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Philips macht ernst - Schluss mit Unterhaltungsbranche

Der niederländische Elektronikkonzern Philips trennt sich nach anhaltenden Verlusten nun auch von seiner traditionsreichen Audio- und Videosparte.

Damit bietet Philips selbst keine Unterhaltungselektronik mehr an, nachdem zuletzt bereits die TV-Sparte ausgegliedert wurde. In Zukunft will sich Philips auf Gesundheitstechnik, Lichttechnik und Haushaltselektronik wie elektrische Zahnbürsten oder Küchenmaschinen konzentrieren.

Dabei steuerte Philips mit der Erfindung der Musikkassette, der CD und auch des eigenen Videosystems Video 2000 einst maßgebliche Entwicklungen für die Audio- und Videobranche bei.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schluss, Sparte, Philips
Quelle: orf.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2013 07:38 Uhr von Filzpiepe
 
+3 | -2
 
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Toll, dass sie das erfunden haben. Aber wenn die Entwicklung bei denen stehen bleibt... auch ist das Preisniveau leider zu hoch. Sicher sind die Geräte gut, aber das teilweise altbackene Design und dann der Preis lässt einen dann doch eher zu Konkurrenzprodukten greifen. So hab ich es bei dem Kauf eines 3D- TV selbst gemacht... Hätte ja gern nen Philips genommen, aber 500€ bei gleichen Daten mehr... Nö!
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30.01.2013 08:11 Uhr von saber_
 
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tja... so fallen sie alle nach fuer nach weg...


die meisten konzerne haben eigentlich garnichts mehr gegen so giganten wie samsung in der hand.... einerseits haben sie quasi unendliche budgets fuer entwicklungen und andererseits druecken sie die preise bis es nimmer mehr geht....


die konkurrenz kann da natuerlich nicht mithalten....


wird mal zeit da einen keil vorzuschieben.... zur zeit mag es super fuer den konsumenten sein, da die preise schoen niedrig sind...aber wenn irgendwann mal keine konkurrenz mehr da ist kann es dann anders aussehen


echt schade fuer philips... fand die ambilightfernseher echt sehr schick
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30.01.2013 09:17 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Die guten alten Phillips-Geräte aus den 50er stehen bei uns im Radiomuseum.
Da steht auch noch der Vorläufer der Kassette: das Tefifon. Da wurden auf einem Plastikband Schallplattenrillen im Längsformat untergebracht. Die Kassette wurde quasi statt mit einem Tonkopf mit einer Plattennadel gespielt. Und 1963 kam dann Phillips mit dem ersten Tapedeck - damals nur Wiedergabe.
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30.01.2013 09:55 Uhr von Mr.Gato
 
+4 | -1
 
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@franz:

Falsch. Besser interessiert kaum einen. Nur billiger.

Darum gehen auch viele Firmen kaputt oder lagern aus und machen selbst alles qualitativ billiger.
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30.01.2013 15:24 Uhr von bigpapa
 
+1 | -1
 
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Komisch das alle die Firmen aufgeben deren Produkte was taugen.

Meine Philips Sachen halten schon sein über 20 Jahren. Und mein neuer TV trägt auch das Logo. Ich hoffe er macht sein Logo Ehre und hält genau so lange.

Gruß

BIGPAPA
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30.01.2013 16:33 Uhr von Jason31
 
+1 | -0
 
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@franz.g

Gato hat da leider Recht. Ich komme aus der Branche - gut, bin da seit 15 Jahren raus - aber es geht nur um den Preis. Du kannst Kunden so lange erklären wie du willst, dass das "teurere" Gerät weit aus besser verarbeitet ist und langlebiger ist. Dann rechnen dir die Meister der Mathematik vor: Dann kauf ich lieber im Zeitraum X 2 von denen und steh mich trozdem noch billiger.
Wieviel Müll/Schrott dabei produziert wird, oder ob da - mal übertrieben gesagt - elternlose indische Kinder mit den Zähnen die Geräte zuschrauben müssen, sorgt vlt. zunächst für betroffenheit - gegriffen wird aber dennoch das "billige".

Und Phillips hatte mal die Omnipotenz von Samsung. Philips stellte in den 1990ern noch eigene Chips her, die sie in ihren Produkten verbauten. Ausgegliedert wurde die Halbleitersparte von Phillips dann in NXP. Und so ging deren Abbau im Unterhaltungs-Bereich immer weiter. Der Grund ist nicht das sie schlecht oder nicht innovativ sind, der Grund ist einfach das Korianische und Taiwanesische Konzerne so geringe Lohnkosten hat, dass der Rest der Welt da preislich - nicht technologisch(!) - nicht mithalten kann.

@bigpapa
Und genau weil die Teile 20 Jahre halten, geht so ein Konzern unter. Denn der Konzern hat nichts davon, das du alle 20 Jahre ein Radio kaufst. Die sind darauf angewiesen, dass der Kram täglich Palettenweise das Werk verlässt. Weswegen schon seit langem Produkte so entwickelt werden, dass sie eben nicht mehr 20 Jahre halten.

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