01.02.13 06:07 Uhr
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Sexismus mal umgekehrt: Werden Mädchen in den Schulen besser benotet als Jungen?

Bayerische Schüler klinken sich in die Sexismus-Debatte mit einer neuen Diskussion ein. Mehrere sind der Meinung, dass Jungen bei der Benotung in den Schulen gegenüber den Mädchen klar benachteiligt seien.

"Sexismus ist in der Schule alltäglich geworden", so die Schülervertreter Melissa Büttner und Simon Schrauth. Bedeutende Pädagogen hätten zudem nachgewiesen, "dass Mädchen in der Schule häufig besser benotet werden als Jungen, und das trotz gleicher Leistung".

Die Schülervertreter sind Mitglied in der LandeschülerInnenvereinigung (LSV). Es wurde kritisiert, dass gegen sexistische Lehrkräfte nichts unternommen würde.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Mädchen, Schule, Sexismus, Jungen
Quelle: www.welt.de

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01.02.2013 06:39 Uhr von Pils28
 
+26 | -0
 
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Das war zu meiner Schilzeit schon so. Im Sport war beim Handball die Frau stets bemüht, bekam eine 2+, der Mann vielleicht das selbe, da davon ausgegangen wurde, dass er Handball spielen können sollte. Dann ging es auf den Schwebebalken, einmal ein Handstand Überschlag bitte. Mädel eine 1, Kerl eine gnädige 4-. In den anderen Fächern sind Mädchen halt angenehmer als puberttierende Jungs, viel ordentlicher, aber auch fleißiger. Selbst die Handschrift war viel schöner zu lesen. Aber an sich ist es egal. Problematisch wird es erst, wenn aus Spargründen zu wenig Studienplätze vorgahalten werden und die Herren der Schöpfung plötzlich allesamt nur noch die Plätze bekommen, die über bleiben.
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01.02.2013 07:09 Uhr von saber_
 
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irgendwann in der 11. klasse hatten wir unsere hausarbeit... abgabezeitraum war von einem freitag zum naechsten.

ein maedchen aus meiner klasse gab ihre arbeit direkt am ersten termin ab und hat mir eine kopie gegeben...

ueber das wochenende also gab ich mir richtig muehe und schrieb meine arbeit (inhaltlich quasi das selbe wie die arbeit vom maedchen von dem ichs kopiert habe, sprachlich 10 ecken besser)...


meine arbeit habe ich von einer ehemaligen deutschlehrerin und von einer germanistikstudentin korrekturlesen lassen... beide waren eigentlich begeistert - SUPER!


kommt also der tag an dem wir unsere arbeiten wieder kriegen... das maedchen von dem ichs kopiert hab kriegt ihre arbeit zuerst: 2+!
ich freu mich wie ein schnitzel auf meine 1 und grinse wie ein honigkuckuckspferd als der lehrer vor mich tritt... er aber legt die arbeit vor mich und sagt "das war aber grade noch so... die hab ich dir geschenkt!".... 4-!?


ich frag also wo das problem sei... er meint: themenverfehlung!


schau ich auf meine arbeit - quasi alles durchgestrichen.... schau auf die arbeit vom maedchen und alles super... hoe?! warum ist meine gliederung durchgestrichen und die andere korrekt? ist quasi die selbe....



hab ein paar arbeiten in der klasse eingesammelt und kopiert...anschliessend analysiert und verglichen.... ergebnis: inhaltlich alles gleich! (klar, mussten ja alle den selben charakter aus einem buch analysieren....)...


und nein, ich habe weder abgeschrieben noch kopiert... ich habe mich lediglich an das konzept von einer schuelerin gehalten die der lehrer mag... und trotz ihrer ganzen rechtschreibfehler bekam sie eine 2+...




das ist eben das problem in den schulen... der lehrer sieht welcher name oben dransteht... und manche schueler mag er, andere aber nicht - zugeben wird das natuerlich keiner
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01.02.2013 08:07 Uhr von Jalex28
 
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Kommt drauf an wie groß wie die Brüste und wie tief das Dekoltee ist. Je nachdem variiert auch der Notendurchschnitt
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01.02.2013 08:09 Uhr von Dracultepes
 
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Ich sage schon länger das anonym bewerten für jede art von schule besser wäre.
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01.02.2013 08:17 Uhr von Peter323
 
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je hübscher und je Deutscher das Mädel, desto besser waren die Noten...

