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Österreich: Homosexuelle dürfen auch weiterhin kein Blut spenden

Österreichs Blutspendedienste haben Homosexuelle dauerhaft und pauschal ausgeschlossen, da das Risiko einer HIV-Infektion bei ihnen zu hoch sei.

Schwulenverbände wenden sich nun gegen diese Diskriminierung und argumentieren: "Mehr als 70 Prozent aller homo- beziehungsweise bisexuellen Männer mit wechselnden Geschlechtspartnern haben ausschließlich Safer Sex mit Kondom, sind von einem Infektionsrisiko praktisch ausgeschlossen."

Die Blutspendedienste sagen, es handele sich nicht um eine Diskriminierung, sondern eine medizinische Einschätzung der Gefahren.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Österreich, Spende, Blut, Ausschluss, Homosexuelle
Quelle: derstandard.at

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2013 14:40 Uhr von Rechthaberei
 
+21 | -20
 
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Das Leben anderer Leute steht höher als Gleichmacherei.
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31.01.2013 15:20 Uhr von Pils28
 
+27 | -5
 
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Da es bei HIV eine diagnostische Lücke gibt, wodurch das Risiko einer Infketion nie ganz ausgeschlossen werden kann, wäre es grob fahrlässig nicht durch statistische Risikominimierung die Gefahr zu senken. Genauso wird in der Medizin immer auch das Geschlecht und die Ethnie eine Rolle spielen. Das ist keine Diskriminierung, das ist Wissenschaft.
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31.01.2013 15:26 Uhr von Hawl
 
+18 | -3
 
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Wie finden die das in Österreich raus dass die schwul sind?
Müssen die da noch mit Armbinden rumlaufen?

[ nachträglich editiert von Hawl ]
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31.01.2013 15:47 Uhr von Jalex28
 
+6 | -9
 
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Nja ich darf als Diabetiker auch kein Blut spenden. Warum sollten die das dann dürfen?
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31.01.2013 16:07 Uhr von ShlomoXX
 
+8 | -4
 
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das Bild aber hättest du dir sparen können.
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31.01.2013 16:17 Uhr von Pils28
 
+9 | -7
 
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In Deutschland sind gut 60% aller HIV positiven Personen, homosexuelle Männer. Damit ist die HIV Quote unter schwulen Männern etwa 60 mal so hoch wie der Bevölkerungsdurchschnitt. Sowas ist faktisch ein Musterbeispiel für Risikogruppe.
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31.01.2013 16:27 Uhr von ShlomoXX
 
+1 | -6
 
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@ Pils28

wenn ich korrigieren darf, die Quote liegt bei 80%.
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31.01.2013 16:30 Uhr von Pils28
 
+2 | -2
 
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Gut 80% der Infizierten sind Männer. Aber nicht alle davon sind homosexuell. Allerdings sind alles nur Schätzungen und vom Ding her auch nicht relevant. Signifikant ist es auf jeden Fall.
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31.01.2013 17:29 Uhr von alicologne
 
+16 | -5
 
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31.01.2013 16:32 Uhr von bombe11
das Pack sollte nicht nur ein Blutspendeverbot kriegen,sondern komplett ausgelöscht werden...
-------

Das was du da geschrieben hast, ist strafrechtlich relevant. Ist dir das bewusst? Ich werde dies an entsprechende Stellen weitergeben.
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31.01.2013 18:15 Uhr von Suffkopp
 
+4 | -1
 
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@aliclogne - es gibt hier so bestimmte - ich nenn sie jetzt mal fein Trolle - da sollte man sich angewöhnen:

bestimmter Nick = geistiger Dünnpfiff = garnicht erst lesen
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31.01.2013 18:29 Uhr von Der_Norweger123
 
+0 | -5
 
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In Norwegen sind 175´ler das blutspenden auch untersagt.

