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Die Linke fordert 100-Prozent-Steuersatz: Alles über 500.000 Euro ist abzugeben

Eine halbe Million Euro soll man maximal im Jahr verdienen dürfen. Alles, was darüber hinaus geht, ist an den Staat abzugeben. Das fordert Die Linke. Offenbar will die Partei damit ihr Profil frühzeitig im Wahlkampfjahr schärfen.

In einem Auszug aus einem Entwurf für ein Programm steht: "Wir schlagen vor, dass niemand mehr als 40 Mal so viel verdienen sollte wie das gesellschaftliche Minimum - bei der derzeitigen Verteilung wären das immer noch 40.000 Euro im Monat."

Die Parteivorsitzende Katja Kipping erwähnte schon 2012, dass alles Geld über 40.000 Euro im Monat für Bestechungen oder zerstörerische Spekulationen verwendet würde. Partei-Vize Bernd Riexinger kündigte einen "Umverteilungswahlkampf" an. Derzeit liegt Die Linke bundesweit bei sechs Prozent.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Gehalt, Die Linke, Forderung, Steuersatz
Quelle: www.spiegel.de

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76 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2013 10:16 Uhr von no_trespassing
 
+44 | -55
 
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01.02.2013 10:20 Uhr von muhkuh27
 
+65 | -38
 
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Wie kann man sich selber so sehr ins Abseits schießen..
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01.02.2013 10:26 Uhr von Major_Sepp
 
+59 | -27
 
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ROFL! Jaja die Linke. Immer wieder für einen Lacher gut. Alles über 500.000 € abgeben? Das Einzige was dadurch abgegeben würde wäre die deutsche Staatsbürgerschaft. Und Herr Putin überreicht den russischen Pass höchstpersönlich, siehe Gerard Depardieu. ^^

Ich denke hierbei auch insbesondere auch an Sportler (Bundesliga). Größtenteils Ausländer, aber in Deutschland steuerpflichtig wegen Wohnsitz oder zumindest gewöhnlichem Aufenthalt. Wäre ja kein Anreiz mehr gegeben hier zu spielen...
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01.02.2013 10:26 Uhr von quade34
 
+26 | -28
 
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"muhkuh" Es sind Bolschewiken.
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01.02.2013 10:29 Uhr von MurrayXVII
 
+23 | -16
 
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Wolen die dass alle Spitzenverdiener demnächst russisch lernen müssen? *hust*

Ganz erhrlich das ist die bescheuertste Forderung eines Politikers in den letzten Monaten...

Ein offensichtliches Eigentor hätten sich die Linken nicht reinsemmeln können.
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01.02.2013 10:31 Uhr von Bud_Bundyy
 
+22 | -23
 
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Aus der Quelle:
"Ich sage: Ab 40.000 Euro im Monat gibt es kein Mehr an Lebensgenuss."

Hammer wie begrenzt die Fantasie der Dame ist.
Mit 40.000 € wird es eng eine angemessenen Jacht, einen Privatjet und entsprechende Immobilien zu unterhalten.
In alle dem sehe ich eine deutliche Steigerung des Lebensgenusses.
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01.02.2013 10:33 Uhr von fuxxa
 
+23 | -18
 
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Solche Forderungen kommen dabei raus, wenn man von der Wand bis zur Tapete denkt. Die Auswirkungen wären verheerend und Putin wäre den ganzen Tag mit dem Ausstellen russischer Pässe an Deutsche beschäftigt sein.
Sozialismus funktioniert nur solange, bis das Geld der Anderen alle ist.
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01.02.2013 10:37 Uhr von Dracultepes
 
+18 | -21
 
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Wer wählt den Kindergarten?
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01.02.2013 10:37 Uhr von quade34
 
+8 | -15
 
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Ich haber übertrieben. Die richtigen Bolschewiken nehmen alles.
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01.02.2013 10:39 Uhr von Azureon
 
+3 | -9
 
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dann wird halt nicht mehr als 500000 gezahlt.

Und dann?
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01.02.2013 10:39 Uhr von GroundHound
 
+39 | -26
 
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Gute Idee. Denn das viele Geld, dass bei schwer reichen Leuten auf dem Konto liegt und sich selbständig vermehrt, zirkuliert nicht und bringt unserer Gesellschaft keinen Nutzen. Im Gegenteil, der Zuwachs muss ja irgendwo her kommen. Und es sind die Arbeiter, die dafür sorgen, dass bei steigenden Aktienkursen das Vermögen der Reichen wächst. Solche Parasiten brauchen wir nicht.
Und mal im Ernst: Wer braucht schon mehr als 500.00 Euro im Jahr zum Leben? Doch wohl nur Leute, die etwas kompensieren müssen. :-D

Die Linke zeigt, dass sie keine Steinzeit-Kommunisten sind, sondern die richtige Balance zwischen Privateigentum und Gemeinschaftseigentum suchen.
Eine Gesellschaft, in der die Unterschiede in Eigentum und Vermögen zwischen den Menschen nicht zu groß sind, ist eine bessere, produktivere und zufriedenere Gesellschaft. Das konnte man in der Zeit des "New Deal" in den USA bestens erkennen.
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01.02.2013 10:43 Uhr von Nominal77
 
+7 | -17
 
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01.02.2013 10:52 Uhr von aminosaeure
 
+28 | -7
 
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Ich finde, alles über 40000 Euro sollte an die Angestellten verteilt werden, je mehr Menschen über Geld verfügen desto mehr geben sie in breit gefächertem Bereichen aus.
Was bring es wenn sich einer eine Luxuskarosse leisten kann wenn sich mit dem Geld 10 weitere einen Kleinwagen kaufen können?
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01.02.2013 10:58 Uhr von Andy81DD
 
+12 | -6
 
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Das man gegen die Schere zwischen Arm und Reich vorgehen muss, steht außer Frage. Aber eine quasi enteignung kann doch nicht Sinn der Sache sein.