War immer so während meiner Schulzeit... die mussten echt nix leisten.

Am schwierigsten hatten es immer männliche Ausländer, ganz schlimm schwarze männliche Ausländer. Die konnten machen was se wollten und wurden stark diskriminiert.

Übrigens hab ich einmal in meinem Leben eine Note reklamiert, da der Lehrer der Direktor war und es nicht eingesehen hat, blieb nur das Schulamt für die Reklamation.
Danach wurde ich als 16-17 jähriger dann 2 Jahre lang terrorisiert und als Nestbeschmutzer bezeichnet... Was die Psychoterror gemacht haben echt krank.
Wie arm muss man sein, nicht mit Kritik umgehen zu können und das dann an ein Kind auszulassen ? Vorallem habe ich damals die Note kritisiert und mit keiner Silbe den Lehrer an sich erwähnt...

Die Schule heutzutage... ich sach dazu nix mehr

[ nachträglich editiert von Peter323 ]
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01.02.2013 08:53 Uhr von MC_Kay
 
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Ich bin für Gleichberechtigung der Jungs an deutschen Schulen!

Gibt es denn da keine "Männerbewegung" für gleichberechtigung in der Notenvergabe?
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01.02.2013 08:54 Uhr von don_Zoltan
 
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Ich glaube schon dass das so stimmt.
Es gab ja auch schon Studien die in die gleiche Kerbe geschlagen haben.

Die gleiche Aussage wurde ja auch schon in ähnlicher Form getroffen, dass gerade in Grundschulen, durch kaum vorhandene männliche Lehrer, Junges es bedeutend schwerer haben.
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01.02.2013 09:15 Uhr von jo-82
 
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Wir hatten auch eine frigide, alte Englischlehrerin: Während die Mädls immer nur über ein paar einfache Vokabeln in 2-3 Minuten abgefragt wurden, mussten die Jungs 10 Minuten lang schwierigste Texte übersetzen, in andere Zeitformen stellen etc. Bei den schriftlichen Prüfungen wurde natürlich auch entsprechend negativer Einfluss auf die Benotung der Jungs genommen.

Hatte aber einen netten Effekt, den wir auf der Klassenfahrt merkten: Während die Mädls in London nicht in der Lage waren, sich verständlich auszudrücken, hatte kein einziger Junge dabei Probleme, obwohl allesamt deutlich schlechtere Noten hatten.

[ nachträglich editiert von jo-82 ]
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01.02.2013 09:19 Uhr von mcdar
 
+5 | -0
 
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Es ist also immer noch so wie auch schon vor 20 Jahren. Das kann ich auch unterschreiben.

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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01.02.2013 09:19 Uhr von Maedy
 
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@ Jalex28 "Kommt drauf an wie groß wie die Brüste und wie tief das Dekoltee ist. Je nachdem variiert auch der Notendurchschnitt"
Totaler Quatsch-in der Grundschule mit überwiegend Grundschullehrerinnen funktioniert DAS nicht..und auch nicht in den weiter führenden Schulen-es funktioniert bei den Mädels "schleimen,schleimen,schleimen" das zieht nämlich auch bei den Lehrerinnen.In der Grundschule übernehmen das die Mütter,damit ihre Kinder bessere Noten und somit besser eingestuft werden,auch wenn danach in der weiterführenden Schule es ein totales Disaster wird.
Ich habe fest gestellt,dass Schleimer besser weiter kommen,egal ob Männlein oder Weiblein.Lehrer sind auch Menschen und neben Leistung zieht vor allem Sympathie.Jungs tun sich nur schwerer und da die ja nie so lieb wie Mädchen sind,gibt es da seltener Schleimpunkte.


