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EU: Teilrepublik Srpska (Bosnien/Herzegowina) soll Todesstrafe aus Verfassung streichen

Artikel 11 der Verfassung der Teilrepublik Srpska (Bosnien und Herzegowina) schreibt die Todesstrafe für schwerste Straftaten vor. Bosnien und Herzegowina kann jedoch kein Mitgliedsstaat der EU werden, solange dieser Artikel noch in der Verfassung steht.

Die letzte Hinrichtung fand 1992 in Serbien statt. Zwar wurden in der Region seitdem mehrfach Todesurteile verhängt, diese aber alle später in Haftstrafen umgewandelt. 2002 schafften alle Länder in der Region die Todesstrafe ab, nur die Teilrepublik Srpska nicht.

Vor vier Jahren gab es dort ein Maßnahmenpaket mit 29 Änderungspunkte für die Verfassung. Bislang konnten sich aber die bosnischen Abgeordneten nicht einmal drüber einigen, wann und wie diese Änderungspunkte überhaupt geprüft werden. Das Thema belastet deshalb die Aufnahme als EU-Mitgliedsstaat.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Todesstrafe, Verfassung, Änderung, Mitgliedschaft, Bosnien und Herzegowina
Quelle: www.setimes.com

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