30.01.13 15:15 Uhr
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Energie: Bürger sollen sich finanziell am Leitungsbau beteiligen

In Schleswig-Holstein startet ein Pilot-Projekt, bei dem sich Bürger am Stromnetzausbau beteiligen können. Dafür sollen sie fünf Prozent Zinsen bekommen.

Das Projekt soll bis zu 40 Millionen Euro an privatem Kapital einbringen.

Ministerpräsident Torsten Albig sagt zu dem Projekt: "Eine finanzielle Beteiligung von Bürgern an Netzen ist eine klasse Idee." Es sei auch ein Beleg dafür, dass "Politik und Tennet zusammen Probleme lösen können".


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WebReporter: paderlion
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, Bürger, Energie, Leitung
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2013 15:21 Uhr von Katzee
 
+16 | -0
 
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Tennet scheint nicht genug Geld zu haben, um das Leitungsnetz auszubauen. Zwar haben sie sich den größten Teil unseres Leitungsnetz unter den Nagel gerissen, können aber die damit verbunden Auflagen, das Leitungsnetz auszubauen, nicht leisten. 5 % Zinsen hört sich zwar gut an, aber was passiert mit den Einlagen, wenn Tennet doch Pleite geht? Arrividerci Einlagen? http://www.ftd.de/...
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30.01.2013 16:07 Uhr von _Illusion_
 
+14 | -0
 
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Verstehe ich das richtig?

Ich lasse mir ein StromNetz finanzieren, um später ein Produkt zu liefern, für das ich natürlich Geld verlange?

Da würde sich doch anbieten, dass die Strompreise danach so angepasst werden, dass sich die Nutzer die ihnen zustehenden Zinsen quasi selbst bezahlen bzw. selbst verdienen?

Bei soviel Genialität fehlen mir echt die Worte :-)

Wer da mitmacht, dem ist nicht mehr zu helfen.

[ nachträglich editiert von _Illusion_ ]
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30.01.2013 17:40 Uhr von shadow#
 
+1 | -1
 
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Klasse Idee?
Bei der Bank würde das derzeit weniger als 5% kosten - vorausgesetzt der Laden ist kreditwürdig...
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30.01.2013 18:19 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -1
 
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Das sie nicht rot werden beim Lügen ?

4 % ....

In zwei Jahren steigen wahrscheinlich die Strompreise mehr als 10 %.

Solange die Regierung zuschaut, wie Deutschland Strom ins Ausland verschenkt, würde ich keinen Pfenig anrühren für so ein Projekt..
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30.01.2013 19:18 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -2
 
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5% sind doch ein Witz, dafür würde ich mein Geld nicht mal bewegen *lach*
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30.01.2013 20:04 Uhr von Gorli
 
+1 | -0
 
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@ Wolfsburger: Festzinsen sind derzeit im Bestfall bei 7%. Der Netzstrombetreiber schlägt im Grunde 2 Fliegen mit einer Klappe:

1. Er wird die lästigen Querulanten los indem er sie mit mehr als dem Doppelten Zinssatz lockt, den sie mit Tagesgeldern bekommen könnten.

2. Er bekommt einen radikal günstigen Kredit

Eigentlich ist das fast eine Erschleichung einer Banklizenz, sie bekommen 2% Zinsermäßigung für lau.
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30.01.2013 20:20 Uhr von TimeyPizza
 
+1 | -1
 
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Tjaja....

Erst in blindem Aktionismus aus der Atomenergie aussteigen, dann den fehlenden Strom durch erneuerbare Energien kompensieren (was uns natürlich viel mehr kostet), nur um festzustellen, das nicht genug Stromleitungen da sind, welche WIR wieder bezahlen sollen....

Was bezahl die Politik eigentlich mal selber? Achja... Griechenland....

Planen bzw. untersuchen die da oben auch mal etwas im vorraus bevor es beschlossen wird?

[ nachträglich editiert von TimeyPizza ]
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30.01.2013 20:41 Uhr von ishariot
 
+1 | -0
 
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Es sei auch ein Beleg dafür, dass "Politik und Tennet zusammen Probleme lösen können"

Oh ja, Politik und Wirtschaft finden immer einen Weg um die Kosten vergesellschaften und die Gewinne privatisieren zu können!

[ nachträglich editiert von ishariot ]
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31.01.2013 19:13 Uhr von Kanga
 
+1 | -0
 
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die bürger beteiligen sich schon seit jahrzehnten an den ausgaben für neue leitungen...
nur das geld geht nicht dahin wo es hinsoll

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