[ nachträglich editiert von Maedy ]
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01.02.2013 09:20 Uhr von saber_
 
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@flaming:

in der letzten physikstunde vorm notenschluss in der 11. klasse hat unserer lehrer noch die schueler die auf der kippe standen rangelassen...


kommt er zum tuerken und sagt es wuerde nichts mehr bringen (stand auf 4,5x).... keine 2 meter neben ihm sass ein maedchen die auf der haargenau gleichen note stand...johanna, willst du an die tafel? das machst schon, keine angst!


also war johanna vorne an der tafel und loeste die ihr gestellten fragestellungen mit doch einigen hilfestellungen des lehrers und hatte somit schoen eine 4 im zeugnis stehen...


unser tuerkische kollege hingegen bekam eine 5 und blieb sitzen (er hatte noch irgendwo eine 5)... das hat ihn nicht gestoert, sondern eher angespornt... er hockte sich auf seinen arsch und kaempfte sich durchs abi, meisterte sein maschinenbaustudium mit einem super diplom und hat jetzt eine gute arbeit...


seit dem schuljahr liess er sich von niemandem mehr auf der nase rumtanzen.... er lernte es so lange bis keiner ihm mehr was anhaben konnte...


aber das haette auch in die hose gehen koennen und er haette auch auf die andere bahn geraten koennen...
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01.02.2013 09:38 Uhr von DarkPhoenix
 
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Wenn ich an früher denke, mh ja, sowas gabs leider auch bei uns. Wir haben es schlicht Tittenbonus genannt. Weiber schreien nach Gleichberechtigung aber Typen dürfen wohl immer einiges wegstecken was?
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01.02.2013 09:44 Uhr von machi
 
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War bei mir auch so, hatten nen Chemielehrer LK in der 12. Ich stand in Chemie immer 1-2, von der 7 bis zur 11, daher habe ich es gewählt. Kam dann zu einem Partnergymnasium weil genau in dem Jahr nicht genug Chemie wählten ums direkt bei uns zu machen.
Drüben war dann so ein desinteressierter Typ der lieber mit seiner Praktikantin flirtete oder stundenlang mal eben weg war um Kaffee zu trinken.
Die Mädchen stellten dann in der nächsten Stunde so zielführende Fragen wie "Was ist eigentlich ein Gemisch?" und besonders die blonde mit den dicken titten bekam dafür mündlich ne 2!!! Schriftlich war sie nicht so toll aber offenbar bewertete er dort auch die Handschrift mit. Endnote 3+.
Ich machte ähnlich oft mit, aber bißchen zielführender, Säure Base Theorie und die Formeln, da war ich fett dabei ... 5!

Musste dann wegen dem Scheiß nen Jahr wiederholen, wählte wieder Chemi, diesmal neuer Lehrer, stand ich wieder 1 ...
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01.02.2013 09:55 Uhr von Maedy
 
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Komisch....ich habe Jungs und die sind allesamt sehr beliebt bei ihren Lehrern und haben gute Zeugnisse...

Dazu fällt mir grad ein,dass ich zu meiner Schulzeit genau das Gegenteil erlebt habe-die Jungs waren sogar ausserhalb der Schulzeit mit dem Lehrer unterwegs -hatten alle bessere Noten und die Mädels konnten ackern wie sie wollten.Falls jetzt jemand meint,dass der Kerl eben auf Jungs stand...nein...der fand die Mädels schon nett,vorallem wenn sie ebenso nett anzusehen waren,aber auf die Noten wirkte sich das nicht aus...ich war schon fast dankbar,dass ich dann auf ein Mädchengymnasium wechselte...so gesehen sollte man einfach wieder nach Geschlechter getrennte Schulen ausmachen.
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01.02.2013 09:56 Uhr von V3ritas
 
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Hier wurde schon alles gesagt...die flitzpiepen stellen jetzt fest,was wir alle schon seit bestimmt 10-15 Jahren wissen. Ach nein ich vergass...das ist ja jetzt nur um was zur Sexismus Debatte vorzubringen..ändern wird sich...wie so oft zuvor...natürlich daran garnichts.
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01.02.2013 10:02 Uhr von NilsGH
 
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Ich als Lehrer empfinde die teils absolut bodenlosen Kommentare als Beleidigung.

Kommentare à la "je tiefer der ..." usw. sind eine Herabwürdigung des männlichen Lehrers. Also ob alle die Noten nach Aussehen und "sex-appeal" geben würden.

