29.01.13 16:12 Uhr
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Diagnose ADHS bei Kindern - Alter und Einkommen der Eltern sind mitentscheidend

Viele Kinder haben von Natur aus ein zappeliges Verhalten und sind häufig unkonzentriert. Doch die Zahl der Diagnosen auf Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) steigt bei unter 19-Jährigen seit Jahren stark an.

Das geht aus einem jetzt vorgestellten Arztreport der Krankenkasse Barmer GEK hervor. Forscher vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung (Iseg) in Hannover haben diesen Report im Auftrag der Kasse erstellt.

Es zeigt sich, dass mit sowohl steigendem Ausbildungsniveau als auch Alter der Eltern die Wahrscheinlichkeit einer ADHS-Diagnose für deren Kinder sinkt. Bei Gutverdiener-Familien gibt es nur wenige Kinder, bei denen ADHS diagnostiziert wurde. Die Kinder von arbeitslosen Eltern sind häufiger davon betroffen.


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WebReporter: kamikaze74
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Eltern, Alter, Diagnose, Einkommen, ADHS
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2013 16:12 Uhr von kamikaze74
 
+16 | -4
 
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Jaja ADHS meiner Meinung nach sind bei dem Großteil der Kinder eh die Eltern schuld. Früher kannte ADHS kein Mensch und Kinder waren schon immer etwas wild. Das ist nur eine Ausrede der Eltern weil sie ihr Kind nicht unter Kontrolle bekommen.
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29.01.2013 16:27 Uhr von zipfelmuetz
 
+7 | -1
 
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@kamikaze74: kannst so nicht sagen, früher gabs auch Kids mit AD(H)S, wurde nur nicht so groß an die Glocke gehängt (bin selber ein Kind mit ADHS gewesen)... Heutzutage hat ja jedes Kind, was irgendwie auffällig gegenüber anderen Kindern ist gleich ADHS... Die Studie hier halte ich auch mal für total gefaket, ich denke, es ist eher andersrum - Kids von ständig arbeitenden Eltern haben ADHS, weil sie vernachlässigt und von den Eltern total überfordert werden, Kids von (dauer)Arbeitslosen haben einfach keine Perspektive im Leben, sie können ihren ´forscher´drang nicht ausleben, weils Geld und die nötige Aufmerksamkeit fehlt und sind deswegen ständig nur Hippelig...

[ nachträglich editiert von zipfelmuetz ]
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29.01.2013 17:04 Uhr von elvis22
 
+2 | -0
 
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ADHS ist einfach eine folge der heutiegen zeit immer mehr leistung sollen die kinder bringen immer mehr infos treffen auf jeden das leben war damals einfach viel ruhiger
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29.01.2013 17:14 Uhr von AlexAS67
 
+2 | -0
 
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vielleict liegt das einfach daran, dass die Ärzte heutzutagen zu voreilig die Diagnose AD(H)S stellen. Kenne da einen Fall von einem Kind, dass von mehreren Ärzten untersucht wurde und die Diagnosen 50:50 ausfielen. Einige Ärzten konnte ohne weitere Tests gleich ADHS festellen, die anderen aber nach weiteren Untersuchungen kein ADHS ...
Durch die Medien und solchen Meldungen steigt natürlich die Angst vor ADHS von Seiten der Eltern und die rennen gleich zum Arzt, wenn das Kind gleich bisschen rumquengelt. Diese Ärzte untersuchen dann das Kind daraufhin und diagnostizieren anhand weniger Parameter gleich ein solches Syndrom... kann ja wohl nich sein...
- der Arzt verdient immerhin dadurch seine Kohle. :-)
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29.01.2013 18:47 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -0
 
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Sehr süße Studie, vielleicht liegt es auch daran das ältere und Berufstätige Eltern auch nebenbei noch Erziehen!
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29.01.2013 19:00 Uhr von maldin
 
+3 | -0
 
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Diesen Blödsinn ließt man doch immer wieder, es ist fast schon so nervig wie die Erderwärmung..

Zumal es immer falsch verwendet wird.. Es heißt ADS und gibt es in 3 Formen, bestimmt wird diese seit jeher nur durch ein Ausschlussverfahren, eine Diagnose gibt es nicht. ADHS ist nur eine davon.

Und ich muss meinen Vorrednern Recht geben, ADS ist seit ca. 100-150 Jahren bekannt und spätestens seit Veröffentlichung des "Zappelphillip" im "Struwwelpeter" auch in der Gesellschaft ein Thema geworden.

Außerdem gehen Forscher fast Einstimmig davon aus, dass die Ursache ein fehlerhafter Hinrstoffwechsel ist.. Und jetzt erkläre mir jemand wie da der Zusammenhang zu Arbeitslosen Eltern gefunden werden kann??!!

Aus eigener Erfahrung (Arbeit in der Kita) kann ich sagen, dass diese "Diagnose" (die leider keine ist) gern und schnell getroffen wird um zusätzliche Leistungen (meist finanziell) in Form von Integrationsplätzen zu bekommen.

[ nachträglich editiert von maldin ]
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29.01.2013 22:22 Uhr von losmios2
 
+1 | -0
 
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gebt den kinder psychopharmaka.. das wirds schon richten!

/ sarcasm off

[ nachträglich editiert von losmios2 ]
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30.01.2013 04:26 Uhr von elvis22
 
+1 | -0
 
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@losmios2

denke mal du redest von ritalin bzw kopien davon das hab ich damals bekommen und es hat geholfen

zumindest bei mir meine kindheit is aber schon etwas her bin jetzt 30 wurde das nicht schnell verschrieben

ich war ca bei x ärzten psychatern in der psychatrie... bis dann u.a die diagnose ADHS fiel auch dann gabs nicht sofort ritalin kann mich zb dran errinern das ich autogenes training machen musste bevor dann irgendwann auch medis und andere maßnahmen ergriffen wurden


ich denke auch heute solte man erstmal jede diagnose nicht grundsätzlich in frage stellen
es werden bzw wurden bei mir und werden auch heute noch tests gemacht und dabei solte dann auch rauskommen ob die kids ads/adhs haben oder nicht

im übriegen bekommen soweit mir bekann nur ein kleiner teil medis was er dagegen spricht das die ärzte das so gern verschreiben ...

im übriegen denke ich das es nicht die eltern sind die das problem sind ich weiß das ich damals 1000 mal angeckt bin
selbst heute noch wurde schon zb auf arbeit von mehreren gefragt ob ich adhs habe weil ich auch heute noch sehr unruig bin..... heute dag ich naja is halt so als kind is das schon etwas anderes

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