleiben. Umweltschützern geht das nicht weit genug.

Die Mittel werden für das aktuelle Bienensterben verantwortlich gemacht. Die Populationen sind in vielen Teilen Europas bereits stark zurückgegangen. Daher wurden in einzelnen EU-Ländern bereits teilweise Verbote für den Einsatz der sogenannten Neonicotinoide erlassen.


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WebReporter: Nominal77
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: EU, Verbot, Rettung, Biene, Pestizid
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2013 10:28 Uhr von Nominal77
 
+10 | -2
 
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Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung - jedoch bin ich auch der Meinung, dass so starke Gifte völlig verboten werden müssen. Über kurz oder lang werden diese Gifte über das Trinkwasser oder die Ernährung zu uns zurückkehren.

Dass das Bienensterben sich durch das Teilverbot komplett stoppen lässt, bezweifle ich: Die Varroa-Milbe und die Einflüsse durch Elektrosmog auf die Bienen bleiben nach wie vor vorhanden.
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01.02.2013 10:55 Uhr von losmios2
 
+3 | -0
 
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es ist schon einige jahre bekannt, das es nicht gut um die bienen steht und wow, man versucht tatsächlich etwas dagegen zu tun..

muss den "umweltschützern" aber tw. recht geben. das gift kommt zwar nicht (mehr) direkt mit den bienen in kontakt aber das zeugs wird doch schon so ewig verwendet, das der kreislauf sich sicher schon geschlossen hat.. dazu kommen noch die einflüsse die mein vorrendner bereits aufgezählt hat..
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01.02.2013 11:40 Uhr von shirtshop
 
+6 | -0
 
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wenn die kleinen honigsklaven sterben bekommen wir ernsthafte probleme, und das nicht nur wegen deren haupterzeugnis.
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01.02.2013 11:46 Uhr von silent_warior
 
+4 | -0
 
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Also vorletztes Jahr waren fast keine Früchte an den Bäumen (Apfel,Birne, Kirsche), letztes Jahr waren fast keine Früchte an den Birnenbäumen, da wird so ein Typ immer dann spritzen wenn die Bienen und Hummels gerade die Blüten bestäuben wollen.

Wir hatten immer ein paar hundert Kilo die wir zur Mosterei bringen, es ist echt blöd Bäume zu haben die man verschneiden muss und viel Platz verbrauchen, aber dafür keine Früchte bringen.

Das Zeug wirkt also als Nervengift für die kleinen Brummer, kann man da nicht ein anderes entwickeln, eins das nicht für Insekten schädlich ist?

Weshalb wird es nicht für ein Jahr mal ganz verboten, dann kann man es vielleicht sogar ausschließen?

Es gibt hier in den Läden aber auch Mittel die von Monsanto sind, das steht aber nicht explizit drauf und deren Entlaubungsgift hat ja auch in Vietnam viele Menschen geschädigt.

Das Problem ist dass die Auswirkungen vielleicht erst in 10 oder 20 Jahren für den Menschen spürbar sind und da die Aktion mit der Reaktion zu weit (für das menschliche Verständnis) auseinander liegen versteht man den Zusammenhang nicht.

Die Menschen besitzen auch noch keine Möglichkeiten unbekannte Stoffe einfach und schnell zu identifizieren, oft wird nur geraten oder probiert bis es klappt.
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01.02.2013 11:48 Uhr von losmios2
 
+4 | -1
 
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wie kann man diese news nur schlecht bewerten?

gut geschrieben; sämtliche infos sind enthalten und
ausnahmsweiße wird hier auch nicht mit argumenten wie "mysteriös", "unheimlich" oder "spektakulär" im header rumgefuchtelt..

@ nominal777 gute news, weiter so!
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01.02.2013 14:52 Uhr von creek1
 
+2 | -0
 
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Die Bienen sind meines Erachtens die nützlichsten tierischen Helfer des Menschen überhaupt. Ohne sie wird die Menschheit
wahrscheinlich große Probleme bei der Ernährung bekommen.
Hier hätte man schon viel früher etwas gegen diesen Chemiedreck unternehmen müßen.
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02.02.2013 01:50 Uhr von mcdar
 
+0 | -1
 
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Verbote machen ist einfach, Alternativen schaffen ihr EU-Affen, und dass schon vorher! Es läuft mal wieder darauf hinaus, dass ein neuer Markt angekurbelt wird und es dann deswegen weitere "legitime" Gründe gibt, die Lebensmittel nochmal zu verteuern...alles das selbe Schema...und zu den Deutschen: Schluss mit dem Rasen-mäh-Wahn hier im Lande!

[ nachträglich editiert von mcdar ]

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