Wobei man sich fragen muss, wieviel "sex-appeal" Mädchen im Alter von 11 bis 16 haben können. Wer die hier gezeigte Meinung ernsthaft vertritt, der sollte sich mal Gedanken um seine eigene Sexualität machen. Wie krank kann man eigentlich sein, derartiges zu denken? Es geht hier größtenteils um Kinder, ihr Perversen!

Dass Mädchen in gewissen Situationen durch Weinen oder die sog. "Mitleidsmasche" evtl. mal eher eine zweite Chance rausholen können als Jungs (KEINE besseren Noten!), das kann ich mir jedoch vorstellen. Das gilt dann aber bei weiblichen wie männlichen Kollegen gleichermaßen.

Zum eigentlichen Thema:

Ich persönlich bevorzuge niemanden aufgrund seines Geschlechtes oder seines Aussehens.

Jedoch ist es - das muss jeder seriöse Lehrer zugeben - sehr schwer in jeder Situation und jeder Arbeit IMMER gerechte Noten zu geben. Es ist einfach unmöglich. Das liegt aber nicht am Aussehen oder Intelligenz der Schüler, es liegt vielmehr daran, dass sich jeder anders Ausdrückt, Sachverhalte anders darstellt und bspw. bei Textarbeit anders paraphrasiert. Hinzu kommen noch etwa 1.000 andere Faktoren, u.a. auch der Gemütszustand des Lehrers beim Korrigieren. Ja, auch das wirkt sich auf die Korrektur aus.

Ich versuche immer so objektiv wie möglich bei der eigentlichen Korrektur zu sein. Wenn ein Schüler knapp vor der besseren Note steht (etwa mit nem halben Punkt), DANN kommen jedoch auch subjektive Eindrücke zum Tragen:

1. Wie sehr hat sich der Schüler angestrengt
2. Hat er die komplette Zeit genutzt oder leichtfertig früher abgegeben?
3. Wie sehr hat er in den Stunden zuvor aufgepasst? Hat er viel gestört?
... usw. ...

Wenn ich bei diesen Fragen ein positives Bild des Schülers habe, dann mache ich mich auch gerne mal auf die Suche nach Punken und schaue, wo ich evtl. etwas strenger bewrtet habe oder wo man eine Formulierung doch etwas großzügiger auslegen könnte, damit der/die Schüler/in noch eine besseren Note erhält.

Wenn ich aber die Arbeit eines ... naja, es gibt sie halt ... "faulen Sacks" vor mir habe, dann werde ich für diesen sicher nicht nochmal nachträglich die Arbeit durchschauen.

Unabhängig davon:
Wenn ein Schüler nach der Ausgabe der Arbeiten zu mir kommt und eine berechtigte Kritik hat (ich kann ja auch mal nen Punkt übersehen) oder ich einem anderen Schüler für einen ähnlichen Satz mehr Punkte gegeben habe, dann gestehe ich diesen Fehler auch ein und entschuldige mich. Es kann einfach auch mal vorkommen, dass man etwas übersieht oder einen Fehler macht. Das ist doch kein Problem.

Im Gegenteil: Es lehrt die Schüler, sich bei Fehlern ebenfalls offen und ehrlich zu verhalten. Ein Lehrer sollte immer eine Autoritätsperson sein, ist aber im jedem Fall immer die "mächtigeste /einflussreichste" Person im Klassensaal. Wenn er/sie also einen Fehler eingestehen kann, dann lernen auch die Schüler, dies zu tun.

Naja, also was diese unfaire Behandlung der männlichen Schüler angeht: Ja, die gibt es! Ich hatte aber auch Lehrer/-innen, bei denen hatten die Jungs einen Vorteil. Gut ist das nicht, aber wo Menschen am Werk sind, da werden auch Fehler gemacht. Und wo man derartige Vorfälle bemerkt, da sollte man das Problem auch ansprechen.
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01.02.2013 10:05 Uhr von Phillsen
 
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Gibts eigentlich noch Grundschullehrer? oder sind das schon alles Frauen?
Ich kann mich noch wage an meine Grundschulzeit erinnern aber was ich noch weiss ist, dass ich bei den Lehrern gute Noten hatte, bei den Lehrerinnen eher nicht.

