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Berühmte Kinderbuchautorin nennt Streichung von "Neger" in Klassikern "Unfug"

Die berühmte Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger hat sich in die aktuelle Debatte um die Streichung von politische inkorrekten Begriffen wie "Neger" aus Kinderbuchklassikern eingeschalten und zu mehr Gelassenheit aufgerufen.

Die 76-Jährige nennt das Umschreiben dieser Bücher "Unfug" und sagte, in Erwachsenenliteratur würde man nie so "reinpfuschen". "Das zeigt, dass Kinderliteratur für viele nicht mehr ist als eine Pädagogikpille, eingewickelt in Geschichterlpapier."

Kinder würden viel mehr verstehen als man meint, ein Sternchen bei dem Wort "Neger" und eine Erklärung darunter, dass dieses Wort heute nicht mehr verwendet wird, sollte ausreichen, um die Debatte zu beenden.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Streichung, Neger, Unfug, Christine Nöstlinger
Quelle: derstandard.at

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2013 13:46 Uhr von Shortster
 
+8 | -38
 
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29.01.2013 14:26 Uhr von Treibeis
 
+1 | -1
 
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text

[ nachträglich editiert von Treibeis ]
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29.01.2013 15:49 Uhr von Meat
 
+5 | -3
 
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oh mann wer hier rumheult hat django unchained wohl nicht gesehn!
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29.01.2013 16:01 Uhr von gamer9991
 
+3 | -5
 
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Man könnte doch über dem Originalwort einfach ein Sternchen machen und es unten in der Fußzeile "erklären" D.h. mitteilen, dass es ein "veraltetes" Wort ist...
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29.01.2013 16:15 Uhr von Treibeis
 
+3 | -0
 
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Ach?
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29.01.2013 18:00 Uhr von Registerbrowsen
 
+2 | -0
 
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"Gelassenheit" ist das Stichwort.
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29.01.2013 18:56 Uhr von stoske
 
+12 | -2
 
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Recht hat die Frau. Neger heisst einfach nur Schwarz und ist gar kein Schimpfwort. Die negative Belastung ist konstruiert. Die abfällige Form ist Nigger.
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29.01.2013 19:19 Uhr von BerndLauert
 
+7 | -2
 
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Da ich selbst ein Neger bin, habe ich auch keine Probleme mit diesem Wort und finde diesen Medienrummel darum auch sehr unangebracht.
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29.01.2013 19:34 Uhr von xSounddefense
 
+4 | -0
 
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Trauriger Weise versteht man das ganze anscheinend falsch.

Statt das Wort zu streichen und durch ein gänzlich anderes zu ersetzen, sollte man es erklären, da gebe ich der Nöstlinger absolut Recht.

Gerade heutzutage, wo die Sprache ohnehin teils schon so verroht ist, dass es ausreicht zu sagen "Ich geh fitness" statt "ich gehe jetzt ins Fitnessstudio", wäre es doch MEHR ALS SINNVOLL, Bestandteile der deutschen Sprache zu bewahren und zu erklären.
Zum Beispiel welchen Sinn das Wort zur Zeit der Verfassung des Buches trug und wie es sich im Laufe der Zeit geändert hat (von mir aus im Glossar oder Vorwort oder Nachwort oder Fußzeile oder Beileger).

Zusätzlich würde ein solches Vorgehen zur (allgemein-)Bildung unseres Nachwuchses beitragen und Bildung hat noch nie geschadet. Das Kind könnte viel aufgeklärter und sensibler mit diesem Wort umgehen.
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29.01.2013 19:36 Uhr von golf66
 
+2 | -1
 
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Brüssel will 20 Millionen Schwarze Boys in die Eu holen.-
Gewisse Vorbereitungen gehören dazu .

Die Wahren Rassisten sind in Brüssel.
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29.01.2013 21:32 Uhr von Floppy77
 
+0 | -1
 
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Man sollte dann auch diverse Filme neu synchronisieren in denen das Wort vorkommt, entweder ganz oder gar nicht. Da haben die auf Jahre zu tun.
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29.01.2013 21:35 Uhr von Katerle
 
+3 | -4
 
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hätte ich mal die news eher gelesen

ich hätte mir heute glatt noch eine packung negerküsse gekauft
:)
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29.01.2013 21:37 Uhr von Kangoo1963
 
+2 | -0
 
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Das mit dem Sternchen finde ich ne gute Idee, da sich die Sprache ja im Laufe der Geschichte sowieso ständig ändert.
In fast jedem Deutschunterricht wird zur Erklärung des Begriffes Palindrom der schöne Satz "Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie" verwendet.
Macht das doch bitteschön mal mit "Farbiger Mitbürger" :)
Außerdem sind Menschen meiner Meinung nach nicht farbig, sondern Monochrom, und zwar jeder in einer anderen Farbe.
Wo bitte schön ist denn ein Mensch farbig?
Ich denke dann automatisch an rote Haare, gelbe Zähne, Schwarze Füße.
Obwohl das ja auch schon wieder bunt ist :)

[ nachträglich editiert von Kangoo1963 ]
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29.01.2013 21:48 Uhr von b4ph
 
+4 | -2
 
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"Farbige" sind keine Neger mehr, "Menschen mit Albinismus" sind keine Albinos, "Deutsche mit Migrationshintergrund" sind keine Ausländer ... irgendwer hat einfach nur gehörige Probleme damit das Kind beim Namen zu nennen. Verzeihung ... den noch nicht vollständig erwachsenen Menschen mit einem verbalen Zugriffsindex auf eine Informationsmenge über ein Individuum zu versehen, natürlich.
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29.01.2013 23:34 Uhr von cheetah181
 
+1 | -1
 
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@b4ph: "Farbige" ist sowieso ein lächerlicher Begriff. Kein Mensch sagt was, wenn du "Schwarze" oder "Dunkelhäutige" sagst.
Ausländer und Menschen mit Migrationshintergrund sind übrigens auch nicht das selbe. Soviel zu deinem "Kind beim Namen nennen".
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30.01.2013 01:44 Uhr von Cansan
 
+2 | -2
 
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Man sollte dieses Wort heute nicht mehr benutzen weil es negativ belegt ist!

Es will auch keiner Hurensohn genannt werden.

WIKIPEDIA:
"Das Wort (Hure) leitet sich von der indogermanischen Wurzel *q?r „begehrlich, lieb“ ab, aus der sich auch das lateinische carus „lieb, teuer“ entwickelt hat"

Wer will denn so gennant werden.
Man benutzt Schimpfwörter ( und wenn es nur eine Minderheit stört ) und geächtete Wörter und auch andere schlechte Gepflogenheiten nur in beisein seiner guten Freunde.

Alles andere ist U-Bahn-Schlager.

Achja die Kompromisslösung der Autorin mit dem Stern finde ich Ok.
Es soll ja nicht ein Wort aus der Gesellschaft fallen, sondern der Gesellschaft soll der Wert des Wortes in negativer oder positiver Weise bewusst sein.
So kann ich mir viele Liebevolle Mütter vorstellen, die es ihren Kindern verständnissvoll erklären.

[ nachträglich editiert von Cansan ]

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