Weiss nicht wie die regelungen sind bezüglich Organspende und so.
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31.01.2013 18:55 Uhr von nospam007
 
+5 | -0
 
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Ich dachte, dass bei jeder Person, welche Blut spendet, automatisch ein HIV-Test durchgeführt wird. Muss ich mich wohl geirrt haben ...
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31.01.2013 19:07 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -0
 
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Denke das Blut wird eh vorher auf alle Seuchen getestet? bzw auf HIV Hepatitis und weiß ich was

aber schon bisl komisch das die mehr "verseucht" sein sollen als die anderen?
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31.01.2013 19:16 Uhr von cheetah181
 
+3 | -0
 
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@nospam007: Das gespendete Blut wird automatisch getestet. Allerdings kann zwischen Infektion und Nachweisbarkeit von HIV einige Zeit vergehen. Meines Wissens nach können das bei diesen Tests bis zu 15 Tage sein.

Es ist also durchaus sinnvoll Risikogruppen auszuschließen.
Meiner Meinung nach sollte das aber anders bewerkstelligt werden. Zum Beispiel indem man danach fragt, wann die Person zum letzten mal ungeschützten Sex hatte.
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31.01.2013 19:16 Uhr von frederichards
 
+1 | -3
 
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jaja, die Österreicher, hatten schon früher schräge Ideen!
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31.01.2013 19:52 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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Beim Job gehören Frauen auch der Risikogruppe derer an die Schwanger werden und dann weg sind.

Trotzdem befürwortet keiner deswegen bevorzugt Männer einzustellen.
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31.01.2013 20:35 Uhr von Again
 
+4 | -0
 
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@Pils28:
"Da es bei HIV eine diagnostische Lücke gibt, wodurch das Risiko einer Infketion nie ganz ausgeschlossen werden kann, wäre es grob fahrlässig nicht durch statistische Risikominimierung die Gefahr zu senken."
Die Frage ist halt auch, ob das wirklich gemacht wurde oder eher willkürlich entschieden wurde. Die Frage ist auch wie es mit Lesben aussieht. Da ist das HIV-Risiko soweit ich weiß geringer. Auch deine Statistik in dem anderen Kommentar geht nur auf Männer ein.
[Edit: Irrelevant. Lesben dürfen tatsächlich spenden. Sorry.]

"Gut 80% der Infizierten sind Männer."
Sowas ist faktisch ein Musterbeispiel für Risikogruppe ;-)

@ Jalex28:
"Nja ich darf als Diabetiker auch kein Blut spenden. Warum sollten die das dann dürfen? "
Der Vergleich hinkt leicht, da du tatsächlich eine Krankheit hast, Schwule aber auch nicht spenden dürfen, wenn sei kerngesund sind.
Ein besserer Vergleich wäre, wenn Dicke nicht spenden dürfen, weil sie eher Diabetes haben als Dünne.

@BastB:
"Und da homosexuelle Männer in den Industrienationen nun mal mit Abstand HIV-Träger Nr.1 sind, ist das Risiko einfach zu groß, dass auch bei einem Test des Blutes was durchrutscht! "
Nach dem letzten ungeschützten Sex zu fragen macht aber mehr Sinn. Wenn er zu kurz her ist um eine mögliche Infektion nachzuweisen, kann man die Person immer noch ausschließen. Die Frage macht außerdem auch bei Heteros Sinn.

[ nachträglich editiert von Again ]
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31.01.2013 20:56 Uhr von Pils28
 
+1 | -1
 
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@Again: Der weibliche, gleichgeschlechtliche Sexualakt beinhaltet ein etwa 100fach niedrigeres Risiko sich mit HIV zu infizieren. Daher haben sie eine deutlich niedrigere Inzidenz an HIV, was ebenfalls wiederrum zur Senkung des Ansteckungsriskos führt. Allerdings ist unter Heterosexuellen Paaren das Risiko für den Mann geringer sich zu infizieren.