Woran das lag, weiss ich aber nicht. es kann durchaus sein, dass ich einfach ne Pfeife im Zeichnen und Handarbeiten war.
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01.02.2013 10:25 Uhr von Selle
 
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Das war schon immer so. 8-10. Klasse ziehen die Mädels nen schönes Top mit viel Ausschnitt an und schon werden selbst die schlechten Leistungen zu guten Noten.
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01.02.2013 10:27 Uhr von saber_
 
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@NilsGH

"edoch ist es - das muss jeder seriöse Lehrer zugeben - sehr schwer in jeder Situation und jeder Arbeit IMMER gerechte Noten zu geben. Es ist einfach unmöglich."
"Hinzu kommen noch etwa 1.000 andere Faktoren, u.a. auch der Gemütszustand des Lehrers beim Korrigieren. Ja, auch das wirkt sich auf die Korrektur aus. "


meine freundin ist auch lehrerin und ich krieg aehnliche argumente in regelmaessigen abstaenden aufgetischt... und generell haben die meisten lehrer immer wieder die gleichen argumente mit denen sie sich verteidigen...

nun zu deiner aussage:

- jeder serioese mensch kann unter allen umstaenden stets gerechte noten verteilen!

- die gemuetslage hats absolut garnichts mit der korrektur zu tun... null komma nichts!

- wer eine pruefung stellt, der sollte in der lage sein einen fairen bewertungsschluessel zu erstellen

- viele fragestellungen haben mehrere antwortmoeglichkeiten... von daher sollte die fragestellung so eindeutig wie moeglich die gewuenschte antwort definieren...ansonsten wird man von umschweifungen erdrueckt...


viele lehramtstudenten schmeissen sich voll auf diese scheiss paedagogik und diese teilweise sinnfreien vorlesungen zur notenvergabe.... waehrend ein lehrer der mit paedagogik nix zu tun hatte einfach fair und nach gefuehl seinen notenschluessel aufstellt...
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01.02.2013 10:36 Uhr von Dracultepes
 
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@Phillsen
Das sind auch nicht gerade die Fächer in denen ich mich angestrengt hätte.

@NilsGh
Schön das du das so machst. Aber leider ist das nicht immer so. Allerdings fand ich es auch nie schlimm wenn die Idioten schlechter benotet wurden. Ich weiss das ist nicht Fair, aber irgendwie muss man das verhalten ja belohnen/bestrafen.
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01.02.2013 11:23 Uhr von vivec...
 
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@saber_:
"jeder serioese mensch kann unter allen umstaenden stets gerechte noten verteilen!"

Das würde ich von dir gerne mal sehen. Du hast immer mit subjektiven Eindrücken und deiner Sozialisierung zu kämpfen, die deine Bewertung beeinflusst. Wenn du ein echt guter Lehrer bist, kennst du dich selbst gut genug, sowas zu bemerken und dem entgegen zu steuern. Aber das sind die meisten leider nicht.

"die gemuetslage hats absolut garnichts mit der korrektur zu tun... null komma nichts!"

Das ist auch kompletter Mist.
Wenn du gerade - warum auch immer - total schlecht drauf bist, wirkt auch das sich unweigerlich auf deine Bewertung aus. Die Lehrer, die ich persönlich kenne sagen alle einstimmig, dass sie deshalb versuchen, die Korrekturen nicht in aufgewühltem Gemütszustand durchzuführen. Das ist auch der Grund, warum das dann auch gerne mal länger als nur ein paar Tage dauert.

"wer eine pruefung stellt, der sollte in der lage sein einen fairen bewertungsschluessel zu erstellen"

Das ist möglich, wenn du einen Multiple Choice Test oder nur exakt eine richtige Möglichkeit hast. Aber was ist, wenn es unzählige Wege gibt, die Aufgabenstellung zu lösen (z.B. in einer Fremdsprache)? Hier hat jeder seine eigenen Formulierungen, die im Zweifelsfall gleich gut sind, aber auch in unendlich vielen Abstufungen als teilweise richtig anerkannt werden können und müssen. Hier gibt es keinen einfachen Schlüssel nach dem der Text durchsucht werden kann, sondern du musst einzelne Formulierungen betrachten und im Kontext des Gesamttextes bewerten. Bitte erstelle hierfür einen Bewertungsschlüssel.
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01.02.2013 11:41 Uhr von amazares
 
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Bei mir war das so, dass meine Englisch Lehrerin während einer Englisch Klausur der Meinung war, dass die Jungs abschreiben und schummeln was definitiv nicht der Fall war... (Sie hatte die Jungs schon immer auf dem Kicker gehabt und hat es uns auch merken lassen....)

