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BASF stoppt Gen-Kartoffeln in Europa

Wegen heftiger Kritik in der europäischen Bevölkerung reagiert jetzt der Chemiekonzern BASF und stoppt die europäischen Zulassungsprozesse für die Kartoffelprojekte Fortuna, Amadea und Modena.

Der Konzern sehe keine Chancen mehr auf dem europäischen Markt und will keine weiteren Investitionen in Europa tätigen.

Im Ausland möchte sich BASF weiter auf Pflanzenbiotechnologie-Lösungen für Ertragssteigerungen bei Nutzpflanzen konzentrieren. So soll zum Beispiel Mais gegen Pilzbefall re­sis­tent gemacht werden.


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WebReporter: kamikaze74
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Europa, Gen, Kartoffel, BASF
Quelle: www.n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2013 22:26 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+8 | -5
 
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Die solln sich vom Acker machen, mit ihren Seuchen ^^

http://www.youtube.com/...

http://www.youtube.com/...

http://www.youtube.com/...

Wer die Nahrung "kontrolliert", kontrolliert die ganze Welt, das sollte man nicht vergessen.
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29.01.2013 22:34 Uhr von Polyhymnia
 
+4 | -13
 
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Ich studiere Biologie mit Schwerpunkt Biotechnologie und verstehe nicht die beherzte Hetze gegen grüne Gentechnik. Die Pflanzen könnten unerwartete "Spätwirkungen" haben -> Totaler Unsinn, da man weiß welche Proteine man einbaut. Bei der gentechnischen Medikamentherstellung läuft da auch nichts in der Richtung schief.
Die Pflanzen würden den "Wildtyp" verdrängen: Lächerlich, kann mir irgendjemand bitte die Urform der heutigen Nutzpflanzen zeigen? Garantiert nicht, sind alle durch unsere Zucht verdrängt.

Und die Alternative zur Gentechnik? Zufallsmutation durch Bestrahlung von Keimlingen und deren Aussaht und Auslese. In Europa wird der Holzhammer erlaubt und das Skalpel verboten.

Naja, wer am lautesten brüllt zieht die Laien auf seine Seite, nicht der Bedachteste.
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29.01.2013 23:09 Uhr von Daffney
 
+2 | -3
 
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Ich arbeite selbst für die, weder in Chemie oder Physik. Die wollten die Kartoffelstärke für Pappkarton nehmen, nicht zum essen. Und irgendwelche Idioten haben unser Werksgelände mit Salz eingestreut, ich würde die Pisser gerne heute noch Ohrfeigen im Stundentakt verpassen.
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30.01.2013 00:15 Uhr von Draco Nobilis
 
+4 | -1
 
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Ahja, diese Genpflanzen^^
Das Problem sind nicht mal die Pflanzen selbst sondern die Menschen dahinter.

1. Wird Saatgut welches Gentechnisch verändert wurde regelmäßig teurer und zwar regelrecht absurd, sodas es auf lange Sicht niemals Sinn machen wird.
2. Wenn man einmal Genpflanzen von bsp. Monsanto auf ein Feld setzt und mit Monsantopestiziden(Roundup) besprüht kann es sein das man dort auf Jahre keine normalen Pflanzen anbauen kann da die Pestizide sie vernichten.
3.Viele dieser Firmen aus Übersee durch ihre unglaublich korrupten und unglaublich kriminellen Machenschaften breits auffielen.
4. Diese Firmen absolut nichts produktives in der Gesellschaft einbringen da die Samen(Weizen mit weniger Wasserverbrauch) in 3. Welt Ländern niemals benutzt werden können da sie zu teuer sind(Patente, Technologieabgaben, lustige juristische Scherereien)
5. Sich die Natur anpasst und widerstandsfähigeres Unkraut/Pilze entstehen(passiert bei Monsanto gerade).

Ich habe keine Biologie studiert.
Ich glaube aber an das böse im Menschen und das es uns genau nichts positives bringen wird solange wie Privatunternehmen soetwas wie Monsanto veranstalten.
Die wissen ganz genau, das derjenige der das Brot in der Hand hat alles kontrolliert(Monsanto hält ca 90% der relevanten Patente + 20% des gesamten Samenmarktes). Ich halte Genforschung prinzipiel für etwas sehr sinnvolles, traue der Menschheit jedoch derzeit keinesfalls zu sich damit befassen zu können.

[ nachträglich editiert von Draco Nobilis ]
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30.01.2013 14:03 Uhr von silent_warior
 
+1 | -0
 
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@ Polyhymnia
Das Problem ist die Kombination, man erzeugt eine Pflanze die gegen ein starkes Pestizid (welches alle anderen Pflanzen nicht wachsen lässt) resistent ist, man verschüttet jetzt auf dem Feld Literweise von dem Zeug.

Das Resultat ist in den ersten Jahren gut, da man kein Unkraut jäten muss, aber wie man in Indien sieht werden die Pflanzen von neuen Pilzsorten befallen mit denen man damals noch kein Problem hatte.

Wenn der indische Landwirt jetzt zu der alten Sorte wechseln möchte geht das nicht da sie nicht mehr auf dem Boden wächst.

Hinzu kommt dass dieses genetische Saatgut seine Pollen über mehrer Kilometer verteilt und die umlegenden Felder auch verpestet.
Jetzt kommt die Firma Monsanto und sagt dass die anderen ihnen Geld zahlen müssen da sie Pflanzen anbauen die das patentierte Gen beinhaltet. Es folgen aggressive Repressalien bis der Landwirt auf das Geschäft eingeht.

Das Problem in Indien ist dass die Bauern jetzt kein normales Saatgut mehr kaufen können und der Preis ist 4 mal so hoch.
Etliche Bauern bringen sich um weil sie die Schulden die durch die Umsatzeinbußen durch den Pilzbefall einstanden sind nicht mehr zurückzahlen können.

In Deutschland wird dein Bauern das gleiche erzählt und sie sind genau so dumm.


Wenn die Wirkungen der Gentechnik so gut absehbar sind, weshalb ist denn in Indien alles schief gegangen?
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30.01.2013 14:48 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -0
 
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@Polyhymnia
Weisste was krass ist ?

Solche Unternehmen wie Monsanto wollen ja Gene in Pflanzen patentieren lassen, du kannst dich doch sicher an die Geschichte mit den Blümchen und Bienen erinnern, die andere Pflanzen bestäuben usw....durch die Bestäubung der anderen Pflanzen, auf einem anderen Feld, werden sicher auch diese "PatentGene" übertragen und das bedeutet dann, dass ein fremdes Feld, das anfangs gar nichts mit dem Genfeld zu tun hatte, plötzlich auch dem "Patentträger" gehört....das findest du sicher auch ganz toll ? ^^

So etwas kann man nur ablehnen....

Wie gesagt, wer die Nahrung kontrolliert, kontrolliert die ganze Welt.

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]

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