@Dracultepes: Beim Job geht es um rein monetäre Gründe. Beim Blutspenden um lebensbedrohliche Zustände. Das kann man nicht vergleichen.
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31.01.2013 20:58 Uhr von sicness66
 
+4 | -0
 
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Arzt: Haben sie HIV ?
Mann: Nein
Arzt: Ok, fein, legen sie sich schon mal hin. Achso noch ne Frage: Schwul ?
Typ: Ja.
Arzt: Raus hier!

Was soll das ? Wenn ich Blut spende, wird automatisch ein HIV-Test gemacht. Ist das in Österreich nicht Usus oder wie ?
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31.01.2013 21:12 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Eine sinnvolle "Einschätzung der Gefahren" wäre es, alle die auszuschließen die wechselnde Geschlechtspartner haben. Auch die Heterosexuellen.
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31.01.2013 22:13 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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@sicness66: Nein, man schließt sich normalerweise anonym am Ende der Spende aus. Sprich keiner, nicht einmal der Arzt, noch irgendeine Begeleitperson erfährt irgendwas. Man bekommt natürlich auch das selbe Geld ausgezahlt, wie einer, der sich nicht ausschließt. Und ja, es wird jede Spende u.a. auf HIV getestet. Dass schließt aber nicht jede diagnostische Lücke. Wenn die Virenbelastung zu gering ist, kann ein Test falsch negativ ausfallen.
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31.01.2013 23:30 Uhr von Didi1985
 
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Wenn Du nach einem Unfall auf dem OP- Tisch liegst und hast die Wahl auf eine von zwei Blutkonserven. Eine von einem verheiratetem treuen Ehemann. Oder die andere von einem nachweislich homosexuellen Menschen mit der Ungewissheit einer eventuellen Belastung mit HIV. Welche Konserve würdest Du wählen?

Es geht hier nicht um eine Diskriminierung, sondern um nackte Statistiken.

Wer freiwillig die "Risikokonserve" nehmen würde, kann mir gerne ein Minus geben.
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31.01.2013 23:53 Uhr von Again
 
+6 | -0
 
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@ hoenipoenoekel:
" Wenn alle Menschen schwul wären, gäb es keine!"
Ebenso wenn alle Menschen Männer wären. Kapiere den Sinn der Aussage aber nicht.

@ Didi1985:
"Wenn Du nach einem Unfall auf dem OP- Tisch liegst und hast die Wahl auf eine von zwei Blutkonserven. Eine von einem verheiratetem treuen Ehemann. Oder die andere von einem nachweislich homosexuellen Menschen mit der Ungewissheit einer eventuellen Belastung mit HIV. Welche Konserve würdest Du wählen? "
Gegenfrage:
Wenn Du nach einem Unfall auf dem OP- Tisch liegst und hast die Wahl auf eine von zwei Blutkonserven. Eine von einem treuen homosexuellen Menschen. Oder die andere von einem nachweislich untreuen Ehemann mit der Ungewissheit einer eventuellen Belastung mit HIV. Welche Konserve würdest Du wählen?

Natürlich wählt man das Blut von dem es nicht heißt "mit der Ungewissheit einer eventuellen Belastung mit HIV. "

Aber wenn ich auf einem OP-Tisch liege nehme ich das Blut, dass gerade da ist.
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01.02.2013 06:47 Uhr von Suzaru
 
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Homo Blut ist böses Blut!

Ne, aber mal im ernst da werden sich schon einige Mediziner etwas bei gedacht haben und wenn es sich um eine Gefahrenminimierung handelt ist das doch ok. Statitstisch sind halt nunmal Schwule die Gruppe mit den meisten Geschlechtskrankheiten.
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01.02.2013 06:59 Uhr von Götterspötter
 
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Ich wusste gar nicht das in Österreich die Sexualität im Pass steht ?

Dürfen da eigentlich Bi-Sexuelle spenden ???

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