Sie hatte deswegen die Klausur abgebrochen, allen Jungs eine 6 eingetragen (egal wie weit man war) und die Mädchen durften 1:1 die selbe Klausur am nächsten Tag nachschreiben...

Gab einen mega Trubbel deswegen, stand überall in den Regionalen Zeitungen und meine Englisch Lehrerin musste sich dann vor einem Schulausschuss verantworten. Was dabei raus gekommen ist weiß ich nicht (hab erst Jahre später richtig verstanden was da vorging). Aber auf jeden Fall wurde sie auf Druck der Eltern in meiner Klasse ausgetauscht und ist dann 2 oder 3 Jahre später freiwillig vom Schuldienst ausgetreten.

[ nachträglich editiert von amazares ]
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01.02.2013 12:28 Uhr von saber_
 
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@vivec....


sofern es nicht um kreative aufgabenstellungen geht, hat jede frage (sofern sie denn korrekt gestellt ist) auch nur eine sehr eingeschraenkte bandbreite an richtigen antworten...

die gemuetslage meiner professoren war auch nicht immer gleich und dennoch wurde fair bewertet....

und es ist auch moeglich ohne multiple choice seine loesungsmoeglichkeiten sehr stark einzugrenzen....


wie schon erwaehnt...meine freundin ist auch aus der zunft....und auch sie hats mir nicht geglaubt...

ich habe daraufhin den von ihr erstellten test im fach religion genommen und so abgewandelt das er wasserdicht wurde....


es ist ganz einfach:
- erstelle ein einleitendes regelwerk wie der test zu loesen ist
- stelle die fragen so exakt wie moeglich
- beschreibe in welcher form bewertet wird und nach welchen kriterien punkte vergeben werden...


bei einer antwort werden also nur die befragten schluesselworte erwartet....sofern diese nicht lieferbar sind kann man versuchen es mit eigenen worten zu beschreiben (gibt dann etwas weniger punkte, da ja eigentlich exakte daten abgefragt werden)



hat ein schueler alle schluesselworte korrekt kriegt er eine 1
hat ein schueler die aufgaben mit seinen eigenen worten beschrieben kriegt er maximal eine 2


also ergeben alle schluesselworte die maximale punktzahl und die summe aller korrekten beschreibungen der schluesselworte eine 2...und rest setzt sich entsprechend zusammen..

keiner sagt es sei einfach, aber es ist machbar!
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01.02.2013 20:28 Uhr von NilsGH
 
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@ saber_ :

1.
- jeder serioese mensch kann unter allen umstaenden stets gerechte noten verteilen!

Unsinn. Diese Aussage kann nur jemand treffen, der KEINE Ahnung von Leistungsbewertung hat.

2.
- die gemuetslage hats absolut garnichts mit der korrektur zu tun... null komma nichts!

Doch, hat sie. Notendruck, Terminverpflichtungen usw. zwingen viele Lehrer die Arbeiten auch dann "schnell durchzukorrigieren", wenn man eigentlich keinen Kopf dazu hat und nicht zwingend optimal korrigieren kann. Dadurch passieren Fehler und auch Fehlentscheidungen. Jeder Mensch sollte das verstehen. Durch eine negative Gemütslage bewertet man Situationen (und entsprechend auch Arbeiten anderer) anders, als man dies im ausgeglichenen Zustand tun würde.

3.
- wer eine pruefung stellt, der sollte in der lage sein einen fairen bewertungsschluessel zu erstellen

Korrekt. Das ist auch nicht schwer. Meist denkt man sich bei der Erstellung der Aufgaben bereits, wieviele Punkte jede Aufgabe bringt und warum. Wenn man nur "Ankreuzfragen" macht, dann ist das auch kein Thema. Sobald man aber ein Fach unterrichtet, bei dem die Kinderchen selbst Sätze bzw. Antworten formulieren, kann man nicht so einfach einen 0815-Fix-und-Fertig Punktestandard anlegen.