Grundätzlch leben und lebten wir schon immer in einer Lestungsgesellschaft. Wo soll dann die Bereitschaft für Innovation und Leistung herkommen, wenn alles auf 500000 gedeckelt wird?
Wer soll dann privat in Kunsthistorisch wertvollen Wohnhäusern leben? Wer kann dann noch in München oder Stuttgart ein Haus kaufen und regelmäßig durch Autokauf die Wirtschaft ankurbeln? Oder die Yachtbauer? Das ganze Luxussegment würde enorme einbußen haben.
Und gerade im Automobilbereich wird die Innovation vornehmlich für das Luxussegment entwickelt und umgeschlagen, um dann später im Mainstreambereich kostengünstig zum einsatz zu kommen.

Finanztransaktionssteuer ja, um Spekulanten in die Schranken zu weisen. Eine sinnvolle Steuerpolitik ebenfalls ja. Ebenfalls die Aussage: "Eigentum verpflichtet" mal wieder wörtlich zu nehmen. Aber es muß alles seine Grenzen haben.

Aber das geht einen Schritt zu weit. Abgesehen davon, das es dann mit einem Schlag keinen Job mehr geben würde der höher bezahlt wäre als die genannten 500000, also absolut sinnlos.
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01.02.2013 11:12 Uhr von Slingshot
 
+2 | -11
 
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Die zwei Personen vor dem Logo der Linken. Das Logo mit den Farben rot-weiß-schwarz erinnert verdächtig an ein anderes Zeichen. ;)
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01.02.2013 11:20 Uhr von DEvB
 
+6 | -2
 
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Das könnte sogar funktionieren... wenn man wieder mal ne Mauer baut...diesmal um Gesamtdeutschland...
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01.02.2013 11:29 Uhr von Petaa
 
+6 | -4
 
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Das geht dann doch ein "wenig" zu weit. Klar ist aber, dass hier was passieren muss mit der Besteuerung. Die Steuerfreigrenzen müssen auf jeden Fall weiter erhöht werden um geringer Verdienende zu entlasten und der Spitzensteuersatz gehört auf jeden Fall in höhere Regionen. 10% mehr könnt der ab den 500.000 Euro schon betragen ohne dass es wirklich weh tut.

Auch bei der KV sollte es keinen Maximalbetrag geben und wirklich Jeder sollte unter Zwang darin einzahlen.

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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01.02.2013 11:30 Uhr von HateDept
 
+12 | -10
 
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Mit welchem Recht verdient jemand eine halbe Million € jährl. mit Arbeit?
Dass es verschiedene Jobs mit verschiedenen Anforderungen an Qualifikation und Verantwortung gibt, steht ausser Frage - aber Dimensionen, bei denen ein Manager mehr als das Tausendfache eines Handwerkers verdient, stimmen einfach vorn und hinten nicht ...
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01.02.2013 11:32 Uhr von El_Caron
 
+10 | -9
 
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@GroundHound
Genau. Das Geld, das auf dem Konto liegt, befindet sich nämlich bei der Bank schön abgezählt im Tresorraum. Natürlich zirkuliert das nicht.
Und weil der Bankdirektor sich das so gerne anschaut, zahlt er dafür Zinsen.
Wie blöd muss man eigentlich sein?

Gut, dass Niedersachsen diesen infantilen Versagerschwannsinn gerade sehr deutlich abgekanzelt hat.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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01.02.2013 11:33 Uhr von dommen
 
+4 | -3
 
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Hui, abschaffung des Privateigentums an Produktionsmitteln oder wie?
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01.02.2013 11:38 Uhr von quade34
 
+4 | -6
 
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Um die Produkte der Luxusindustrie braucht man sich nicht zu sorgen, denn bei den Bolschwiken gibt es dann die verdienten Genossen mit ihren Ansprüchen.
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01.02.2013 11:38 Uhr von shirtshop
 
+3 | -1
 
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für die wirtschaft besser wäre es, jedem zu genug geld zu verhelfen, damit er es auch ausgeben kann.
100% besteuerung ab betrag xxx führt nur zu betrug, gewinnumverteilungen und abwanderung einiger personen.
dem "kleinen mann" hilft das auch kein stück weiter.
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01.02.2013 11:47 Uhr von quade34
 
+7 | -10
 
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Dass der Staat nicht alles kann , hat die DDR bewiesen.
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01.02.2013 11:58 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -10
 
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@zeus35
"Ich bin mal gespannt was ihr Helden euren Kindern erzählt wenn die auf eine zerstörte Umwelt schauen und euch fragen warum Papa dauernd ein neues Auto oder Jacht haben musste."

Weil ich neue Autos und Yachten geil finde. Wo ist das Problem ?

[ nachträglich editiert von Dracultepes ]
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01.02.2013 11:59 Uhr von Pilot_Pirx
 
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Sooo schlecht finde ich den Vorschlag nicht mal. Nur leider wird auch "der Staat" sehr schnell zunehmend korrupt

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