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Ethnische Verteilerkämpfe in Miami: Tom Wolfes neues Buch "Back to Blood"

Haitianer gegen Kubaner und Kubaner gegen Afroamerikaner und gleichzeitig alle gegen die Americanos.

Tom Wolfe zeigt in seinem neuen Buch die ethnischen Verteilerkämpfe von Miami auf. Die Figuren stammen aus Kuba, Haiti, Honduras oder Nicaragua. Ihre Sprachen sind Englisch, Spanisch, Französisch, Kreolisch.

Auf 768 Seiten liefert der Autor eine nach Einschätzung des "Spiegel" selbstgefällige Stilübung ab.


WebReporter: paderlion
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Kampf, Buch, Miami, Herkunft
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2013 16:08 Uhr von mort76
 
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Crackula,
also, ich lese da als Kritik:
"Die Bezüge, die er herstellt, erscheinen in ihrer Detail- und Klangversessenheit gekünstelt bis gestrig. In solchen Momenten wirkt "Back to Blood" - mutmaßlich Wolfes letzter großer Roman - nicht wie die gnadenlose Abrechnung eines Gesellschaftsanalysten mit der Illusion einer post racial society. Sondern wie die Phantasmagorie eines alten Herren, der es nicht mehr vor die Tür seines teuren New Yorker Eastside-Apartments schafft."

Und das übersetzt du als "er ist ein ganz böser Nazi...etc"?
Aha...

Also, wenn man Wolfes letzte Bücher kennt, trifft die Kritik den Nagel sicher ziemlich auf den Kopf- hast du "Charlotte Simmons" gelesen?
Da schrieb er auch schon wie ein Opa, der sich zusammenphantasiert, wie es wohl heute am College zugeht, das Resultat war dementsprechend schlimm.
Die aktuelle Kritik deckt sich mit dem, was man auch über diesem Buch wohl kritisieren kann.
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31.01.2013 23:13 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Crackula,
also, wenn der Spiegel nichts kritisierbares schreibt, legst du dem Autor einfach etwas in den Mund?

Und überhaupt...der Spiegel- ein "Kommunisten-Schundblatt"?
Wann hat du den zuletzt gelesen?
Der Spiegel ist inzwichen eher neoliberal, deswegen lese ich den höchstens noch beim Tierarzt, wenn da kein "Stern" herumliegt- also, wo da die Nähe zum Kommunismus stecken soll...ich weiß es nicht.
Der Spiegel ist nichtmal mehr ansatzweise überhaupt irgendwie links einzuordnen...

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