Wie wurde formuliert? Was dachte sich der Schüler dabei? Wie exakt ist die Antwort? Wurde viel geschrieben aber wenig gesagt? usw. usf.

Also nix mit "Bewertungsschlüssel und gut ist!" ... Also diese Aussage auch = Blödsinn!

4.
- viele fragestellungen haben mehrere antwortmoeglichkeiten... von daher sollte die fragestellung so eindeutig wie moeglich die gewuenschte antwort definieren...ansonsten wird man von umschweifungen erdrueckt...

Jop, stimmt. In Geschichte klappt das auch gut: "Wann wurde Honecker geboren?" ... aber mach das mal mit Sozialkunde oder Chemie (reaktionsbeschreiben, NICHT AUSWENDIG GELERNT!), Deutsch - Gedichtinterpretation - oder wegen mir Informatik/ITG oder Musik ...

Das klappt theoretisch natürlich super, praktisch ist diese Anforderung aber nicht realistisch. Auch diese Aussage kann nur von jemandem kommen, der entweder nur Mathematik lehrt - haha - oder einfach keine Ahnung vom täglich Brot eines Lehrers hat.


5.
viele lehramtstudenten schmeissen sich voll auf diese scheiss paedagogik und diese teilweise sinnfreien vorlesungen zur notenvergabe....

Stimmt, alles scheiße und sinnfrei ... *rolleyes*

Viele Seminare in EWL bzw. BW (Erzeihungswissenschaftl. Lehramtsstudium - so hieß es früher, oder Bildungswissenschaften - so heißt es heute) sind sinnfrei und haben mit der Praxis nicht das geringste zu tun. Gerade "Neue Lernkultur" könnte man hier anführen.

Die Seminare zur Notenvergabe - auf die muss man sich nicht stürzen, sind in der Regel zumindest als Vorlesung bzw. Teilmodul PFLICHT! - sind jedoch eher nicht unsinnig.


6.
waehrend ein lehrer der mit paedagogik nix zu tun hatte einfach fair und nach gefuehl seinen notenschluessel aufstellt...

Genau. Keine Ahnug von nix, nie ne Uni von innen gesehen, aber szs. "den Plan im SacK".

Vor allem "nach Gefühl" einen "Notenschlüssel" aufstellen. Aha, der Herr, der Emotionen, Gemütszustand und andere "Nebensächlichkeiten" aus der Notenvergabe raushalten will, der macht seinen Notenschlüssel (den gibts übrigens eher in der Musik, Notenschlüssel habe ich in diesem Zusammenhang noch nciht gehört ... zumindest in Fachkreisen ...) nach GEFÜHL ...

Ich bin dann mal weg aus der Diskussion. Mangels fähigem Diskussionspartner.
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01.02.2013 20:35 Uhr von NilsGH
 
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@ vivec...

DANKE! :) Wenigstens einer, der weiß, wovon er spricht.

@saber_

Komm, lass stecken: Religionstest ""wasserdicht gemacht". Ich lach mich weg!

Zitat:
"
hat ein schueler alle schluesselworte korrekt kriegt er eine 1
hat ein schueler die aufgaben mit seinen eigenen worten beschrieben kriegt er maximal eine 2"

Und genau DAFÜR würdest du in ner Schule höchstens als Reinigungsfachkraft arbeiten.

Schlüsselworte? Klar, wenn es um Fachbegriffe geht. In 95 % aller Test SOLLTEST du aber gerade NICHT hirnlos Fachbegriffe abfragen. Warum?

Weil man den Schülern auch nicht einfach Fachbegriffe einhämmern sollte. Gerade in Geschichte, Erdkunde, Englisch usw. sollte man Zusammenhänge lehren! Was für ein Schwachkopf fragt da "Schlüsselbegriffe" ab und degradiert eine eigenständige Leistung eines Schülers?

Ich bin jetzt raus, aber danke für den hirnlosen Beitrag, saber_

Und sollte deine Freundin noch im Ref sein, gib ihr bitte keine Ratschläge mehr ... sie könnte bei der Prüfung durchfallen ;) oder möchtest du nicht, dass sie an der Schule Lehrerin wird, an der du putzen musst? XD

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